Schachautographen und signierte Ausgaben

 

 

#504  Ahues Carl. Eigenhändige Grußadresse des deutschen Schachmeisters C. Ahues v. Kongress in Hannover an den Großdeutschen Schachbund aus den 1930er Jahren. Blattgr. 10 x 7,4 cm. (63)

* Eigenhändige Grußadresse von Ahues: "Grossde[ut]scher Schach- bund  Ringplatz 2  Berlin - Charlottenburg. Vom Schachkongreß Hannover beste Grüße in alter niedersächsischer Treue Ahues." Der Text ist auf der Rückseite eines Ausschnittes einer Werbeanzeige geschrieben worden. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, oben gering fleckig und gelocht (mit geringem Buchstabenverlust im Wort 'Grossdeutscher'). Beiliegt: Ahues. Feldpostumschlag mit handschriftl. Adresse (Gefreiter Schlage) auf Vorderseite u. Absenderangabe auf der Rückseite (Ahues) sowie Stempel v. 1.10.(19)18. Größe 13,5 x 9 cm. Umschlag gebräunt, wenig fleckig u. mit Gebrauchsspuren.                40,00

 

#505  Ahues, Carl. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig von Carl Ahues geschriebenem Text an Bogoljubow in deutscher Sprache aus dem Jahr 1937. Größe der Karte 14,8 x 10,5 cm. (81)

* Der deutsche Internationale Meister Carl Ahues (1883 - 1968) wünscht Bogoljubow guten Erfolg und schreibt, er dass in diesem Jahr alle Turniere absagen muss. Er bittet Bogoljubow um Partien, wäre für Sondernachrichten dankbar und bestellt Grüße an Sämisch und Aljechin. Zustand: Die Karte ist gebräunt, hat Gebrauchsspuren und eine Knickfalte. Auf der Vorderseite mit handschriftlichen Adresskorrekturen durch die Post.                40,00

 

#506  Ahues, Carl. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig von Carl Ahues geschriebenem Text an Alfred Brinckmann in deutscher Sprache, datiert 23.X.1953 und signiert mit „Carl“. Größe der Karte 14,7 x 10,5 cm. (81)

* Der deutsche Internationale Meister Carl Ahues (1883 - 1968) schreibt an Brinckmann, dass er seine Zusage für Leipzig davon abhängig machen muss, ob es möglich ist dort seine Diät ohne Salz und Fleisch einzuhalten. Er bittet Brinckmann sich in diesem Sinne zu verwenden. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                40,00

 

#507  Alapin, S(imon). (Hrsg.) Der Schachfreund. Für Anfänger und Vorgeschrittene im Schachspiel eine belehrende Unterhaltung. Heidelberg, Berkenbusch, 1913. 8°. Mit vielen Diagrammen. 79 Seiten. Original geheftet. (81)

* Linde - N. 1301. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Widmung von Simon Alapin für Robert Oehlschläger auf Titel verso. Simon Alapin (1856 – 1923) war einer der stärksten russischen Schachmeister seiner Zeit, bedeutender Schachtheoretiker und Herausgeber der Zeitschrift „Der Schachfreund“. Robert Oehlschläger war Vorsitzender des Deutschen Arbeiterschachbundes gewesen. Seltene Ausgabe mit Beiträgen zu Eröffnungen, Endspielen und Aufgaben. Zustand: Privater Stempel auf Titel. Innen leicht gebräunt, mit wenigen handschriftlichen Notizen und Rotstiftanstreichungen. Umschlag etwas bestoßen und teilweise verblichen. Rücken mit Etikett, oben mit Defekt.                60,00

 

#508  Alatorzew - Kottnauer. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Cenek Kottnauer – Wladimir Alatorzew beim Wettkampf Moskau – Prag vom 11. Mai 1946. Blattgröße 20,5 x 30,5 cm. (63)

* Handschriftliches Spielerprotokoll von Alatorzew mit den eigenhändigen Unterschriften des sowjetischen Schachmeisters Wladimir Alatorzew (1909 - 1987) und des Internationalen Meisters Cenek Kottnauer (1910 - 1996). Die Partie endete remis. Das Blatt ist mit den farbigen Flaggen beider Länder verziert. Zustand: Das Blatt ist einmal gefaltet, gebräunt, vereinzelt fleckig und hat Gebrauchsspuren.                40,00

 

#509  Aljechin, Alexander. 6 eigenhändig von Alexander Aljechin geschriebene Blätter (5 beidseitig und 1 einseitig beschrieben) mit Notation und Anmerkungen in deutscher Sprache der Partien Selesniew – Aljechin vom 9. Juli 1921, Aljechin - Bogoljubow vom 12. Juli 1921 und Brinckmann – Aljechin vom 16. Juli 1921, alle gespielt beim ersten Triberger Turnier 1921. Blattgröße jeweils 22,3 x 28,5 cm. (81)

* Die Blätter mit den eigenhändigen Aufzeichnungen des ehemaligen Schachweltmeisters Aljechin enthalten die Notation der Partie Selesniew – Aljechin, Aljechin - Bogoljubow, Brinckmann - Aljechin und haben teilweise längere Anmerkungen zu den Zügen. Die Aufzeichnungen wurden auf Blättern mit dem gedruckten Briefkopf von Bogoljubow geschrieben, der aber von Hand durchgestrichen wurde. Aljechin gewann die Partie gegen Selesniew und notierte dazu in seinen Anmerkungen „Dies ist eine meiner schwierigsten Partien.“ In der Partie gegen Bogoljubow siegte Aljechin nach 30. Zügen und gegen Brinckmann nach 25. Zügen. Am Ende gewann Aljechin dieses erste, im Juli gespielte, Turnier in Triberg 1921 vor Bogoljubow. Der russisch - französische Schachmeister Alexander Aljechin (1892 - 1946) war von 1927 - 1935 und von 1937 - 1946 Schachweltmeister. Er siegte in vielen Turnieren jener Zeit. Sein Spielstil war sehr kompliziert und er glänzte durch Erfindungsreichtum. Aljechin war auch als Schachtheoretiker und hervorragender Blindspieler berühmt. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, haben Randläsuren und jeweils 3 waagerechte Faltstellen, teilweise mit Einrissen. Seltenes Zeitdokument zur Schachhistorie.                900,00

 

#510  Aljechin, Alexander. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in französischer Sprache von Alexander Aljechin an Edmond Lancel, signiert und datiert. Berlin, 31. VI. 1923. Größe der Karte 14 x 9 cm. (81)

* Aljechin schreibt: „Je ne vous pas envoyé mes parties de Carlsbad, ne sachant pas lesquelles d’entre elles ont été déja publiées dans votre columne. Si voulez bien me communiqez quelle partie vous prefereriez le voir (cette … m'envoyer les derniers No. de la „Nation“)… je tiendra volontirez ne a promesse. Veuillez aquez mes saluta … Aljechin. P.S. Je pars demain pour Paris. Mon adresse là est: 22, Rue Roquepine (8).“ Das Postskriptum ist auf den oberen weißen Rand der Vorderseite geschrieben. Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild der Teilnehmer am III. Internationalen Schachturnier Karlsbad 1923. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt und hat Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                450,00

 

#511  Aljechin, Alexander. Postalisch gelaufene schwarzweiße Postkarte mit kurzem eigenhändig geschriebenem Gruß von Aljechin in französischer Sprache und signiert, aus dem Jahr 1937. Größe 13,8 x 8,8 cm. (81)

* Die Karte wurde von einer von uns nicht zu ermittelnden Person an Oskam geschrieben und darüber hat der ehemalige Schachweltmeister Alexander Aljechin einen kurzen eigenhändigen Gruß vermerkt: „Avec mes amitiés bien sincères A. Alekhine“. Der russisch - französische Schachmeister Alexander Aljechin (1892 - 1946) war von 1927 - 1935 und von 1937 - 1946 Schachweltmeister. Die Vorderseite zeigt eine Reproduktion von einer Aufnahme der Teilnehmer am Nottingham Congress 1936. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt, vereinzelt fleckig und hat geringe Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                180,00

 

#512  Aljechin, Alexander. Eigenhändige Aufzeichnung von Aljechin der Partie Aljechin – Berndtsson in Örebro 1935 mit kurzen Anmerkungen in deutscher Sprache auf einem gefalteten Blatt mit gedrucktem Briefkopf vom Carlton Hotel, Stockholm. Blattgröße 13,5 x 21 cm. (63)

* Das auf der Vorder- und Rückseite vom ehemaligen Schachweltmeister Aljechin beschriebene Blatt enthält die Notation der Partie Alexander Aljechin – Karl Berndtsson in Örebro 1935 (Damenindisch) und teilweise kurze Anmerkungen zu den Zügen. Der russisch - französische Schachmeister Alexander Aljechin (1892 - 1946) war von 1927 - 1935 und von 1937 - 1946 Schachweltmeister. Siehe unsere Abbildung im Internet. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, hat Gebrauchsspuren und kleine Defekte. Seltenes schachhistorisches Dokument.                450,00

 

#513  Aljechin, Alexander. Eigenhändige Unterschrift von Aljechin auf der Rückseite einer gedruckten Visitenkarte des Architekten Jarko Cada aus der Zeit um 1914. Größe 10,3 x 6,3 cm, in passendem Umschlag. (81)

* Der russisch - französische Schachmeister Alexander Aljechin (1892 - 1946) war von 1927 - 1935 und von 1937 - 1946 Schachweltmeister. Zustand: Die Karte und der Umschlag sind etwas gebräunt und haben geringe Gebrauchsspuren. Auf der Vorderseite der Visitenkarte mit dem handschriftlichen Vermerk des Vorbesitzers „Mannheim, cervenec [Juli] 1914“. Schönes Sammlerstück.                90,00

 

#514  Aljechin, Alexander und Efim Bogoljubow. Postalisch nicht gelaufene Postkarte aus der Zeit um 1940 mit den eigenhändigen Unterschriften des ehemaligen Schachweltmeisters Alexander Aljechin (1892 - 1946) und des Großmeisters Efim Bogoljubow (1889 - 1952). Größe 14,8 x 8,9 cm. (81)

* Zustand: Die Karte ist gebräunt und der obere Rand wurde abgeschnitten. Seltenes Sammlerstück.                150,00

 

#515  Aljechin, Grace. Kleines Blatt mit einer kurzen maschinegeschriebenen Nachricht in französischer Sprache und eigenhändiger Unterschrift von Grace Aljechin vom 14. August 1955. Größe 18,2 x 13,8 cm. (81)

* Grace Aljechin bittet einen nicht näher genannten Herren um eine Terminvereinbarung, der mit einem handschriftlichen Terminvorschlag auf dem Blatt antwortet. Grace Aljechin (1876 – 1956) spielte selber Schach und wurde 1934 die vierte Ehefrau von Alexander Aljechin. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, einmal gefaltet und hat geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#516  Aljechin, Nadeshda. Brief von Nadeshda Aljechin in franz. Sprache vom 28. Sept. 1932 u. signiert. 2 doppelt gefaltete, beidseitig beschriebene Blätter. Blattgr. jeweils 21 x 27 cm. (81)

* Brief von Nadeshda Aljechin an Oskam, dem sie als Freund der Familie ihre schwierige finanzielle Situation in der Krise schildert. Ihr Mann Alexander Aljechin ist in Sachen Schach auf einer Tournee durch Amerika und weiter in der Welt. Er kann ihr aber kaum Geld schicken. Daher bittet Frau Aljechin Herrn Oskam eindringlich um die Überweisung eines Geldbetrages und versichert ihre Dankbarkeit. Sie bietet als Sicherung Wechsel an, die Aljechin vor seiner Abreise blanko unterschrieben hat. Die Generalswitwe Nadeshda Wassiljewa begleitete Aljechin zu vielen Schachveranstaltungen und wurde seine dritte Ehefrau. Die Ehe dauerte von 1925 – 1934. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, waren doppelt gefaltet gewesen, haben Gebrauchsspuren und Randläsuren.                30,00

 

#517  Aljechin, Nadeshda. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text von Nadeshda Aljechin in deutscher Sprache vom Juni 1932 und signiert. Größe 14 x 9,2 cm. (81)

* Nadeshda Aljechin schreibt an Albert Becker, dass sie seinen Brief gelesen hat und an ihren Mann nachschickt. Das Schreiben würde ihm sicher Freude machen und Aljechin wird Spielmann wohl antworten. Die Generalswitwe Nadeshda Wassiljewa begleitete Aljechin zu vielen Schachveranstaltungen und wurde seine dritte Ehefrau. Die Ehe dauerte von 1925 – 1934. Die Vorderseite zeigt die Avenue de l’Opera in Paris. Zustand: Die Karte ist gebräunt, hat Gebrauchsspuren und die Briefmarke wurde entfernt.                30,00

 

#518  Anand, Viswanathan. Briefumschlag mit 3 rumänischen Briefmarken mit Schachmotiv, 2 Stempeln und eigenhändiger Unterschrift des ehemaligen Schachweltmeisters Viswanathan Anand. Größe 19,5 x 10,8 cm. (63)

* Beiliegt: Anand, Viswanathan. Farbige Kopie eines Fotos von Anand bei einer Schachpartie in Dortmund 2003 und mit eigenhändiger Unterschrift von Viswanathan Anand. Blattgröße 19,5 x 27,5 cm. Zustand: Beide Teile mit geringen Gebrauchsspuren.                30,00

 

#519  Awerbach - Fuchs. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie No. 85 Reinhart Fuchs - Juri Awerbach bei dem 7. Internationalen ZSK - Turnier in Eriwan am 6. X. 1965. Blattgröße 15,5 x 21,8 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des sowjetischen Großmeisters Juri Awerbach (geb. 1922) und des Internationalen Meisters Reinhart Fuchs (1934 – 2017). Die Partie endete remis. Zustand: Das Blatt ist leicht gebräunt und hat Knickspuren.                30,00

 

#520  Awerbach - Stein. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie No. 128 Leonid Stein - Juri Awerbach bei der XXXI. Meisterschaft der UdSSR, Leningrad 1963. Blattgröße 14 x 28 cm. (63)

* Awerbachs Formular mit den eigenhändigen Unterschrift der sowjetischen Großmeister Juri Awerbach (geb. 1922) und Leonid Stein (1934 – 1973). Die Partie gewann Stein nach 87 Zügen. Zustand: Das Blatt ist teilweise etwas verblichen und gelocht. Seltenes Protokoll mit Steins Unterschrift.                50,00

 

#521  Baden – Baden 1925. Postalisch nicht gelaufene, schwarzweiße Postkarte mit 21 eigenhändigen Unterschriften, meist von Teilnehmern am Turnier in Baden – Baden 1925 und kurzem eigenhändig von Aljechin geschriebenem Grußtext mit Unterschrift auf der Rückseite. Größe 13,7 x 8,7 cm. (81)

