Briefe und Medaillen

 

 

#1 Harz. Ey, Adolf. Eine private Sammlung von Briefen, Schriften und Gedichten von Adolf Ey. Unterschiedliche Größen und Formate, teilweise gefaltet. (23)

* Zum Verfasser Adolf Ey (1844 Clausthal - 1934 Hannover) vergl. dazu: Jarck/Scheel, Braunschweig. Biograph. Lex. II S. 717. Er war Gymnasiallehrer und Schriftsteller, schrieb Romane und Erzählungen deren Handlungen hauptsächliche im Harz spielen. Nach dem Studium in Göttingen arbeitete er als Lehrer von 1866 - 69 am Genfersee. Ab 1870 erfolgt sein Examen in Lüneburg für das höhere Lehramt. Danach erfolgte eine Anstellung in Hannover und Flensburg, 1874 kehrte er ans Lyzeum nach Hannover zurück und arbeitete als Professor an der dortigen Technischen Hochschule. 1898 ging er in den Ruhestand und widmete sich ab dieser Zeit hauptsächlich mit den Schreiben von Gedichten, Erzählungen und Märchen aus seiner "Harzer Heimat". Die private Sammlung enthält u.a. handschriftliche Gedichte: "Am 18. October 1861"; / "An Marie" [gedruckt Gartenlaube 1862 Nr. 52] / "Kupfer" rückseitig "Versteigerung"; / "Nach d. Krieg"; / "Friede ist im deutschen Reich..."; / "In der Nacht"; / "In der Zauberflöte". Des weiteren Erzählungen: "Eine Mutter"; / "Nur Mut"; / "Otto Erichs Halkyone"; / "Erlebnis in Reims"; / "Mein Barth; / "Über 80. Jahre hinaus"; / "Auf! In den Harz"; / "An Lieses Geburtstag"; / "Mich trieb ein heiß Verlangen..." und "Ich stand an meines Vaters Grab...". Brief vom "Hannoverscher Kurier" vom 16. Nov. 1928 man bittet Adolf Ey einen kleinen Bericht zu schreiben über sein schönstes Weihnachtsgeschenk, Rückseitig die Zeilen von Adolf Ey: "Wir hatten einen Baum in den Garten gesetzt, Fest in den Schnee gerammt....". Abschließend zur Sammlung ein handschriftliche Schriftstück von Helmuth Schindler mit einem Beitrag "Zum 50. Todestag Adolf Eys" der am 18. September 1934 verstarb. Beiliegen Kopien (Auszüge) von Erzählungen und Gedichten. Eine Einzelaufstellung liegt nicht vor. Vergl. dazu unsere Abb. im Internet. Zustand: Alle Schriftstücke bzw. Brief handschriftlich, überwiegend mit Bleistift, einige auch mit Tinte. Alle Blätter gebräunt und fleckig, mit altersbedingten Fehlstellen, an den Rändern mit Läsuren und Defekten. Interessante Zusammenstellung, die vom interessierten Sammler besichtigt werden sollte.            1000,00

 

#2 Braunschweig. Lessing. Rechteckige Medaille aus Bronze zur Erinnerung an das Goethe - Lessing Jahr 1929. Arbeit von Rudolf Bosselt, ca. 1929. Vorderseite: Porträt G. E. Lessing, Rückseite: Verzierte Aufschrift "Braunschweig Wolfenbüttel den Förderern des Goethe - Lessing Jahres 1929". Größe: 75 x 110 mm. (Mit benutzungsbedingten Alterungsspuren) (48)            40,00


 

#3 Braunschweig. Medaille der Handelskammer Braunschweig. Um 1930. Vorderseite: Springendes Pferd im Wappenschild und Aufschrift "Für treue Mitarbeit Handelskammer F. D. Freist. Braunschweig". Rückseite: Gebäude der Handelskammer an der Garküche und Ostfassade des Gewandhauses sowie Aufschrift "Quod Tibi Hoc Alteri. Durchmesser: 45 mm. Gewicht: 32,82 g. Im Kästchen der Firma Carl Poellath, Schrobenhausen mit Aufschrift "Handelskammer für den Freistaat Braunschweig". (48)

* Mit geringen benutzungsbedingten Alterungsspuren.            30,00

 

#4 Braunschweig. Runder Zieranstecker der Firma Friedrich Vieweg & Sohn. Vorderseite: Goldfarbener runder Schild bekrönt mit Eule und aufgeschlagenem Buch. Umlaufendes Schriftband "Friedr. Vieweg und Sohn 1786 - 1914" in der Mitte auf rotem Grund das silberfarbene Porträt Friedrich Viewegs. Rückseite: Ansteckklipp und Inschrift ".... & Tretz - Frankfurt a.M. Durchm.: 37 mm. Gewicht: 18,75 g. (48)

* Der Zieranstecker hat benutzungsbedingte Alterungsspuren.            30,00

 

#5 Rammelsberg. Medaille aus Silber (925) zur 1000 Jahrfeier des Bergbaues im Rammelsberg. 1968. Vorderseite: Aufschrift "Ex Argento Hercyniae Seit Tausend Jahren Bergbau im Rammelsberg 968 - 1968". Rückseite: Bergmann mit Erzschwinge und Grubenlampe vor Bergbaulandschaft. Durchmesser: 50 mm. Gewicht: 60,23 g. (48)

* Die Medaille wurde von Preussag - Metall herausgegeben und in Anlehnung an eine Goldausbeutemedaille von 1712 gestaltet. Zustand: Mit geringen Gebrauchsspuren.            30,00

 

#6 Wolfsburg. Medaille aus Silber (1000) zur Fertigung des 5 Mio. Volkswagen. 1961. Vorderseite: Ansicht eines VW - Käfers Aufschrift "Fünf Millionen Volkswagen 1945 - 1961". Rückseite: Porträt von Prof. Heinrich Nordhoff. Durchmesser: 40 mm. Gewicht: 24,62 g. (48)

* In der originalen Schatulle. Beiliegt: Deutschland. Medaille aus Silber (935) 40 Jahre Wolfsburg. 1978. Vorderseite: 40 Jahre Wolfsburg mit Stadtwappen von Wolfsburg 1. Juli 1978. Rückseite: Ansicht Verwaltungsgebäude VW und Schloss Wolfsburg. Durchmesser 33 mm. Gewicht: 14,54 g. Zustand: Alle Medaillen mit geringen Alterungsspuren            30,00

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