* Auf der Rückseite mit kurzem eigenhändig vom ehemaligen Weltmeister Alexander Aljechin (1892 – 1946) geschriebenem Grußtext: „A Monsieur Gavarry Souvenir respectueux A. Alekhine Baden – Baden le 26 / IV 1925“. Darunter folgen 21 eigenhändige Unterschriften von Schachmeistern, meist von Teilnehmern am Turnier in Baden – Baden 1925 u. a. von: Efim Bogoljubow (1889 – 1952), Carl Carls (1880 – 1958), Edgar Colle (1897 – 1932), Ernst F. Grünfeld (1893 – 1962), Frank James Marshall (1877 – 1944), Johannes Metger (1851 – 1926), Jacques Mieses (1865 – 1954), Aaron Nimzowitsch (1886 – 1935), Richard Réti (1889 -1929), Akiba Rubinstein (1880 – 1961), Friedrich Sämisch (1896 – 1975), Rudolf Spielmann (1883 – 1942), Siegbert Tarrasch (1862 – 1934), Savielly Tartakower (1887 – 1956). Jan Willem te Kolsté (1874 – 1936), George Alan Thomas (1881 – 1972), Carlos Torre Repetto (1904 – 1978), Karel Treybal (1885 – 1941), Fred D. Yates (1884 – 1932). Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild der in 2 Reihen sitzenden und stehenden Teilnehmer am Turnier in Baden – Baden 1925. Zustand: Die Karte ist gebräunt, vereinzelt fleckig und hat geringe Gebrauchsspuren. Seltenes schachhistorisches Sammlerstück.                600,00

 

#522  Béatrix, Alcide. Une Partie d’Echecs (Eassai didactique). Bordeaux, Pechade, 1906. 8°. 4 unn. Bll. Orig. geheftet. (75)

* Nicht bei Linde – N. Mit eigenhändiger Widmung von Alcide Béatrix auf Vorderumschlag. Kleinschrift mit einem Schachgedicht.  Zustand: Exlibris auf Innenumschlag. Innen gebräunt. Umschlag verblichen und wenig fleckig. Rücken mit Papierstreifen erneuert.                30,00

 

#523  Belgrad 1970. Postalisch nicht gelaufene, farbige Postkarte mit Schachsonderstempel zum Turnier in Belgrad 1970 und 24 eigenhändigen Unterschriften von den meisten teilnehmenden Weltmeistern und Großmeistern. Größe 15 x 10,5 cm. (63)

* In Belgrad wurde vom 29. März bis 6. April 1970 ein Wettkampf zwischen der Mannschaft der Sowjetunion und einer Weltauswahl veranstaltet, den die Sowjetunion knapp mit 20 ½ : 19 1/2 gewann. Mit den eigenhändigen Unterschriften der meisten Teilnehmer: vom ehemaligen Weltmeister und FIDE – Präsidenten Max Euwe (1901 – 1981), von den Mitgliedern der sowjetischen Mannschaft: den ehemaligen Weltmeistern Michail Botwinnik (1911 – 1995), Wassili Smyslow (1921 – 2010), Michail Tal (1936 – 1992), Tigran Petrosjan (1929 – 1984), Boris Spasski (geb. 1937) und den Großmeistern David Bronstein (1924 – 2006), Efim Geller (1925 – 1998), Paul Keres (1916 - 1975), Viktor Kortschnoi (1931 – 2016), Lew Polugajewski (1934 – 1995), Leonid Stein (1934 – 1973), Mark Taimanow (1926 – 2016) sowie von den meisten Mitgliedern der Weltauswahl, den Großmeistern Klaus Darga (geb. 1934), Svetozar Gligoric (1923 – 2012), Vlastimil Hort (geb. 1944), Borislav Ivkov (geb. 1933), Bent Larsen (1935 – 2010), Milan Matulovic (1935 – 2013), Miguel Najdorf (1910 – 1997), Fridrik Olafsson (geb.1935), Lajos Portisch (geb. 1937), Samuel Reshevsky (1911 – 1992), Wolfgang Uhlmann (1925 – 2020). Es fehlt bei der Weltauswahl nur die Unterschrift von Bobby Fischer. Auf der Vorderseite mit einer farbigen Ansicht vom Hotel Metropol in Belgrad. Beiliegt: Farbige Postkarte mit farbigem Schachmotiv und Sonderstempel zum Turnier in Belgrad 1970. Größe 15 x 10 cm. Zustand: Beide Umschläge mit geringen Gebrauchsspuren. Außergewöhnliches schachhistorisches Dokument.                240,00

 

#524  Belgrad 1970. Gligoric - Spasski. Schwarzweißes Pressefoto von einer Wettkampfpartie zwischen Svetozar Gligoric und Boris Spasski in Belgrad 1970. Größe 24 x 18 cm. (63)

* Auf der Rückseite mit den eigenhändigen Unterschriften von 16 Schachmeistern u. a. von den ehemaligen Weltmeistern Boris Spasski, Anatoli Karpow, den Großmeistern Ulf Andersson, Robert Byrne, Svetozar Gligoric, Viktor Kortschnoi, Miguel Najdorf, Helmut Pfleger, Wolfgang Unzicker, vom Internationalen Meister W. R. Hartston und von G. S. Botterill, FIDE - Meister Michael J. Franklin, Peter R. Markland. Das Foto zeigt halbfigurige Darstellungen von Gligoric und Spasski, die an einem Tisch sitzen und ihre Wettkampfpartie austragen. Gligoric streckt eine Hand zu einer Figur aus, um den nächsten Zug zu machen. Im Hintergrund des Turniersaales sind Zuschauer zu sehen. Auf der Rückseite mit Stempel der Sport & General Press Agency. Zustand: Das Foto hat geringe Gebrauchsspuren, Randläsuren und rückseitig mit Kleberesten. Interessantes schachhistorisches Dokument.                120,00

 

#525  Berger, Johann. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Johann Berger an Oskar Korschelt. Spittal, 19. Juli 1913. Größe der Karte 14 x 9 cm. (63)

* Vergl. dazu die Abbildung im Internet. Auf der Rückseite mit dem eigenhändig geschriebenem Text von Berger mit Ausführungen über mehrere Schachprobleme Der österreichische Meister Johann Berger (1845 - 1933) war bedeutender Theoretiker (u. a. auf dem Gebiet des Endspiels) und Problemkomponist. Er hatte mit seiner Bearbeitung des Problemteils der Deutschen Schachzeitung Einfluss auf die Entwicklung des Kunstschachs. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                50,00

 

#526  Berger, Johann. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Johann Berger an den Chefredakteur A. Lindström. Graz 25.11.1922. Größe der Karte 14 x 9 cm. (63)

* Vergl. dazu die Abbildung im Internet. Auf der Rückseite mit dem eigenhändig geschriebenem Text von Berger mit Ausführungen zum Stand nach der ersten Hälfte des internationalen Meisterturniers in Wien. Es folgen weitere Eindrücke und der Stand beim intern. Kongressturnier. Der österreichische Meister Johann Berger (1845 - 1933) war bedeutender Theoretiker (u. a. auf dem Gebiet des Endspiels) und Problemkomponist. Zustand: Die Karte ist gebräunt, vereinzelt fleckig und hat Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                50,00

 

#527  Bernstein, Ossip. Eigenhändig geschriebener Brief in deutscher Sprache mit eigenhändiger Unterschrift von Ossip Bernstein an Widmann vom 29.III.1935. Beidseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 21 x 26,8 cm. (63)

* In dem Brief äußert Bernstein seine übermäßige Freude beim Lesen des übersandten Buches über das Turnier Zürich 1934, das in großem Kontrast zu dem von ihm empfundenen grauen Alltag steht. Am Ende äußert er seine Traurigkeit über den Tod seines Freundes Nimzowitsch. Der russisch - ukrainische Schachspieler Ossip Bernstein (1882 - 1962) nahm mit Erfolg an vielen großen Schachturnieren vor dem Ersten Weltkrieg teil. Zustand: Das Blatt ist doppelt gefaltet, gelocht (mit geringem Buchstabenverlust) und etwas gebräunt. Am linken Rand mit Defekten.                60,00

 

#528  Bernstein - Schlechter. Handschriftliches Spielerprotokoll von unbekannter Schreiberhand der Partie Ossip Bernstein - Carl Schlechter in der 10. Runde beim Turnier in Stockholm am 23.II.1906. Blattgröße 14,8 x 23 cm. (63)

* Die Partie zwischen den starken Spielern jener Zeit, dem russisch - ukrainischen Schachmeister Ossip Bernstein (1882 – 1962) und dem österreichischen Schachmeister Carl Schlechter (1874 – 1918) endete nach 27 Zügen remis. Nach der Notation der Partie folgen noch einige handschriftliche Anmerkungen. Siehe unsere Abbildung im Internet. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, einmal gefaltet, hat Gebrauchsspuren und einen Einriss in Faltstelle.                50,00

 

#529  Bilguer, P(aul) R(udolph) von (v. d. Lasa). Handbuch des Schachspiels. 8., von Carl Schlechter unter Mitwirkung fachmännischer Autoritäten neubearbeitete Auflage. Leipzig, Veit, 1916. 4°. Mit vielen Diagrammen (Bildnis Bilguers fehlt). XI, 1040 Seiten (2 Bll. Anzeigen fehlen). Orig. Lederband mit goldverziertem Rücken. (81)

* Linde - N. 720. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Nach einer handschriftlichen Notiz von Lothar Schmid auf dem Vorsatz stammt die Ausgabe aus der Bibliothek von Siegbert Tarrasch und hat einige kurze eigenhändige Anmerkungen von Tarrasch. Der deutsche Schachmeister und Schachschriftsteller Siegbert Tarrasch (1862 - 1934) hatte seine größten Erfolge um die Jahrhundertwende (u. a. Sieg in Wien 8198 und Monte Carlo 1903) und unterlag aber bei der Weltmeisterschaft 1908 gegen Lasker. Paul R. von Bilguer (1815 - 1840) musste durch sein Lungenleiden aus dem Offiziersdienst ausscheiden. Er begann mit der Arbeit an einem neuartigen Schachbuch, das nach seinem Tode 1840 durch von der Lasa zu Ende geführt wurde. Bilguers "Handbuch des Schachspiels" war über eine lange Zeit so berühmt, dass es einfach "der Bilguer" genannt wurde. Bis 1922 erschienen acht Auflagen und ein Neudruck. "Es ist ... das wichtigste theoretische Werk der ganzen Schachlitteratur geworden." (v. d. Linde II, 15) Zustand: Buchblock gelockert. Innen etwas gebräunt und wenige Seiten mit kleinen Defekten. Einband etwas bestoßen. Rücken verblichen, etwas beschabt und oben mit Defekten. Interessantes schachhistorisches Sammlerstück.                120,00

 

#530  Binnewirtz, Ralf und Hans - Jürgen Fresen. Der Tradition verpflichtet ... Eine Bibliographie der Festschriften deutscher Schachvereine, gegründet bis 1914. Obliged to Tradition. A Bibliography of the Commemorative Publications of German Chess Clubs ... Venedig, Scacchi e Scienze Applicate, 2008. 4°. Mit vielen teils farbigen Textabbildungen. 214 Seiten, 1 Bl. Orig. geheftet. (90)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der Verfasser Ralf Binnewirtz und Hans – Jürgen Fresen auf Vortitel. Umfangreiche Bibliographie, die mit erläuternden Anmerkungen und zahlreichen Abbildungen versehen ist. Beiliegt: Wien 1949. Carl Schlechter Gedenkturnier 1949. Hrsg. Schachklub Hietzing (Wien) ... Stgt. und Wien, ca. 1949. 8°. 60 Seiten, 2 Bll. Orig. geheftet. Linde - N. 5787. Zustand: Umschlag mit Gebrauchsspuren.                30,00

 

#531  Bisguier, Arthur. Briefumschlag mit Schachmotivbriefmarke zum Turnier in Moskau 1977, Ersttagsstempel und gedrucktem Motiv. Größe 15,8 x 11,3 cm. (63)

* Mit eigenhändiger Unterschrift des US - amerikanischen Großmeisters Arthur Bisguier (1929 – 2017). Beiliegt: Bisguier, Arthur. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig von Bisguier geschriebenem Text an Miroslav Zilya in englischer Sprache aus dem Jahr 1966. Größe der Karte 13,8 x 9 cm. Bisguier sendet Grüße von seiner Reise durch den Südwesten der USA nach Kalifornien, um sich das Piatigorsky Turnier in Los Angeles anzusehen. Auf der Vorderseite ist eine farbige Abbildung des Will Rogers Shrine of the Sun und die umgebende Landschaft des Cheyenne Mountain in Colorado. Zustand: Beide Teile etwas gebräunt und haben Gebrauchsspuren.                30,00

 

#532  Bjelica, Dimitrije. Grandmasters in Profile. Sarajevo, Izdavanje Udzbenika, 1973. 8°. Mit Porträts und Handschriftenfaksimiles im Text und einigen Diagrammen. 262 Seiten, 1 Bl. Orig. geheftet. (63)

* Lusis 1208. Mit eigenhändigem Namenszug des Autors auf Vorsatz. Zustand: Innen gebräunt. Umschlag angestaubt und verblichen. Beiliegen: Waitzkin, F. Searching for Bobby Fischer ... London, Bodley Head, ca. 1989. 8°. 2 Bll., 226 Seiten. Originaler Pappband. Einband etwas fleckig. / Collins, John W. My seven chess prodigies. Bobby Fischer, Robert E. Byrne, William J. Lombardy ... New York, Simon and Schuster, ca. 1974. 8°. Mit Diagrammen. 313 Seiten. Orig. Pappband mit etwas defektem Schutzumschlag. Innen leicht gebräunt.                30,00

 

#533  Blackburne, Joseph Henry. Auf weißes Papier montierter Zettel mit einer kurzen eigenhändig geschriebenen Notiz von Blackburne. Größe 11 x 7,3 cm. (63)

* Die Notiz lautet: „To arrange another visit to your Club for simultaneous play. With kind regards remain yours truly J H Blackburne To … Ladies Chess Club Edinburgh“. Der erfolgreiche englische Schachmeister Joseph Henry Blackburne (1841 - 1924) war einer der besten Schachspieler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und spielte zwischen 1862 und 1914 erfolgreich auf vielen Turnieren. Er erhielt den Beinamen "black death" (Schwarzer Tod der Schachspieler). Dies kam daher, dass er in einem schwarzen Anzug und einem schwarzen Zylinder zum Schach kam, aber auch da er ein gefürchteter Kombinations- und Angriffspieler war, der ein stahlhartes Nervenkostüm besaß. Autographen von Blackburne sind sehr selten. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, hat eine Fehlstelle und geringe Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                150,00

 

#534  Bogoljubow, Efim. Eigenhändig geschriebener Brief von Efim Bogoljubow an Collijn in deutscher Sprache, signiert und datiert "Triberg den 1. Februar 1921" und mit gedrucktem Briefkopf. Doppelseitig beschriebenes Blatt. / 6 eigenhändig von Bogoljubow beschriebene Blätter (davon 4 beidseitig und 2 einseitig beschrieben), datiert Triberg den 28. und 29. März 1921 sowie mit gedrucktem Briefkopf, die 6 seiner Korrespondenzpartien aus jener Zeit enthalten. Blattgröße jeweils 21,5 x 28 cm. (63)

* In dem Brief bittet Bogoljubow Herrn Collijn mit dem Umtausch der 1500 Kronen zu warten und schlägt das weitere Vorgehen vor. Danach berichtet er über den Stand seiner Korrespondenzpartien. Am Ende schildert er die Schwierigkeiten beim Einrichten seiner Wohnung in Triberg. Die Blätter mit den Korrespondenzpartien von Bogoljubow (gegen I. Skoog, I. S. Grandin, H. Riddeström, F. E. Berg, K. Kindbom, S. Olsson) enthalten die Notationen der jeweiligen Partie, gefolgt von einigen kurzen eigenhändig geschriebenen Anmerkungen von Bogoljubow in deutscher Sprache. Vergl. dazu unsere Abbildung im Internet. Der russisch - deutsche Großmeister Efim Bogoljubow (1889 - 1952) unterlag in zwei Weltmeisterschaftskämpfen gegen Aljechin und nahm in den 1920er und 1930er Jahren erfolgreich verschiedenen Turnieren teil. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, haben Gebrauchsspuren und teilweise Einrisse in den Faltstellen. Wenige Blätter mit reparierten Defekten. Jedes Blatt ist mit einem Eingangsstempel der Tidskrift för Schack versehen und war doppelt gefaltet gewesen. Seltenes schachhistorisches Dokument.                300,00

 

#535  Bogoljubow, Efim. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig von Bolgoljubow geschriebenem Text an Herrn Fridlizius in deut. Sprache vom 24. V. 1920. Größe Karte 14 x 9 cm. (63)

* „Sehr geehrter Herr Friedlizius! Bin nach Triberg angekommen und sende Ihnen die herzlichsten Grüssen. Hier ist es sehr schön. Möglich, dass ich zu dem Turnier nach Veldes fahre. Das Göteborger Turnier fängt erst am 1. August an. Grüssen Sie bitte von mir alle unseren Bekanten herzlichst. Ihr E. Bogoljubow“. Auf der Vorderseite ist eine schwarzweiße Abbildung des Triberger Wasserfalls. Der russisch - deutsche Großmeister Efim Bogoljubow (1889 - 1952) unterlag in zwei Weltmeisterschaftskämpfen gegen Aljechin. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                80,00

 

#536  Bogoljubow, Efim. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig von Bogoljubow geschriebenem Text an F. Vondra in deutscher Sprache, datiert 22.I.1932 und signiert. Größe der Karte 15 x 10,5 cm. (81)

* Bogoljubow schreibt an den Vorstand des Schachvereins Spolek in Pisek, Franz Vondra, dass ein Termin am 28.I.1932 nicht möglich ist und er an anderen Tagen auch Verpflichtungen habe. Für ein geringeres Honorar würde er am 4.II.1932 in Pisek spielen. Zustand: Die Karte ist gebräunt, gelocht, hat Gebrauchsspuren und 2 Nummern mit Farbstift.                 80,00

 

#537  Bogoljubow, E. Turniry i matchi ... Bulletin Nr. 1 - 20. Moskau 1950. 4°. Mit Abb. und Diagrammen. Zus. 160 Seiten. Orig. geheftet. (81)

* Sacharow 1015. Mit eigenhändigem Eigentumsvermerk des russisch - deutschen Großmeisters Efim Bogoljubow (1889 – 1952) auf Vorderumschlag: „E. Bogoljubow Triberg Schwarzw“. Mit Partien vom Turnier in Salzbrunn und Match Boleslawski - Bronstein. Zustand: Innen gebräunt und vereinzelt fleckig. Wenige Seiten mit Defekten. Umschlag mit Gebrauchsspuren, fleckig und mit Defekten.                40,00

 

#538  Bogoljubow - Jakobson. Handschriftliches Spielerprotokoll von Bogoljubow der Partie Bogoljubow – Jakobson in der 7. Runde beim Internationalen Turnier „J. G. Schultz Memorial“ in Stockholm am 22. Nov. 1919. Blattgröße 15 x 22,5 cm. (63)

* Die Partie endete nach 69 Zügen mit einem Sieg von Bogoljubow. Der russisch - deutsche Großmeister Efim Bogoljubow (1889 - 1952) unterlag in zwei Weltmeisterschaftskämpfen gegen Aljechin. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, doppelt gefaltet und hat Gebrauchsspuren.                60,00

 

#539  Bogoljubow. Fabel, Karl. Einiges über Schachaufgaben. Eine Einführung in das Problemschach. Ohne Ort, Schwalbe, 1950. 8°. Mit vielen Diagrammen. 80 Seiten. Original geheftet. (81)

* Linde - N. 2954. Mit eigenhändigem Eigentumsvermerk des russisch - deutschen Großmeisters Efim Bogoljubow (1889 – 1952) auf Titel: „Eigentum des E. Bogoljubow. Triberg Schwarzw.“ Schwalben - Bücherei, Nr. 4. Zustand: Innen stärker gebräunt und mit einigen Unterstreichungen (von Bogoljubow ?). Umschlag teilweise verblichen, fleckig und mit Gebrauchsspuren.                40,00

 

#540  Bohatirchuk, Fedeor. Postalisch gelaufene Postkarte mit maschinegeschriebenem Text an Bogoljubow in deutscher Sprache, datiert vom 27.3.1946 und eigenhändig unterschrieben. Größe der Karte 14,8 x 10,5 cm. (81)

* Bohatirchuk schreibt an Bogoljubow, dass er in Bayreuth für das UNRRA Spital arbeitet und Schach spielt. Er hat an einem Turnier in Meerbeck und dem Namen Bogenko teilgenommen und die dort nicht zugelassenen Sämisch und Rellstab gesehen. Er lädt Bogoljubow ein, ihn zu besuchen und erinnert an den jetzt in Augsburg lebenden Freund Selesniew. Der spätere Internationale Meister Fjodor Bohatirchuk floh während des 2. Weltkriegs aus der UdSSR und ging später nach Kanada. Bohatirtchuk stand Jahrzehnte in der UdSSR stark in der Kritik und sein Name wurde unerwähnt gelassen. Vom Beruf war er Arzt und später Professor in Ottawa. Zustand: Die Karte ist gebräunt, wenig fleckig, hat Gebrauchsspuren, Knickfalten und Einrissen.                40,00

 

#541  Botwinnik, Michail. Eigenhändig geschriebener Brief von Botwinnik an Herrn Müller in deutscher Sprache, datiert „Leningrad 24. Februar 1934“ und signiert. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 14,8 x 17,8 cm. (63)

* Brief des ehemaligen Schachweltmeisters Michail Botwinnik an Herrn Müller. Er entschuldigt sich dafür, dass er den Brief erst mit Zeitverzögerung beantwortet. Den Vorschlag, mit Müller in schachtheoretische Korrespondenz zu treten, muss Botwinnik aufgrund seiner anderweitigen Arbeitsbelastung leider anlehnen. Bezüglich der Einladung zu einem internationalen Turnier verweist er Müller an das Organisationskomitee, insbesondere an Krylenko. Am Ende kündigt er die Übersendung seines Buches „Flohr – Botwinnik“ an. Der sowjetische und russische Großmeister Michail Botwinnik (1911 – 1995) war der sechste Schachweltmeister und konnte diesen Titel zweimal nach Revanchekämpfen zurückgewinnen. Er übte das Schachspiel über 30 Jahre auf höchsten Niveau aus und galt als eine der wichtigsten Personen der sowjetischen Schachschule. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, vereinzelt fleckig und hat Gebrauchsspuren. Das Blatt hat eine waagerechte Knickfalte und kleine Defekten. Seltenes Sammlerstück.                180,00

 

#542  Botwinnik, Michail. Schwarzweiß - Foto der sowjetischen Presseagentur vom Schachweltmeisterschaftskampf Botwinnik - Bronstein in Moskau 1951. Größe 23,7 x 17,8 cm. (63)

* Mit eigenhändiger Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Michail Botwinnik auf der Rückseite. Das Foto zeigt die Bühne im Estradentheater mit den am Schachtisch sitzenden Botwinnik und Bronstein, während einer Wettkampfpartie. Im Hintergrund zwei Demonstrationsbretter. Zustand: Auf der Rückseite mit Stempel und Bleistiftnotizen. Das Foto ist etwas gebräunt, hat geringe Knick- und Gebrauchsspuren. Beiliegt: Taimanow, Mark. Porträtfoto von Mark Taimanow aus der Zeit der UdSSR - Schachmeisterschaft 1952. Größe 7,5 x 13 cm. Etwas gebräunt.                40,00

 

#543  Botwinnik, M. Schwarzweiß - Foto mit der Aufnahme von Michail Botwinnik und Rudolf Teschner während einer Schachpartie im Wilmersdorfer Schachverein, Berlin in den 1970er Jahren. Größe 14 x 9 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Michail Botwinnik (1911 – 1995) auf der Rückseite und einer etwas schwachen Unterschrift von ihm auf der Vorderseite. Das Foto zeigt die am Tisch sitzenden Michail Botwinnik und Rudolf Teschner nachdem Botwinnik die Partie mit dem ersten Zug eröffnet hat. Zustand: Das Foto ist etwas verblichen, hat Gebrauchsspuren. Auf der Rückseite mit Bleistiftnotiz.                40,00

 

#544  Botwinnik - Flohr. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Michail Botwinnik – Salo Flohr in der 1. Runde beim Internationalen Schachturnier in Stockholm am 14. 1. 1962. Blattgröße 15,5 x 22,5 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Michail Botwinnik (1911 - 1995). Die Partie endete remis. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                60,00

 

#545  Botwinnik - Lundin. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Michail Botwinnik – Erik Lundin in der 7. Runde beim Internationalen Schachturnier in Stockholm am 21. 1. 1962. Blattgröße 15,5 x 22,5 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Michail Botwinnik (1911 - 1995). Die Partie endete nach 35 Zügen mit einem Sieg von Botwinnik. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                60,00

 

#546  Botwinnik - Tal. Weltmeisterschaft 1960 und 1961. Studie von L. Abramow. Kampfbericht von Salo Flohr. 2 Bände. Hamburg, Wildhagen, ca. 1961. 8°. Mit insgesamt 30 Textabb. und vielen Diagrammen. 33 unn. Bll., 78 Seiten. Orig. geheftet. (93)

* Sonderband 2 mit 6 eigenhändigen Unterschriften von Schachmeistern: von den ehemaligen Weltmeistern Michail Botwinnik (1911 – 1995), Michail Tal (1936 – 1992), von den Großmeistern Paul Keres (1916 – 1975), Gideon Stahlberg (1908 – 1967) sowie vom deutschen Internationalen Meister Georg Kieninger (1902 – 1975). "Weltgeschichte des Schachs" Sonder Heft 1 u. Sonderband 2. Zustand: Umschläge u. innen etwas gebräunt, ein Heft stärker. Ein Blatt mit Defekt.                50,00

 

#547  Braune, Robert. Werbeblatt für "The Westminster Papers" aus dem Jahr 1876, mit späterem eigenhändigen Namenszug von Robert Braune. Blattgröße 21 x 27 cm. (81)

* Zustand: Das Blatt ist einmal gefaltet, gebräunt und fleckig. Beiliegt: White, Alain Campbell. Robert Braune, apôtre de la Symétrie. Etude. Handschriftliche Abschrift der Ausgabe Paris, La Stratégie, 1913. Abschrift aus der Zeit um 1914. 8°. Mit vielen, eingestempelten Diagrammen. 43 Seiten. Neuer schwarzer Halbleinenband mit handnschriftlichem Rückentitel. Linde - N. 2627. Handschriftliche Abschrift dieses seltensten Werkes (Vol. XVIII) aus A. C. Whites "Christmas Series", dessen größter Teil der Auflage bei einem Schiffunglück vernichtet wurde. Die Ausgabe enthält Probleme von Robert Braune. Aus dem Inhalt: Introduction - Problèmes sans symétrie. La Symétrie latérale. La Symétrie diagonale. La Symétrie irrégulière. Zustand: Abschrift auf getöntem Papier. Vorsätze und Titel mit Leimschatten und vereinzelt fleckig.                180,00

 

#548  Brinckmann, Alfred. Siegbert Tarrasch. Lehrmeister der Schachwelt. Berlin, de Gruyter, 1963. 8°. Mit 1 Porträttafel und 214 Diagrammen. XXIV, 204 Seiten, 2 Bll. Orig. geheftet. (30)

* Mit eigenhändiger Unterschrift des Internationalen Meisters und Schachautoren Alfred Brinckmann (1891 – 1967) auf Seite VII. Zustand: Umschlag und innen wenig gebräunt. Beiliegen: Köhler, P. Legendäre Schachpartien. Geniale Spielzüge & spektakuläre Fehler aus 400 Jahren Schachgeschichte. Hannover, humboldt, 2007. 8°. Mit Diagrammen. Orig. geheftet. / Burgess, G. Chess Highlights of the 20th Century. London, Gambit, ca. 1999. 8°. Mit 8 Tafeln und vielen Diagrammen. 208 Seiten. Orig. Pappband. / Mikenas, V., Milvydas, V. u. a. Europos Tauré. Vilnius, Mintis, 1975. 8°. Mit 214 Textabb. und Diagrammen. 317 Seiten, 1 Bl. Orig. Halbleinenband. Mit eigenhändiger Unterschrift des litauischen Schachspieler und Internationalen Fernschachmeister Viktoras Milvydas auf Titel. Innen etwas gebräunt.                 30,00

 

#549  Brinckmann, Alfred und Kurt Richter. Eigenhändig von Alfred Brinckmann und Kurt Richter geschriebenes und zusammengestelltes Manuskript zum Werk "Kampf der Nationen. XIII. Schacholympia München 1958" Ohne Ort ca. 1958. 4°. Mit einigen Diagrammen. Zusammen 130 lose Bll. ohne Umschlag. (81)

* Außergewöhnliches schachhistorisches Dokument. Das vorliegende Manuskript hat den meist eigenhändig von Richter und Brinckmann geschriebenen Text, wenige maschinegeschriebene Blätter und einige Ausschnitte und Tabellen (teils aufgeklebt) aus Veröffentlichungen zum Schachgeschehen sowie meist gestempelte Diagrammen. Enthalten sind auch Blätter mit kurzen Anmerkungen und eigenhändigen Unterschriften von K. Darga, F. Sämisch, G. Stahlberg. Der deutsche Internationale Meister Kurt Richter (1900 - 1969) nahm an den Schacholympiaden in Hamburg und Prag teil. Er war auch Schachjournalist und wurde wegen seines konsequenten Angriffsstils Scharfrichter von Berlin genannt. Der deutsche Internationale Meister Alfred Brinckmann (1891 – 1967) war Sieger im Turnier von Berlin 1927, nahm achtmal an deutschen Meisterschaften teil, wurde Sekretär des Deutschen Schachbundes und war als Schachautor tätig. Zustand: Die Textseiten sind einmal gefaltet, etwas gebräunt, teilweise stärker, teilweise etwas fleckig und haben Knickfalten. Einige Seiten mit Defekten. Sehr seltenes Sammlerstück.                600,00

 

#550  Bronstein - Olafsson. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie No. 14 Olafsson - Bronstein in der 2. Runde beim Turnier in Mar del Plata am 30. März 1960. Blattgr. 18 x 27 cm. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften des sowjetischen  Großmeisters David Bronstein (1924 - 2006) und des isländischen Großmeisters Fridrik Olafsson (geb. 1935). Die Partie endete remis. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#551  Bronstein - Sacharow. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie No. 89 Sacharow – Bronstein bei der XXXI. Meisterschaft der UdSSR Leningrad 1963. Blattgröße 14 x 28 cm. (63)

* Spielerprotokoll von Sacharow mit der eigenhändigen Unterschrift des sowjetischen Großmeisters David Bronstein (1924 - 2006) und des Internationalen Meisters Alexander Sacharow. Die Partie endete remis. Zustand: Das Blatt ist an den Rändern verblichen, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#552  Bronstein - Spasski. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie No. 49 Bronstein - Spasski in der 7. Runde beim Turnier in Mar del Plata am 5. April 1960. Blattgröße 18 x 27 cm. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften des sowjetischen  Großmeisters David Bronstein (1924 - 2006) und des ehemaligen Weltmeisters Boris Spasski (geb. 1937). Die Partie endete remis. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#553  Bugojno 1986. Blatt mit dem Briefkopf des Vorbereitungskomitees der 29. Schacholympiade 1990 in Novi Sad, mit maschinegeschriebenem Vermerk "Ucesnici Turnira 'Bugojno '86“, Namen der Teilnehmer und mit 7 eigenhändigen Unterschriften von Teilnehmern am Turnier. Blattgröße 21 x 24,5 cm. (63)

* Mit 7 eigenhändigen Unterschriften von Teilnehmern am Turnier in Bugojno 1986: von den ehemaligen Schachweltmeistern Anatoli Karpow, Boris Spasski, des deutschen Großmeisters Artur Jussupow, des russisch – französischen Großmeisters Andrej Sokolow, des niederländischen Großmeisters Timman, des englischen Großmeisters Tony Miles (1955 – 2001) und des jugoslawisch – serbischen Großmeisters Ljubomir Ljubojevic. Zustand: Das Blatt ist wenig gebräunt und Gebrauchsspuren.                80,00

 

#554  Capablanca, José Raoul. Eigenhändig geschriebener Brief, signiert und datiert von 7. Juli 1931. Einseitig beschriebenes Blatt mit gedrucktem Briefkopf vom "Hotel Majestic, Paris". Blattgröße 26,3 x 17,7 cm. (63)

* Capablanca teilt in dem Brief an Herrn Schelfhout seine Reisedaten mit und schreibt seine Vorstellungen über eine Simultanveranstaltung, die er für ein Honorar von  125 abhalten möchte. Der kubanische Schachmeister José Raoul Capablanca (1888 - 1942) war von 1921 bis 1927 Schachweltmeister. Bis in die Mitte der 1930er Jahre zählte er zur Weltspitze. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, vereinzelt fleckig, hat kleine Randdefekte und Gebrauchsspuren. Der Bogen war doppelt gefaltet gewesen. Seltenes Sammlerstück.                450,00

 

#555  Capablanca, José Raoul. Eigenhändig von Capablanca geschriebener Brief in spanischer Sprache, signiert und datiert vom 23. Januar 1934. Einseitig beschriebenes Blatt mit gedrucktem Briefkopf und Logo vom "National Hotel of Cuba" Havanna. Blattgröße 21,5 x 27,8 cm. (63)

* Capablanca schreibt an General Carlos Garcia Velez, dass die Situation sich verbessert hat, aber dennoch schwierig ist und dass beide, Regierung und Land Kuba seine Ratschläge brauchen würden. General Velez sollte mit Calixto und Carmita kommen und ihm mitteilen, wann er eintrifft. Capablanca würde auf Velez warten und deshalb mit ihm sprechen. Der Brief endet mit einer Grußzeile und er verabschiedet sich als Freund. Im Nachsatz steht, dass der Brief durch Onkel Eugenio Castillo einem Freund von Capablanca überbracht wird. Der kubanische Schachmeister José Raoul Capablanca (1888 - 1942) war von 1921 bis 1927 Schachweltmeister. Bis in die Mitte der 1930er Jahre zählte er zur Weltspitze. General Velez (1867 – 1963) war zu jener Zeit kubanischer Konsul in Washington, früher im diplomatischen Dienst tätig und sollte aufgrund der politischen Probleme rund um die erzwungene Abdankung des Präsidenten Grau durch Fulgencio Batista nach Kuba zurückkehren. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, wenig fleckig, hat Gebrauchsspuren und kleine Defekte. Der Bogen war mehrfach gefaltet gewesen. Seltenes Sammlerstück.                450,00

 

#556  Capablanca, José Raoul. Maschinegeschriebener Brief, datiert New York 3. Oktober 1934 und eigenhändig von Capablanca signiert. 2 einseitig beschriebene Blätter mit gedrucktem Briefkopf und Logo vom "Hotel Great Northern New York City". Blattgröße jeweils 21,8 x 27,5 cm. (63)

* Capablanca berichtet Dr. Cosme de la Torriente über die Gespräche, die er bei einem Essen mit dem russischen Botschafter Trojanowsky in der Botschaft geführt hatte. Dabei wurden verschiedene Aspekte der Handelsbeziehungen besprochen. Am Ende informiert er Torriente über seine Abreise nach Puerto Rico, um sich über die Situation des Landes zu informieren. Der kubanische Schachmeister José Raoul Capablanca (1888 - 1942) war von 1921 bis 1927 Schachweltmeister. Bis in die Mitte der 1930er Jahre zählte er zur Weltspitze. Cosme de la Torriente (1872 - 1956) war ein kubanischer Politiker, Staatsmann und ein Freund von Capablanca. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, haben Gebrauchsspuren und kleine Defekte. Die Bögen haben jeweils zwei waagerechte Faltstellen. Seltenes Sammlerstück.                180,00

 

#557  Carls, Carl. Postalisch gelaufene schwarzweiße Postkarte mit kurzem eigenhändig geschriebenen Glückwunsch von Carls an J. Lokvenc in deutscher Sprache und signiert, vom 30.8.1943. Größe 14,8 x 10,5 cm. (81)

* Der deutsche Schachmeister Carls (1880 – 1958) schreibt kurz: „Herzlichen Glückwunsch Carl Carls“. Die Vorderseite zeigt einen Blick auf den Marktplatz mit Rathaus und Dom in Bremen. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt  und hat Gebrauchsspuren.                30,00

 

#558  Claparède, A. de. Konvolut von 4 eigenhändig von de Claparède geschriebene Blätter mit Notationen von 4 Schachpartien (3 Partien Claparède – Soller und 1 Partie Keller – Junge (bis zum 28. Zug), jeweils mit kurzer Schlussanmerkung), 1 eigenhändig geschriebene Postkarte von de Claparède an Henry Grob vom 21. Mai 1943 (mit einer Frage zur einer Partiestellung) und 1 gedrucktes Blatt mit der Schachspalte der Basler Nachrichten von 5. Februar 1944 mit kurzer handschriftlicher Anmerkung. Verschiedene Größen. (81)

* Zustand: Alle Teile sind gebräunt, die 5 Blätter sind doppelt gefaltet.                30,00

 

#559  Columbus 1977. Briefumschlag mit farbigem Schachmotiv zu den US Open in Columbus, Ohio vom 7. – 19. August 1977 und 8 eigenhändigen Unterschriften, meist von Teilnehmern. Größe 16,5 x 9,3 cm. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der Großmeister Arthur Bisguier (1939 – 2017), Walter Browne (1949 – 2015), Larry Christiansen (geb. 1956), George Koltanowski (1903 – 2000), Anatoli Lein (1931 – 2018), William Lombardy (1937 – 2017), Andy Soltis (geb. 1947), Leonid Shamkovich (1923 – 2005) auf der Vorderseite. Zustand: Der Umschlag ist etwas gebräunt.                50,00

 

#560  Deutsches Wochenschach und Berliner Schachzeitung. Hrsg. von H. Ranneforth, B. Hülsen und M. Karstedt. 20. Jahrgang 1904. Potsdam, Stein, 1904. 8°. Mit 6 Abbildungstafeln und vielen Diagrammen. S. 1 – 264 und 273 - 494 (Seiten 265 – 272 fehlen, liegen als Kopie bei). Grüner Halbleinenband mit goldgeprägtem Rückentitel. (59)

* Linde - N. 6054; Kieler Schachkatalog 104. Mit eigenhändigem Namenzug von Friedrich Köhnlein auf Titel. Mit Etikett auf Innendeckel: "Dieses Buch stammt aus dem Nachlaß ... des Deutschen Schachmeisters Fritz Köhnlein. Gefallen in der Sommeschlacht 1917 ..." Der deutsche Schachspieler und –komponist Friedrich Köhnlein (1879 -1916) siegte im Hauptturnier A in Düsseldorf 1908 und erwarb sich den Titel Meister des Deutschen Schachbundes. Mit Jahrgangstitel und Register. Interessante Zeitschrift, zu deren ständigen Mitarbeitern namhafte Schachmeister und -schriftsteller wie J. Berger, O. Cordel, J. Mieses und C. Schlechter gehörten. Zustand: Innen gebräunt und wenig fleckig. Einband stärker bestoßen und verblichen. Rücken mit Defekten. Nicht einzeln kollationiert.                50,00

 

#561  Drejew- Dominguez. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Drejew - Dominguez beim Turnier in Tripolis 2004. Blattgröße 21 x 29,7 cm. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschrift des russischen Großmeisters Alexei Drejew und des kubanisch – US-amerikanischen Großmeisters Leinier Dominguez. Die Partie endete nach dem 32. Zug remis. Zustand: Das Blatt hat geringe Gebrauchsspuren. Beiliegt: Vydeslaver – Fressinet. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Alik Vydeslaver – Laurent Fressinet beim 17. European Club Cup Rethymnon 4.10. 2003. Blattgröße 16 x 24 cm. Mit der eigenhändigen Unterschrift des französischen Großmeisters Laurent Fressinet.                 30,00

 

#562  Dortmund 1995. 23. Internationale Dortmunder Schachtage 14. – 23. Juli 1995. Programmheft. Redaktion: Carsten Hensel. 1995. 8°. Mit wenigen Textabb. 29 Seiten. Orig. geheftet. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der Teilnehmer auf der jeweiligen Seite mit ihrem Kurzporträt: von den ehemaligen Weltmeistern Anatoli Karpow, Wladimir Kramnik und den Großmeistern Nigel Short, Wassili Iwantschuk, Jewgeni Barejew, Jeroen Piket, Joel Lautier, Alexander Beljawski, Peter Lékó und Eric Lobron. Beiliegen: 4 Programmhefte der Dortmunder Sparkassen Chess – Meetings der Jahre 2008, 2011, 2012 und 2013.                40,00

 

#563  Dortmund 1997. Kohlmeyer, D. Schachelite in Dortmund Sparkassen Chess - Meeting '97. Berlin, Bock & Kübler, ca. 1997. 4°. Mit Textabb. und Diagrammen. 96 Seiten. Orig. Pappband mit Schutzumschlag. (63)

* Mit 14 eigenhändigen Unterschriften von Schachmeistern auf Vorsatz: u. a. von den ehemaligen Weltmeistern Viswanathan Anand, Wladimir Kramnik, Wesselin Topalow und den Großmeistern Michael Adams, Klaus Bischoff, Péter Lékó, Helmut Pfleger, Lothar Schmid und WGM Jordanka Micic. Siehe auch unsere Abbildung im Internet.                40,00

 

#564  Duchamp, Marcel. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text und Unterschrift in französischer Sprache von Marcel Duchamp. Nicht datiert, aus dem Jahr 1924. Größe der Karte 13,8 x 9 cm. (81)

* Duchamp schreibt an Lancel(?), dass er aus Straßburg nach Hause zurückgekehrt ist und schwankend wegen seines Ergebnisses sei. Danach äußert er sich über verschiedene Spieler: Crépeaux hat sich stark gezeigt, Gibaud hat bemerkenswerte Ausdauer gezeigt und Bertrand ist Philidors Champion. Chéron ist die Offenbarung mit dem, womit er in der Schweiz gespielt hat und er war sehr gut klassifiziert. Muffang und Renaud verstehen ihr Ergebnis überhaupt nicht. Am Ende schreibt er, dass er keine besondere, interessante Partie habe und wenn genauere Auskünfte gewünscht werden, solle dies mitgeteilt werden (2 Partien pro Tag. 20 Züge in der Stunde). Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild mit 12 Teilnehmern am „Championnat de France des Echecs Strasbourg 1924“ (u. a. Duchamp, Renaud, Lazard, Chéron, Bertrand, Muffang, Gibaud, Crépeaux), davon sind 5 handschriftlich mit Namen benannt. Der französisch – amerikanische Maler und Objektkünstler Marcel Duchamp (1887 – 1968) war einer der Mitbegründer der Konzeptkunst und ebnete den Weg für Surrealismus und Dadaismus. In den Jahren 1926 – 1933 wandte er sich hauptsächlich dem Schachspiel zu. Diese Leidenschaft hatte er seit seiner Kinderzeit. Er spielte bei mehreren Turnieren und als Mitglied des französischen Teams bei den Schacholympiaden von 1928 – 1933. Daneben entwarf er Schachfiguren, schrieb mit an einem Schachbuch und arbeitete an einer wöchentlichen Schachkolumne. Zustand: Die Karte ist gebräunt, hat geringe Gebrauchsspuren und in den Ecke kleine Löcher durch Heftzwecken. Mit Prägestempel des Ateliers "Photo Engel, Strasbourg". Seltenes und außergewöhnliches schachhistorisches Dokument.                900,00

 

#565  Dufresne, Jean. Kleines Lehrbuch des Schachspiels. 3. verbesserte und vermehrte Auflage. Lpz., Reclam, (1882). 12°. Mit Diagrammen. XVI, 584 Seiten, 8 Bll. Anzeigen. Originaler brauner Leinenband mit goldverziertem Vorderdeckel und Rücken. (57)

* Linde – N. 1000. Mit der eigenhändigen Widmung von Jean Dufresne auf Vorsatz: “Herrn Dr. Oscar Blumenthal mit freundlichen Grüßen überreicht von Jean Dufresne Berlin 3. Febr. 1883”. Jean Dufresne (1829 - 1893) war Schüler Anderssens, Berliner Schachmeister und besonders als Schachautor bekannt. So ist sein „Kleines Lehrbuch des Schachspiels“ in vielen Auflagen erschienen und erreichte zu seiner Zeit einen für ein Schachbuch ungewöhnlich großen Absatz. Zustand: Name auf Titel. Innen stärker gebräunt. Einige Seiten eingerissen oder mit kleinen Defekten. Einband bestoßen, etwas fleckig und Rückdeckel oben randig. Rücken etwas verblichen und mit Defekten. Seltenes Widmungsexemplar.                300,00

 

#566  Duras, Oldrich. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig von Duras geschriebenem Text an Herrn A. Haga in deutscher Sprache aus dem Jahr 1924. Größe der Karte 14 x 9,2 cm. (63)

* Duras bestätigt den Erhalt einer Studie von Haga, die Prokes gelobt hat. Er möchte die Studie in der tschechischen Zeitschrift veröffentlichen. Um eventuell mehr Erfolg zu haben, überlässt er jedoch Haga die Entscheidung, diese womöglich woanders zu präsentieren. Der tschechische Schachmeister Oldrich Duras (1882 - 1957) hatte einige Turniererfolge in der Zeit von 1903 – 1914. Nach dem Ersten Weltkrieg gab er das Turnierspiel auf, wurde Studienkomponist und Redakteur einer tschechischen Schachzeitschrift. Zustand: Die Karte ist stark gebräunt, randig, wenig fleckig und hat Gebrauchsspuren.                40,00

 

#567  Eliskases, Erich. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Erich Eliskases an Dr. Dyckhoff, signiert und datiert "Innsbruck, 9. April 1937". Größe der Karte 15 x 10,5 cm. (63)

* Eliskases schreibt an Dr. Dyckhoff, dass er wegen gesundheitlicher Probleme die Reise nach Deutschland verschieben musste, aber Ende April zu einem Wettkampf nach Prag reisen werde. Es folgen Ausführungen und Anmerkungen zu einer Keres – Stellung, die Dyckhoff wichtig ist. Der österreichisch - argentinische Großmeister Erich Gottlieb Eliskases (1913 - 1997) hatte seine größten Turniererfolge gegen Ende der 1930er Jahre, u. a. Sieg in Noordwijk 1938 und Bad Harzburg 1939. Zustand: Die Karte ist stärker gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                60,00

 

#568  Eliskases, Erich. Postalisch nicht gelaufene Postkarte mit eigenhändig von Eliskases geschriebenem Text an Grätz in deut. Sprache aus der Zeit um 1960. Größe Karte 14 x 8,8 cm. (81)

* Eliskases schreibt: „Dies ist ein Lichtbild aus dem Höhepunkt meiner Schachlaufbahn, das ich Euch in Anerkennung der hohen Verdienste um das Zustandekommen und die einwandfreie Durchführung der Leipziger Schacholympiade widme. Es ist für mich eine Ehre, bei diesem schönen Wettbewerb dabei zu sein. Herzl. Grüße … Erich Eliskases“. Die Vorderseite zeigt ein schwarzweißes Halbporträt von Erich Eliskases aus den 1930er Jahren. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#569  Elo, Arpad E. Maschinegeschriebener Brief mit gedrucktem Briefkopf, datiert vom 9. Oktober 1971 und eigenhändig von Elo signiert. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 18,5 x 27,5 cm. (63)

* Elo bedankt sich bei Herrn Lastra für den Brief und die Übersendung der Ausgaben von Mundo del Ajedrez, die Elo mit einem Scheck bezahlt. Elo wäre dankbar, wenn Lastra ihm bei der Suche nach weiteren 4 Heften helfen könnte. Der US – amerikanische Physiker und Statistiker Arpad Emrick Elo (1903 – 1992) war auch Schachspieler, Präsident der American Chess Federation und entwickelte ein Wertungssystem für Schachspieler, dessen Elo – Zahl die Spielstärker widerspiegelt. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, hat geringe Gebrauchsspuren und zwei waagerechte Faltstellen.                30,00

 

#570  Estrin, Jakow. Eigenhändig geschriebener Brief von Jakow Estrin an Albrecht Buschke in deutscher Sprache, signiert und datiert New York 22. IV. (19)75. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 18,2 x 26,5 cm. (63)

* Estrin schreibt an Buschke, dass er in New York angekommen ist und bis 28. April bleiben werde. Er würde Buschke gern treffen und bittet um Kontaktaufnahme. Der Internationale Meister Jakow Estrin (1923 - 1987) war Fernschachweltmeister und bekannter Schachtheoretiker. Zustand: Das Blatt ist doppelt gefaltet, hat Randläsuren, Gebrauchs- und Knickspuren.                30,00

 

#571  Euwe, Max. Eigenhändig geschriebener Brief, signiert und datiert "Amsterdam 30.1. [19]48". Einseitig beschriebenes Blatt mit Adressstempel von Euwe. Blattgröße 13,8 x 21,3 cm. (63)

* Der ehemalige Schachweltmeister und Präsident des Weltschachbundes FIDE Max Euwe (1901 - 1981) bedankt sich bei Herrn Müller für dessen Rat und Hilfe. Euwe bedauert, dass er Müllers Einladung nach Holland bisher nicht durchsetzen konnte. Er schildert weiter die Schwierigkeiten bei der Durchführung der holländischen Turnierhälfte. Zustand: Der Brief ist gebräunt, einmal gefaltet, hat Gebrauchsspuren und einen Stempel der Zensurstelle.                50,00

 

#572  Euwe, Max. Postalisch nicht gelaufene Fotopostkarte mit einer Aufnahme aus Bayreuth und der eigenhändigen Unterschrift von Max Euwe auf der Rückseite. Größe 13,8 x 9 cm. (81)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des ehemaligen Schachweltmeisters und Präsidenten des Weltschachbundes FIDE Max Euwe (1901 - 1981) auf der Rückseite. Die Vorderseite zeigt eine Ansicht vom Wittelsbacherbrunnen mit Schlosskirche und Schlossturm in Bayreuth. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                40,00

 

#573  Euwe, Max. Postalisch gelaufene Postkarte an A. de Claparède mit eigenhändig geschriebenem Text u. Unterschrift von Max Euwe vom 25.2.1956. Größe der Karte 14,0 x 9,0 cm. (81)

* Mit dem eigenhändig geschriebenen Text vom ehemaligen Schachweltmeister Max Euwe: "Sehr geehrter Herr Doktor, zunächst meinen verbindlichsten Dank die Zeitungsausschnitte mit vielen schönen Partien. Nun zu unserer Untersuchung: 10. Dd2, 0 – 0  11. Se2, b6  12. B4, La6. Ihre Verbesserung  13. Td1, Bc5:  14. dc5:  und nun  14 … Db8 (statt 14   Dd2: +)  15a3, Tfd8. Übrigens scheint auch 14 … Se5 befriedigend. Gerne Ihre Stellungnahme, Ihr erg. M Euwe“. Zustand: Die Karte ist gebräunt.                50,00

 

#574  Euwe, Max. Postalisch gelaufene Postkarte an R. Teschner mit maschinegeschriebenem Text in deutscher Sprache und eigenhändiger Unterschrift von Max Euwe vom 24.2.1964. Größe der Karte 13,8 x 9,0 cm. (81)

* Euwe schreibt: "Lieber Herr Teschner. Besten Dank für die Zusendung des letzten Teils der Übersetzung. Die holländische Übersetzung wird jetzt schnellere Fortschritte machen können. Mit besten Grüssen, M Euwe". Zustand: Die Karte ist gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#575  Fine, Reuben. Schwarzweißes Pressefoto von Reuben Fine auf einer Schachsimultanveranstaltung in Stockholm 1937. Größe 24 x 18 cm. (63)

* Das Foto zeigt den späteren Großmeister Reuben Fine (1914 - 1993), der während einer Simultanveranstaltung, stehend und mit aufgestütztem linken Unterarm, mit der rechten Hand an einem Schachbrett seinen Zug ausführt. Über Eck stehen weitere Tische mit Teilnehmern und dahinter sind viele Zuschauer zu sehen. Pressefoto der Agentur Karl Sandels, Stockholm. Zustand: Das Foto ist etwas verblichen, hat Gebrauchsspuren und eine Knickfalte. Verso mit Agenturstempel und handschriftlichen Notizen. Beiliegt: Fine, Reuben. Einladungsblatt des Civic Center Chess Club, New York zu einer Blindveranstaltung von Reuben Fine am 8. Dezember 1957. Größe 20,8 x 27,8 cm. Mit der eigenhändigen Unterschrift des US - amerikanischen Großmeisters und Psychoanalytikers Reuben Fine (1914 - 1993). Das Blatt ist etwas gebräunt, hat Gebrauchs- und Knickspuren sowie kleine Defekte.                50,00

 

#576  Fischer, Bobby. Eigenhändige Notation mit knappen Anmerkungen von Bobby Fischer, die sich auf seine Partie gegen Bernstein in Netanya (Israel) 1968 beziehen. Blattgr. 21,5 x 28 cm. (63)

* Die eigenhändige Notation von Bobby Fischer ist auf ein Blatt Büropapier der Firma Grumette / Kane, Hollywood geschrieben. Laut Angaben des Vorbesitzers erhielt er das Schriftstück von Lina Grumette, die er in ihrem Schachclub in Hollywood besuchte. Bobby Fischer hatte als 17jähriger mehrere Monate in ihrem Haus gelebt und gehörte ein wenig zur Familie. Lina Grumette förderte Fischer sehr, bis es zum Bruch kam. Fischer kommentiert den Anfang der von ihm gespielten Partie gegen Yaacov Bernstein, die er gewann. Zustand: Das Blatt ist leicht gebräunt, hat Gebrauchsspuren und kleine Randdefekte. Interessantes Sammlerstück.                180,00

 

#577  Fischer - Petrosjan. Programa del Match Semifinal del Campeonato del Mundo Robert Fischer (EE. UU.) vs. Tigran Petrosian (U.R.S.S.) Buenos Aires [1971] 8°. Mit 2 Textabbildungen. 6 unnumm. Bll. Original geheftet. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der ehemaligen Schachweltmeister Bobby Fischer (1943 - 2008) und Tigran Petrosjan (1929 – 1984), auf der jeweiligen Seite mit ihrem Kurzporträt. Programmheft vom Semifinale zur Schachweltmeisterschaft zwischen Fischer und Petrosjan vom 30. September - 26. Oktober 1971, das Fischer mit 6,5 : 2,5 gewann. Zustand: Druck auf etwas getöntem Papier. Umschlag etwas berieben und mit geringen Gebrauchsspuren. Schönes Sammlerstück zur Schachgeschichte.                180,00

 

#578  Fischer - Spasski. Farbiges Erinnerungsblatt vom SkáKsamband Islands zum Weltmeisterschaftskampf Fischer - Spasski in Reykjavik 1972. Größe 22,3 x 11 cm. (81)

* Blatt No. 1667. Mit 14 eigenhändigen Unterschriften der beiden WM - Spieler, Offizieller, Schachmeistern und Besuchern der Veranstaltung, u. a. von den ehemaligen Weltmeistern Bobby Fischer, Boris Spasski, den Sekundanten Großmeister William Lombardy, GM Lubomir Kavalek (Fischers Sekundant in der zweiten Hälfte des Wettkampfes; doppelt vorhanden), GM Nikolai Krogius, GM Efim Geller, Hauptschiedsrichter GM Lothar Schmid,

den Großmeistern Fridrik Olafsson, Svetozar Gligoric, GM Robert Byrne (als Korrespondent der New York Times and Chess Review), des dänischen Internationalen Meisters Jens Enevoldsen. Die Vorderseite zeigt vier goldfarbene Reproduktionen von 2 Gedenkmedaillen, hat 3 Sonderstempel und 1 Sonderbriefmarke zum WM – Kampf, 3 weitere Briefmarken und die Aufschrift „Heimsmeistaraeinvígi … 1972 World Chess Championship Match Reykjavik 1972 Spassky USSR – Fischer USA“. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt und hat Gebrauchsspuren. Schönes Dokument zum legendären Weltmeisterschaftskampf.                450,00

 

#579  Fischer - Spasski. Private Zusammenstellung mit 10 Teilen (u. a. Postkarten, Eintrittskarte) zum Revanchewettkampf zwischen Bobby Fischer und Boris Spasski in Sveti Stefan und Belgrad 1992. Dabei ist auch eine eigenhändige Unterschrift von Bobby Fischer, Boris Spasski und Lothar Schmid. Verschiedene Größen, unter Glas gerahmt. (63)

* Die Zusammenstellung enthält: Postkarte zum Revanchekampf mit Karikatur von Fischer, Briefmarke, Ersttagsstempel und eigenhändiger Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Bobby Fischer. / Postkarte zum Revanchekampf mit Karikatur von Spasski, Briefmarke, Ersttagsstempel und eigenhändiger Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Boris Spasski. / Briefumschlag zum Revanchekampf mit Porträts von Fischer, Spasski und der eigenhändigen Unterschrift des Schiedsrichters Lothar Schmid. / Eintrittskarte zum Revanchekampf Sveti Stefan - Belgrad 1992 mit der Nummer "000004", abgestempelt Sveti Stefan am 2.9.1992 und mit Briefmarke (Porträt Fischer) sowie zwei Sonderstempeln. / Schmuckblatt zum Revanchekampf mit den zwei 500 Dinar Briefmarken (Porträt von Fischer und Spasski) und Stempel. / Postkarte mit Briefmarke und Sonderstempel aus Rumänien zum Revanchekampf / 2 Postkarten mit Schachmotiv passend zum Anlass. / Aufkleber und Zeitungsausschnitt zum Wettkampfbeginn. - 1992 bestritt Fischer trotz des Wirtschaftsembargos der USA gegen Jugoslawien einen Revanchewettkampf gegen Spasski in Sveti Stefan und Belgrad, den er gewann. Zustand: Die Postkarten sind leicht gebräunt. Die Teile sind lose in Fotoecken, nur der Zeitungsausschnitt und der Aufkleber sind montiert. Rahmen mit geringen Gebrauchsspuren. Seltene und außergewöhnliche Zusammenstellung.                300,00

 

#580  Flohr, Salo. Eigenhändig geschriebener Brief von Salo Flohr in tschechischer Sprache, signiert und datiert Cheb, 10.VI. 1930. Gefaltetes, jeweils einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 14 x 18,6 cm. (63)

* Flohr schreibt an Bohumil Penizka und informiert ihn über seinen Urlaub in Cheb. Er fragt nach den Stand seiner Einbürgerung in die Tschechoslowakei. Flohr hofft, dass dies bald geklärt ist, da er beim Turnier in Swinemünde als tschechischer Staatsbürger spielen möchte. Der Adressat Bohumil Penizka (1873 – 1939) ergibt aus der Anrede, die sich auf seine Funktion als Präsident des Tschechoslowakischen Schachverbandes bezieht. Der tschechoslowakisch - sowjetische Großmeister Salo Flohr (1908 - 1983) war in der 1930er Jahren einer der stärksten Spieler der Welt. Er wurde 1938 als Herausforderer für den WM – Titel nominiert, aber der Wettkampf wurde nie gespielt. Frühe Unterschriften von Flohr aus den 1930er Jahren sind selten und gesucht. Zustand: Der Brief ist etwas gebräunt, hat Gebrauchsspuren und eine waagerechte Faltstelle. Interessantes schachhistorisches Dokument.                60,00

 

#581  Flohr, Salo. Eigenhändig geschriebener Brief von Flohr in deutscher Sprache, signiert, nicht datiert und mit gedrucktem Briefkopf vom Hotel Stephanie in Wien, aus dem Jahr 1968. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 21 x 29,7 cm. (63)

* Flohr bedankt sich bei Hans Müller für die Überweisung. Wegen seiner Abreise teilt er Müller die Retourverfügung für den noch kommenden Brief mit. Weitere Post erbittet Flohr nach Moskau. Der tschechoslowakisch - sowjetische Großmeister Salo Flohr (1908 - 1983) war in der 1930er Jahren einer der stärksten Spieler der Welt. Zustand: Der Brief ist gebräunt, gelocht, hat Gebrauchsspuren und 3 waagerechte Faltstellen.                40,00

 

#582  Flohr, Salo. Handschriftliches Spielerprotokoll von einer Partie der Simultanveranstaltung in Eschbach am 27.8. 1980. Blattgröße 14,8 x 21 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des tschechoslowakisch - sowjetischen Großmeisters Salo Flohr (1908 - 1983). Zustand: Das Blatt ist gebräunt, gelocht, doppelt gefaltet und hat Gebrauchsspuren.                30,00

 

#583  Flohr, Salo. Visitenkarte von Salo Flohr mit eigenhändig geschriebener Notiz von Flohr in tschechischer Sprache und signiert, aus den 1960er Jahren. Größe 9,5 x 5,5 cm. (63)

* Flohr schreibt eine Nachricht an Nina (IM Nina Hruskova – Belska – 5malige Tschechoslowakische Meisterin), dass er etwas Kaffee schickt und eine Notiz über einen Brief zwischen Raja (vielleicht Flohrs Gattin) und Aleks. Am Ende soll Nina den Lojka (d.i. Alois Hruska, der Ehemann von Nina) grüßen. Zustand: Die Visitenkarte ist etwas gebräunt.                30,00

 

#584  Flohr - Botwinnik. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Salo Flohr – Michail Botwinnik in der 1. Runde beim Internationalen Schachturnier in Stockholm am 14. 1. 1962. Blattgröße 15,5 x 22,5 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des tschechoslowakisch - sowjetischen Großmeisters Salo Flohr (1908 - 1983). Die Partie endete nach 18 Zügen remis. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#585  Flohr - Lundin. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Erik Lundin – Salo Flohr in der 6. Runde beim Int. Schachturnier in Stockholm am 20. 1. 1962. Blattgr. 15,5 x 22,5 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des tschechoslowakisch - sowjetischen Großmeisters Salo Flohr (1908 - 1983). Die Partie endete nach 29 Zügen mit einem Sieg von Lundin. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#586  Geller - Awerbach. Handschriftliches Spielerprotokoll von Geller der Partie No. 86 Efim Geller – Juri Awerbach in der 9. Runde bei der XXXI. Meisterschaft der UdSSR Leningrad am 8. Dezember 1963. Blattgröße 14 x 28 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des sowjetischen Großmeisters Efim Geller (1925 – 1998) und des russischen Großmeisters Juri Awerbach (geb. 1922). Die Partie endete nach dem 27. Zug remis. Zustand: Das Blatt ist teilweise verblichen und gelocht.                30,00

 

 

#587  Geller - Cholmow. Handschriftliches Spielerprotokoll von Geller der Partie No. 124 Efim Geller – Ratmir Cholmow in der 13. Runde bei der XXXI. Meisterschaft der UdSSR Leningrad am 15. Dezember 1963. Blattgröße 14 x 28 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschriften der sowjetischen Großmeister Efim Geller (1925 – 1998) und Ratmir Cholmow (1925 - 2006). Die Partie endete nach dem 66. Zug remis. Zustand: Das Blatt ist teilweise verblichen und gelocht.                30,00

 

#588  Gligoric. Levy, David N. L. The Chess of Gligoric. Svetozar Gligoric's Chess Career 1945 - 1970. New York, World Publishing, 1972. 8°. Mit vielen Diagrammen. 192 Seiten. Orig. Leinenband mit Schutzumschlag. (59)

* Mit eigenhändiger Unterschrift des jugoslawisch - serbischen Großmeisters Svetozar Gligoric (1923 - 2012) auf Titel. Zustand: Druck auf etwas getöntem Papier. Einband gering bestoßen. Beiliegt: Lasker, Edward. The Adventure of Chess. New York, Doubleday, 1950. 8°. Mit 4 Tafeln, 3 Textabb. und 55 Diagrammen. XXIV, 296 Seiten. Originaler schwarzer Leinenband. Betts 9 - 1. Montierter Zettel mit der eigenhändigen Unterschrift des Internationalen Meisters Edward Lasker (1885 - 1981) auf Vortitel. Zustand: Exlibris und Name auf Innendeckel. Innen gebräunt. / Cámara, L. W. Bobby: El trifuno de una Obesesíon. Spassky versus Fischer (Reykiavik 1972) ... Buenos Aires, Gambito Doble, 1972. 8°. Mit Diagrammen. 155 Seiten, 2 Bll. Orig. geheftet. Mit der eigenhändigen Widmung des argentinischen Großmeisters Herman Pilnik (1914 - 1981) auf Vortitel. Zustand: Umschlag angestaubt.                 30,00

 

#589  Gufeld, Eduard. Improving chess by tactics. Ohne Ort, Selbstverlag, ca. 1998. 8°. Mit Diagrammen. 64 Seiten. Orig. geheftet. (59)

* Mit der eigenhändiger Unterschrift des sowjetischen Großmeisters Eduard Gufeld (1936 – 2002) auf Titel. Beiliegt: Seirawan, Y. und J. Tisdall. Five crowns. Seattle, Chess Enterprises, ca. 1991. 8°. Mit Textabb. und Diagrammen. 1 Bl., 251 Seiten. Orig. geheftet. Mit eigenhändiger Unterschrift des US - amerikanischen Großmeisters Yasser Seirawan auf Titel. Zustand: Umschlag etwas verblichen.                30,00

 

#590  Hastings 1929 / 30. Postalisch gelaufene Postkarte aus dem Jahr 1929 mit Glückwünschen zum Neuen Jahr von den Teilnehmern des Turniers zu Hastings 1929 / 30 an den Verlag Limbach in Braunschweig mit den eigenhändigen Unterschriften der 10 Teilnehmer. Größe der Karte 11,5 x 9 cm. (63)

* Rückseitig mit dem handschriftlichen Text: "Hastings, d. 30.XII (29). Die besten Glückwünsche zum Neuen Jahr senden:" und den eigenhändigen Namenszügen von dem ehemaligen Weltmeister José Raoul Capablanca (1888 - 1942), der ersten Weltmeisterin der Frauen Vera Menchik (1906 – 1944), den Großmeistern Géza Maróczy (1870 – 1951), Milan Vidmar (1885 – 1962), den Internationalen Meistern George A. Thomas (1881 – 1972), William Winter (1897 – 1955) sowie Edward W. Sergeant (1881 – 1961), Hubert Ernest Price (1877 – 1957), Sándor Takács (1893 – 1932), Fred D. Yates (1884 – 1932). Zustand: Die Karte ist gebräunt.                150,00

 

#591  Hastings 1930 / 31. Postalisch nicht gelaufene Postkarte vom 7. Januar 1931 mit Grüßen von den Teilnehmern des Schachkongresses zu Hastings 1930 / 31 an den Verlag der Braunschweigischen Landeszeitung und 8 eigenhändigen Unterschriften der meisten Teilnehmer am Turnier. Größe der Karte 11,3 x 9 cm. (63)

* Auf der Rückseite mit dem handschriftlichen Text: "Hastings, d. 7. Januar 31. An den Verlag der "Braunschweigischen Landeszeitung" Vom internationalen Schachkongress zu Hastings senden Grüsse" und den eigenhändigen Unterschriften vom ehemaligen Weltmeister Max Euwe (1901 – 1981), den Internationalen Meistern George A. Thomas (1881 – 1972), William Winter (1897 – 1955) sowie Mir Sultan Khan (1905 – 1966), Theodore H. Tylor (1900 – 1968), Fred D. Yates (1884 – 1932), Reginald P. Michell (1873 – 1938) und Edgar Colle (1897 – 1932). Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt. Seltenes Sammlerstück.                150,00

 

#592  Helsinki 1946. Böök, E. E. Torneo Internacional de Ajedrez Helsinki 1946. Buenos Aires, Circulo la Regence, (1946). 8°. 45 Bll., 1 Bl. weiß. Orig. geheftet. (57)

* Linde - N. 5684. Mit eigenhändiger Unterschrift des österreichischen Schachmeisters Albert Becker (1896 - 1984) auf Titel. Exemplar Nr. 004. Doublette aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Als Typoskript gedruckt. Beiliegen: Mandal, Hj. Schacklandskamperna Danmark - Finland - Norge - Sverige i Saltsjöbaden ... 1948. Sveriges Schackförbunds Förlag, 1950. 8°. Mit 9 Textabb. und einigen Diagrammen. 82 Seiten. Orig. geheftet. Linde - N. 5755. / Golombek, H. Maroczy memorial tournament Budapest 1952. London, British Chess Magazine, ca. 1953. 8°. XIV, 84 Seiten. Orig. geheftet. Betts 25 - 212. Zustand alle Teile: Innen gebräunt. Umschläge verblichen.                30,00

 

#593  Herczegh, Pál. Eigenhändig geschriebener Brief in deutscher Sprache mit mit Unterschrift von Pál Herczegh an Herrn Albin Pötzsch vom 16.08. 1982 und Umschlag. Ein beidseitig beschriebenes Blatt und ein einseitig mit der Notation beschriebenes Blatt. Blattgr. jeweils 21 x 29,7 cm. (57)

* Zu Beginn beklagt sich Herczegh bei Pötzsch über dessen „amtliche“ Anrede und Stil in vorhergehenden Brief. Danach beschreibt er seine Beschäftigung nach seiner Pensionierung. Herczegh hat seine Sammlung von Aljechin – Partien fast beendet. Da Pötzsch etwas über Aljechin schreiben möchte, sendet Herczegh ihm die Notation von einer Blindpartie, die Aljechin im Rahmen einer Schachveranstaltung in Nagykörös (Ungarn) 1936 gespielt hat. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, doppelt gefaltet und haben geringe Gebrauchsspuren.                30,00

 

#594  Horowitz, I. A. Chess openings. Theory and practice. New York, Simon & Schuster, (1964). 8°. Mit Diagrammen. VIII, 789 Seiten. Orig. Halbleinenband. Betts 13 - 195. (59)

* Mit eigenhändiger Unterschrift des Internationalen Meisters Israel Albert Horowitz (1907 - 1973) auf Vorsatz. Zustand: Name auf Innendeckel. Innen etwas gebräunt. Einband wenig bestoßen. Beiliegt: Assiac. The Delights of Chess. 2nd revised edition. New York, Dover, ca. 1974. 8°. Mit Diagrammen. XV, 335 Seiten. Original geheftet. Mit der eigenhändigen Unterschrift des englischen Großmeisters Tony Miles auf Vorsatz. Zustand: Vorsatz mit Leimschatten. Innen etwas gebräunt. Umschlag verblichen, etwas bestoßen und mit Schutzfolie überzogen. Rücken unten defekt.                30,00

 

#595  Hort, Vlastimil. Schwarzweiße Erzählungen. Köln, Bärenhort, 1989. 8°. Mit 6 Textzeichnungen. 235 Seiten. Orig. Pappband mit Schutzumschlag. (82)

* Kieler Schachkatalog 7743. Mit eigenhändiger Signierung des Großmeisters und Autoren Vlastimil Hort auf Seite 3. Aus dem Inhalt: König in Bedrängnis. König auf Abwegen. Blinder König.                30,00

 

#596  Hort, Vlastimil. Schwarzweiße Erzählungen. Köln, Bärenhort, 1989. 8°. Mit 6 Textzeichnungen. 235 Seiten. Orig. Pappband mit Schutzumschlag. (82)

* Kieler Schachkatalog 7743. Mit eigenhändiger Signierung des Großmeisters und Autoren Vlastimil Hort auf Seite 3. Aus dem Inhalt: König in Bedrängnis. König auf Abwegen. Blinder König.                30,00

 

#597  Jaenisch, Carl Friedrich de. Analyse nouvelle des ouvertures du jeu des échecs. Deux Vols. St. Petersburg, Graeffs Erben u. a., 1842 - 1843. 8°. XII, 204; XIV, 310 Seiten. Brauner Halblederband mit Rückenschildchen. (81)

* Linde - N. 1792; van der Linde II, 11 f.; Schmid 202 f. Erste Ausgabe. Doublette aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Notiz und Namenszug des englischen Schachbuchsammlers des 19. Jahrhunderts J. W. Rimington Wilson auf Vorsatz: „This copy belonged to the late Professor Forbes.“ Der schottische Linguist und Schachhistoriker Duncan Forbes (1798 – 1868) war Professor für orientalische Sprachen am King’s College London. Der russische Schachmeister Carl Friedrich von Jänisch (1813 - 1872) galt als bedeutendster Theoretiker des 19. Jahrhunderts, Erfinder des Jänisch - Gambits und Begründer der russischen Schachschule. Von Beruf war er Professor der Mechanik in St. Petersburg. Sein Werk wurde wegen der Genauigkeit und vielen neuen Eröffnungsvarianten und der "besten Vertheidigung der Springerpartie" gelobt. (Vergl. Schmid) Zustand: Etikett auf Innendeckel. Innen gebräunt und fleckig, teilweise stärker. Einband angestaubt und bestoßen. Seltene Ausgabe dieses frühen Werkes eines russischen Schachmeisters.                180,00

 

#598  Jaenisch, Carl Friedrich v. Eigenhändig geschriebener Brief, den C. F. v. Jaenisch an einen nicht näher benannten Herren in deutscher Sprache geschrieben hat, datiert St. Petersburg den 6 / 18 Dezember 1857 u. signiert. 3 beidseitig beschriebene Blätter. Blattgr. jeweils ca. 20 x 27 cm. (81)

* Jeanisch schreibt u. a. über verschiedene Bereiche des Schachs, z. B. über einen Beitrag in der Schachzeitung zum Era – Turnierbrief, über den Rösselsprung und über Schachprobleme. Der russische Schachmeister Carl Friedrich von Jänisch (1813 - 1872) galt als bedeutendster Theoretiker des 19. Jahrhunderts, Erfinder des Jaenisch - Gambits und Begründer der russischen Schachschule. Von Beruf war er Professor der Mechanik in St. Petersburg. Sein Werk wurde wegen der Genauigkeit und vielen neuen Eröffnungsvarianten und der "besten Vertheidigung der Springerpartie" gelobt. (Vergl. Schmid) Zustand: Die Blätter sind doppelt gefaltet gewesen, etwas gebräunt und wenig fleckig, haben Knickspuren und Randdefekte. Seltenes Sammlerstück.                600,00

 

#599  Jaenisch, Carl Friedrich v. Eigenhändig von Jaenisch geschriebenes und auf Seite 61 signiertes Manuskript des Artikels „Neue Umwälzung in der Theorie des Läufergambits“. St. Petersburg, den 2  / 14. Oktober 1849. 62 Seiten. Blattgröße jeweils 21,5 x 26 cm. Lose ohne Umschlag. (81)

* Außergewöhnliches schachhistorisches Dokument. Das vorliegende Manuskript ist der eigenhändig von Jaenisch geschriebene Text des Artikels „Neue Umwälzung in der Theorie des Läufergambits“, der im 4. Jahrgang der [Deutschen] Schachzeitung, 1849 auf den Seiten 385 – 422 erschienen ist. Der russische Schachmeister Carl Friedrich von Jänisch (1813 - 1872) galt als bedeutendster Theoretiker des 19. Jahrhunderts, Erfinder des Jaenisch - Gambits und Begründer der russischen Schachschule. Von Beruf war er Professor der Mechanik in St. Petersburg. Sein Werk wurde wegen der Genauigkeit und vielen neuen Eröffnungsvarianten und der "besten Vertheidigung der Springerpartie" gelobt. (Vergl. Schmid) Zustand: Die Textseiten sind gebräunt, teilweise stärker, vereinzelt fleckig und haben eine waagerechte Knickfalte. Einige Seiten mit Defekten, Einrissen und Knickspuren. Sehr seltenes Sammlerstück.                900,00

 

#600  Janowski, David. Eigenhändig geschriebener Brief von David Janowski in französischer Sprache, signiert und datiert Wien, 12. November 1896 mit gedrucktem Briefkopf des Neuen Wiener Schachklubs. Ein gefaltetes Blatt. Blattgröße 14,5 x 22,5 cm. (63)

* Janowski schreibt: „Mon cher M. de Meurs, Je viens de gagner la premiere partie juste au moment quand j’ai recu votre, telegramme, la voici: D. Janowski Blancs – S. Winawer Noirs  P4R P4R  C3FR C3FD … Je n’ai beaucoup temps pour vous ecrire aujourd’hui. En vous remerciant de votre bonté je reste votre ami devoué D. Janowski.“ Der Brief enthält die volle Notation der Partie, die Janowski nach 26 Zügen gewann. Diese Partie am 12. November war die erste, die bei dem auf 7 Partien angesetzten Wettkampf Janowski – Winawer im Neuen Schachclub Wien gespielt wurde. Janowski gewann den Wettkampf vom 12. – 24. November 1896 mit 5 : 2 gegen Winawer. Der polnische Schachmeister David Janowski (1868 – 1927) siegte u. a. in Monte Carlo 1901, Hannover 1902 und Barmen 1905. Er war einer der besten Angriffsspieler jener Zeit, verlor aber deutlich im WM – Kampf 1910 gegen Lasker. Zustand: Das Blatt ist gebräunt und hat teils reparierte Fehlstellen und wenige Rotstiftnotizen. Interessantes schachhistorisches Dokument.                150,00

 

#601  Kagan, Bernhard. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebener Notiz in deutscher Sprache von Bernhard Kagan aus dem Jahr 1920. Größe der Karte 13,8 x 8,8 cm. (81)

* Bernhard Kagan schreibt an L. Bachmann eine Notiz über gesendete Korrekturbögen. Die Vorderseite zeigt ein Bild der Teilnehmer am Berliner Viermeisterturnier 1918 (Em. Lasker, Rubinstein, Schlechter, Tarrasch und Turnierleiter B. Kagan), die an einen Tisch sind, wo Lasker und Tarrasch eine Partie spielen. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#602  Karpow, Anatoli. Zwei Blätter mit zusammen vier eigenhändigen Unterschriften des ehemaligen Schachweltmeisters Anatoli Karpow aus Anlass des Schachfestivals in Wien 1996. Blattgröße 14,8 x 21 cm und 21 x 29,7 cm. (63)

* Die zwei Blätter beinhalten folgende Schreiben: 1. Gedruckte Startgeldbestätigung für das Bank Austria Schachfestival in Wien 1996 mit eigenhändiger Unterschrift von Anatoli Karpow. Auf der Rückseite zwei weitere handschriftliche Bestätigungen über den Erhalt von Beträgen für Essen und Eisenbahnkosten, beide jeweils eigenhändig von Karpow unterschrieben. Das Blatt ist gelocht, doppelt gefaltet und hat Gebrauchsspuren. 2. Handschriftliche Bestätigung über den Erhalt des Betrages für das Flugticket Wien - Belgrad, das eigenhändig von Anatoli Karpow unterschrieben wurde. Gelocht und mit geringen Gebrauchsspuren. Beiliegen: Farbige Fotografie mit Porträt von Anatoli Karpow. Größe 29,7 x 20,3 cm. / Kohlmeyer, D. Schachelite in Wien. Das Bank Austria Schachfestival 1996. Berlin, Bock und Kübler, ca. 1996. 4°. Mit 2 farbigen Tafeln, vielen Textabb. und Diagrammen. 112 Seiten. Orig. Pappband mit Schutzumschlag.                30,00

 

#603  Keres – Petrosjan. Handschriftliches Spielerprotokoll von Keres der Partie No. 55 Paul Keres – Tigran Petrosjan in der 7. Runde bei der 41. Meisterschaft der UdSSR in Moskau am 11. Oktober 1973. Blattgröße 10 x 26 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des estnisch - sowjetischen Großmeisters Paul Keres (1916 – 1975) und des ehemaligen Weltmeisters Tigran Petrosjan (1929 - 1984). Die Partie endete nach dem 23. Zug remis. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                60,00

 

#604  Klahre, Alfred C. Chess Potpourri. "A Little of This and a Little of That". A mixture of chessic information, comprising "Morals of Chess" by Benjamin Franklin; "Chess in Hades" by D. W. Fiske; Anecdotes, Witticisms, etc.; also a selection of unusual and entertaining chess - problem fantasies, and concluding with "Various References to Chess". Brooklyn, New York 1931. 8°. Mit 5 Textabbildungen und 20 Diagrammen. 55 Seiten. Originaler Leinenband mit goldgeprägten Illustrationen auf Deckeln. (81)

* Linde - N. 293; Betts 43 - 45. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändigem Namenszug des niederländischen Problemkomponisten John Selman jr. (1910 - 1978) auf Titel. Mit eigenhändiger Widmung von Arthur J. Souweine für Selman auf Vorsatz. Arthur J. Souweine (1872 – 1951) war Schachspieler, Schachbuchsammler und Bearbeiter der Problemabteilung in “Chess Potpourri” "Chiefly a miscellany of articles and extracts from chess literature ... The section on chess references comprises a partial list of periodical and other references, 1697 - 1931." (Betts) Zustand: Innen leicht gebräunt und vereinzelt fleckig. Einband gering bestoßen.                60,00

 

#605  Klahre, Alfred C. Early chess in America. Middletown, Whitlock Press, (1934). 8°. 20 Seiten. Original geheftet. (81)

* Linde – N. 304; Betts 6 - 16. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Widmung des Schachschriftstellers Alfred C. Klahre (1870 - 1936) auf Titel. „A pamphlet dealing with some episodes in American chess history. Much of the work is concerned with the mysterious Rou manuscript …“ (Betts) Zustand: Innen etwas gebräunt und mit wenigen Knickspuren. Umschlag teilweise verblichen und mit Knickspur.                30,00

 

#606  Kockelkorn, Carl. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebener Text in englischer Sprache von Carl Kockelkorn, signiert und datiert 22. Juli 1911. Größe der Karte 13,5 x 9,4 cm. (81)

* Kockelkorn schreibt: „Cologne, 22. July 1911. Dear Mr. + Mrs. Meyer I send you my sincere greetings, and hope you are both well. The heat is very great at …, happily I am only a looker on, not player at our Chess Congress. I shall send you a copy of the Festschrift that has been published. Yours very truly C. Kockelkorn“. Der deutsche Schachkomponist Carl Kockelkorn (1843 – 1914) war mit Kohtz der Gründer der Neudeutschen Schule der Schachkomposition und Mitbegründer des Kölner Schachklubs. Die Vorderseite dieser zum Schachkongress in Köln 1911 erschienenen Postkarte zeigt eine Ansicht von Köln, das Gebäude der Kölner Bürgergesellschaft und am linken Rand eine mit Schachmotiven versehene Verzierung. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat Gebrauchsspuren.                40,00

 

#607  König, Imre. Chess from Morphy to Botwinnik. A century of chess evolution. Reprinted. London, Bell, 1952. 8°. Mit Diagrammen. XIV, 202 Seiten, 2 Bll. Anzeigen. Originaler Leinenband. (59)

* Vergl. Betts 12 - 8. Mit eigenhändiger Widmung des Internationalen Meisters Imre König (1901 - 1992) auf Vorsatz. Zustand: Vorsätze fleckig. Druck auf getöntem Papier. Einband etwas bestoßen. Beiliegen: Morley, Frank Vigor. My one Contribution to Chess. London, Faber and Faber, ca. 1947. 8°. Mit 12 Diagrammen. 110 Seiten. Orig. Leinenband mit Schutzumschlag. Linde - N. 4822; Betts 43 - 55. Mit eigenhändiger Widmung des Verfassers auf Vorsatz. Zustand: Exlibris auf Innendeckel. Innen gebräunt. Einband berieben und Rücken verblichen. / Barták, M. a1 – h9. Prag, Ziger, 2008. 8°. Mit vielen, teils farbigen Karikaturen im Text. 77 Seiten, 1 Bl. Orig. Halbleinenband. Mit eigenhändiger Unterschrift von Miroslav Barták auf Titel.                30,00

 

#608  Kohtz, Johannes. Eigenhändig geschriebener Brief von Johannes Kohtz an Alain C. White in dt. Sprache, sig. und dat. Dresden, 17. 4. (19)08. 6 Blätter. Blattgr. jeweils 11,5 x 18 cm. (63)

* Kohtz schreibt in seinem umfangreichen Brief an White über verschiedene Aspekte aus dem Bereich des Problemwesens. Der deutsche Schachkomponist Johannes Kohtz (1843 – 1918) war einer der Begründer der Neudeutschen Schule der Schachkomposition. Beruflich war er als Oberingenieur im Eisenbahnwaggonbau tätig und wohnte als Pensionär ab 1901 in Dresden. Vergl. dazu unsere Abbildung im Internet. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, durch frühere Heftklammern fleckig, haben Gebrauchsspuren und Randdefekte. Zwei Blätter mit transparentem Klebestreifen.                60,00

 

#609  Kotow, Alexander. 3 Blätter mit einem maschinegeschriebenen Beitrag in russischer Sprache und auf dem letzten Blatt mit eigenhändig geschriebenem Brief von Alexander Kotow in englischer Sprache, signiert und datiert Moskau, 9. 1. 1962. Blattgröße jeweils 19 x 27 cm. (63)

* Der eigenhändig geschriebene Brief mit der Anrede „My best friend“ (vielleicht Herr Bäckström?) beschäftigt sich mit dem kommenden Interzonenturnier in Stockholm und Kotow sendet Grüße an Botwinnik und Flohr. Der maschinegeschriebene Beitrag enthält eine kurze Beschreibung der Schachkarriere von Leonid Stein und die kommentierte Partie Stein – Tal aus dem Jahr 1962. Der sowjetische Großmeister Alexander Kotow (1913 – 1981) gehörte in den 1950er Jahren zu den besten Schachmeistern der Sowjetunion. Vergl. dazu unsere Abbildung im Internet. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, haben Gebrauchsspuren und waren doppelt gefaltet.                40,00

 

#610  Lasker, Emanuel. Kampf. New York, Verlag der Lasker's Publishing Co., 1907. 8°. 79 Seiten. Originaler Leinenband mit Schwarzdruckverzierung auf Vorderdeckel. (81)

* Linde - N. 4188a. Mit eigenhändiger Widmung von Emanuel Lasker auf Vorsatz: "Meinem lieben Kollegen und Freunde E. Bogoljubow herzlich zugeeignet Emanuel Lasker". Der deutsche Schachspieler, Mathematiker und Philosoph Emanuel Lasker (1868 - 1941) war von 1894 - 1921 Schachweltmeister. "Das vorliegende Werk enthält Betrachtungen über die Strategie eines Kampfes, wie des Krieges, des Kampfes eines Geschäftsmannes ... Das Leben ist, nach ... uralten Worten, ein fortgesetzter Kampf ... Meine Thätigkeit hat mich naturgemäss zu der Beobachtung der Fehler und Vorzüge strategischer Massnahmen geführt, und nach fünfzehnjähriger Arbeit ist es mir, glaube ich, gelungen, einige bedeutungsvolle strategische Grundsätze aufzufinden. Diese Ideen sind hier besprochen und erläutert." (Vorwort von Em. Lasker) In dem vorliegenden ersten philosophischen Werk von Lasker entwickelt er eine Wissenschaft des Kampfes. Er überträgt abstrahierte Leitlinien des Schachspiels auf verschiedene Bereiche des Lebens. Zustand: Innen etwas gebräunt und vereinzelt fleckig. Der Einband ist etwas angestaubt, an den Ecken bestoßen. Seltene und gesuchte Ausgabe.                600,00

 

#611  Leipzig 1951. Deutsche Jugend – Schachmeisterschaft 1951. Leipzig, vom 9. – 23. September. Arbeitsausschuss Deutscher Schachbund – Deutscher Sportausschuss Sektion Schach. Präsentationsmappe. 4°. Mit 5 montierten schwarzweißen Pressefotos. 8 mit blauem Stoffband gebundene Blätter in einer hellblauen Leinen – Präsentationsmappe. (81)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der 14 Teilnehmer an der Deutschen Jugendschachmeisterschaft 1951: von den späteren Großmeistern Wolfgang Darga (geb. 1934), Wolfgang Uhlmann (1935 – 2020), Burkhard Malich (geb. 1936), vom späteren Internationalen Meister Reinhart Fuchs (1934 – 2017), von den späteren FIDE – Meistern Wolfram Bialas (1935 – 1998), Willy Rosen (geb. 1933) sowie von Karl – Hans Achatz, Edmund Budrich (geb. 1932), Klaus Kunze, Lothar Musmann, Hans Richter, Rüdiger von Saldern, Hermann Schröder, Franz Stahl. Turniersieger und gesamtdeutscher Jugendmeister 1951 wurde Uhlmann vor Fuchs und Budrich. Die Zusammenstellung enthält: Montiertes Foto vom Neuen Rathaus Leipzig, Titelblatt mit den eigenhändigen Unterschriften der Vertreter des Deutschen Schachbundes Harbecke und des Deutschen Sportausschusses A. Müller. / Blatt mit den 14 eigenhändigen Unterschriften der Teilnehmer / Turniertabelle (mit handschriftlichen Eintragungen der Ergebnisse) / 4 montierte Fotos mit Aufnahmen von: den Teilnehmern an dem Turnier; Schachspieler und –funktionäre; deutsche Schachsportler an einem Tisch im Gästehaus; Blick während des Turniers in den Turnierraum Wandelhalle Neues Rathaus. Zustand: Die Blätter sind etwas gebräunt. Vorderumschlag mit Knickfalte. Die Mappe ist angestaubt, etwas fleckig , an Ecken und Kanten bestoßen. Seltenes schachhistorisches Dokument.                90,00

 

#612  Leipzig 1960. Farbig illustr. Erinnerungskarte zur Schacholympiade in Leipzig 1960 mit Sonderstempel vom 19.9.1960, 2 Sonderbriefmarken mit Schachmotiv u. 5 eigenhändigen Unterschriften der meisten Mitglieder d. Olympiamannschaft der USA. Blattgr. 14,8 x 10,5. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften des ehemaligen Schachweltmeisters Bobby Fischer (1943 – 2008), den Großmeistern William J. Lombardy (1937 – 2017), Robert Byrne (1928 – 2013), Arthur Bisguier (1929 – 2017) und dem Internationalen Meister Raymond Weinstein (geb. 1941). Zustand: Druck auf leicht getöntem Papier. Die Karte hat geringe Gebrauchsspuren. Seltenes schachhistorisches Sammlerstück.                180,00

 

#613  Leipzig 1960. Handschriftliches Widmungsblatt von Andor Lilienthal mit 11 eigenhändigen Unterschriften von Mitgliedern der sowjetischen Mannschaft und von sowjetischen Großmeistern auf der 14. Schacholympiade in Leipzig 1960. Blattgröße 11,5 x 19,8 cm. (63)

* Auf dem Blatt sind die eigenhändigen Unterschriften der ehemaligen Weltmeister Michail Botwinnik (1911 – 1995), Wassili Smyslow (1921 – 2010), Michail Tal (1936 – 1992), Tigran Petrosjan (1929 – 1984) und der Großmeister Paul Keres (1916 - 1975), Viktor Kortschnoi (1931 – 2016), Salo Flohr (1908 – 1983), Wjatscheslaw Ragosin (1908 – 1962), Isaak Boleslawski (1919 – 1977), Efim Geller (1925 – 1998) sowie des sowjetischen Schachfunktionärs Lew Abramow (1911 – 2004). Unten mit der eigenhändigen Widmung v. Großmeister Andor Lilienthal (1911 – 2010): "Zur herzlichen Erinnerung für Erwin Kupka Leipzig 2 VI 1960 André Lilienthal". Zustand: Das Blatt ist gebräunt u. hat geringe Gebrauchsspuren, rückseitig mit Leimschatten. I Interessantes Sammlerstück.                180,00

 

#614  Lewis, W(illiam). A second series of lessons on the game of chess, written expressly for the use of the higher class of players, and containing several new methods of attack and defence. A new Edition, revised and corrected. London, Simpkin and Marshall, 1834. 8°. (III) - X, 316 Seiten (mit weißen Blättern durchschossenes Exemplar, 1 Bl. Anzeigen fehlt). Brauner Halblederband mit Rückenschildchen und leichter Rückenvergoldung. (81)

* Linde - N. 664; van der Linde II, 5. Eines von 250 Exemplaren. (vergl. van der Linde) Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Diese Ausgabe stammt von W. Lewis, hat seinen eigenhändigen Namenszug auf dem Vorsatz und enthält viele eigenhändig von William Lewis geschriebene Korrekturen und Anmerkungen zu dem Werk für eine neue Auflage auf den weißen Blättern und wenige auf den Textseiten. William Lewis (1787 – 1870) war Schachautor und einer der führenden britischen Schachmeister seiner Zeit. Mit eigenhändigem Namenszug des englischen Schachbuchsammlers des 19. Jahrhunderts J. W. Rimington Wilson auf Innendeckel und seinen eigenhändigen Notizen auf Vorsatz: „This copy belonged to Mr. Lewis & has his autographs … & was his working copy for a new edition.“ Schmid, S. 224: "Namentlich aber sind es seine beiden Series of Lessons ... da diese beiden Werke die vorzüglichsten sind, welche je über das Spiel geschrieben wurden. (v. Bilguer.)" Aus dem Inhalt: First opening or the King's Bishop's Game. Second opening or the King's Knight's Game. Irregular openings. Method of winning with a Queen against a Rook. Zustand: Innen etwas gebräunt und fleckig, teilweise stärker. Einband bestoßen und etwas angestaubt, an Ecken und Rücken beschabt. Rücken oben defekt. Seltenes schachhistorisches Sammlerstück.                180,00

 

#615  Linde, (Antonius) van der. Quellenstudien zur Geschichte des Schachspiels. Berlin, Springer, 1881. Gr. - 8°. Mit wenigen Textskizzen und vielen Diagrammen. VII (inkl. Titel), 412 Seiten. Neuer brauner Halbleinenband. (81)

* Linde - N. 226; Kieler Schachkatalog 1015. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Privat gebundenes Korrekturmanuskript mit handschriftlichen Korrekturen von Antonius van der Linde, Hinzufügungen und Einklebungen. Daneben sind weitere handschriftliche Anmerkungen von einer weiteren Schreiberhand enthalten. Am Ende sind sind die S. 201 - 232 in korrigierter Form als Zweitversion eingebunden. Aus dem Inhalt: Das Schachspiel des Mittelalters. Abarten des (alten) Schachspiels. Schachmiscellen. Ex Oriente lux! Bei den umfangreichen Darstellungen werden u. a. das Schachwerk von Alfons X., das lateinisch - pikardische Schachwerk des Nicholaus von S. Nicholai, Abarten des Schachspiels (Würfelschach, Linienschachspiel in China) und auch Persönlichkeiten als Schachspieler beschrieben. In den Kapitel "Ex Oriente Lux!" schaffte van der Linde es viele als verschollen erachtete arabische Schachklassiker inhaltlich auf zubereiten und so die arabisch - islamischen Schachgeschichte dem europäischem Verständnis zugänglich zu machen. Zustand: Innen etwas gebräunt, vereinzelt fleckig und mit einigen Bleistiftnotizen. Einband wenig bestoßen. Seltenes Sammlerstück.                300,00

 

#616  Linder, Wladimir I. und Isaak M. Linder. Koroli schachmatnogo mira. Shisn i mira ... enziklopedii. Moskau 2001. 4°. Mit vielen Textabb. und Diagrammen. 971 Seiten, 2 Bll. Originaler goldverzierter Kunststoffband. (81)

* Mit eigenhändiger Widmung von Issak Linder und eigenhändiger Unterschrift von Wladimir Linder auf Titel. Beiliegen: Linder, I. M. Schachmaty na rusi. Isdanije 2-e. Moskau, Nauka, 1975. 8°. Mit 1 Tafel und wenigen Textabb. 205 Seiten, 1 B. Orig. geheftet. Mit eigenhändiger Widmung von Isaak Linder auf Titel. Zustand: Innen gebräunt. Umschlag verblichen und etwas bestoßen. Beiliegt: Sprecher, S. (Hrsg.) Schachkunst in der UdSSR ... Wien, Österreichische Zeitung, 1947. 8°. Mit Textabb. und Diagrammen. 208 Seiten. Orig. Pappband mit etwas defektem Schutzumschlag. Linde - N. 326a. Mit der eigenhändigen Widmung von S. Sprecher auf Vortitel. Zustand: Einband und innen etwas gebräunt. Errata - Zettel fehlt.                30,00

 

#617  Lugano 1968. 18° torneo olimpico de scacchi – Lugano 1968. Konvolut mit ca. 2100 originalen Durchschriften der handschriftlichen Spielerprotokolle von der Olympiade in Lugano 1968, mit den entsprechenden (Durchschriften der) Unterschriften der Spieler. 45 Protokolle liegen auch im Original vor. (Nicht komplette Sammlung aller Protokolle) 8°. Ca. 2145 Bll. Protokolle. Lose ohne Umschlag. (81)

* Die Zusammenstellung enthält ca. 1075 Partien der 18. Schacholympiade Lugano 1968 mit Partien aus der 1. - 7. Vorgruppe und aus den Finalgruppen A - D (18.10.1968 – 06.11.1968). Von den Partien liegen meist die beiden Durchschriften vor. Die Durchschriften enthalten Protokolle und Unterschriften u. a. der Partien von den ehemaligen Weltmeistern T. Petrosjan, W. Smyslow, B. Spasski und von G. Barcza, P. Benkö, I. Bilek, M. Bobosow, D. Byrne, R. Byrne, V. Ciocalthea, I. Csom, N. Dietrich, M. Czerniak, K. Darga, J. H. Donner, A. Dückstein, L. Evans, M. Filip, E. Geller, F. Gheorgiu, S. Gligoric, H.-J. Hecht, V. Hort, R. Hübner, B. Ivkov, V. Jansa, V. Kortschnoi, B. Larsen, W. J. Lombardy, B. Malich, A. Matanovic, M. Matulovic, H. Mecking, M. Najdorf, O. Panno, B. Parma, H. Pfleger, W. Pietzsch, L. Polugajewski, A. Pomar, L. Portisch, L. Prins, S. Reshevsky, H. Rosetto, L. Schmid, J. Smejkal, L. Szabó, G. Tringow, W. Uhlmann, W. Unzicker, D. A. Yanofsky, L. Zinn. An der Schacholympiade in Lugano nahmen 53 Länder mit 314 Schachmeistern teil. Turniersieger wurde die UdSSR (mit Petrosjan, Spasski, Kortschnoi, Geller, Polugajewski, Smyslow) vor Jugoslawien (u. a. mit Gligoric, Ivkov, Matanovic), Bulgarien und den USA. Die Bundesrepublik Deutschland (mit Unzicker, L. Schmid, Darga, Pfleger, Hübner, Hecht) wurde Fünfte, die DDR (u. a. mit Uhlmann, Pietzsch und Malich) wurde Zehnter. Zustand: Die Protokollblätter sind teilweise wenig gebräunt und haben teilweise Spuren der Blaupausblätter. Wenige Blätter haben kleine Defekte. Außergewöhnliches und seltenes schachhistorisches Sammlungsstück.                3000,00

 

#618  Madden, Frederic. Historical Remarks on the Introduction of the Game of Chess into Europe, and on the ancient Chess - men discovered in the Isle of Lewis ... in a letter addressed to Henry Ellis. Mit 4 Tafeln und einigen Textholzstichen. S. 203 - 291. Erschienen in: Archaeologia: or, miscellaneous tracts relating to antiquity …. Volume XXIV. London, Nichols and Son, 1832. Neuer schwarzer Leinenband. (81)

* Linde - N. 196; van der Linde II, 311. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Notiz und Namenszug des englischen Schachbuchsammlers des 19. Jahrhunderts J. W. Rimington Wilson auf dem alten Umschlag: „Sir F. Madden’s copy with autograph additions and corrections …“ Mit einigen eigenhändigen Korrekturen des Verfassers Frederic Madden im Text. Der englische Bibliothekar Frederic Madden (1801 – 1873) war Paläograph und Keeper of Manuscripts im British Museum, wo er eine systematische Katalogisierung der Sammlungen und modernste Techniken wie die Fotographie einführte. Bekannt wurde er auch für seine Untersuchung der Lewis – Schachfiguren. Der vorliegende Beitrag enthält kurze Ausführungen zur Geschichte des Schachs in Europa und eine ausführlichere Darstellung über die Lewis - Schachfiguren. 1831 wurde dieser Satz mit 78 Schachfiguren auf der schottischen Isle of Lewis gefunden. Sie sind vermutlich im 12. Jahrhundert in Norwegen aus dem Elfenbein von Walrossen gefertigt. Die gut erhaltenen Spielsteine charakterisieren eine mittelalterliche nordische Armee. Die Tafeln zeigen einige Figuren, die Textabbildungen illustrieren einige Details, die im Text näher beschrieben sind. Zustand: Alter und defekter Vorderumschlag mit Titelschild eingebunden. Innen etwas gebräunt, vereinzelt fleckig und erste Seiten randig. Stempel auf letztem Blatt und letztem Vorsatz. Seltene Ausgabe.                180,00

 

#619  Magdeburger Schachzeitung. Herausgegeben von der Schachgesellschaft Sophrosyne; redigirt von Max Lange. Erster Band. (Alles Erschienene) Magdeburg, Baensch, 1849. 8°. Mit einigen Diagrammen. 190 Seiten, 1 Bl. Inhaltsverzeichnis. Brauner Lederband mit reicher Blindprägung und goldverziertem Vorderdeckel. Dreikantgoldschnitt. (81)

* Van der Linde II, 127. Exemplar aus dem Besitz von Max Lange mit seinem eigenhändigen Namenszug „Dr. Max Lange“ auf Vorsatz. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. "Dieser in kleiner Zahl aufgelegte, meist nach Ungarn gewanderte und dadurch selten gewordene Band enthält 3 "theoretische Aufsätze" von Max Lange (Ueber den Character der verschiedenen Eröffnungen; das Zweispringerspiel im Nachzuge; die Combination Mac Donnell's im Läufer - Gambit), 5 "Abhandlungen" (Fremdes Schachtreiben der Gegenwart; Schachtreiben der Vergangenheit; Theorie und Taktik für Anfänger; Capriccio; Skizzen aus Ströbeck), 6 Correnspondenzpartieeen, 12 "Gespielte Partieen", 38 Aufgaben, 13 "Leichte Aufgaben für Anfänger" und 8 Miscellen." (van der Linde) Max Lange (1832 – 1899) zählte in seiner Zeit zu den stärksten deutschen Schachspielern, nach ihm benannt: Der "Max - Lange - Angriff". Daneben war er lange Jahre Vorsitzender des Deutschen Schachbundes und Autor grundlegender Werke. Die goldverzierte Vignette auf dem Vorderdeckel zeigt Schachfiguren und in der Mitte den Schriftzug „M. Lange Op. I“. Zustand: Innendeckel mit Leimspuren eines entfernten Exlibris. Buchblock etwas gelockert. Innen gebräunt und mit wenigen Anstreichungen. Am Ende sind zusätzlich 32 Bll. weiß eingebunden. Einband etwas bestoßen und beschabt. Seltene und dekorativ gebundene Ausgabe.                900,00

 

#620  Marache, Napoleon. Manual of Chess. Containing … technical terms ..., relative value of the pieces ... Twenty endings of games, showing easiest ways of effecting checkmate. Thirty - six ingenious diagram problems and sixteen curious chess stratagems ... New York, Dick & Fitzgerald, (1866). 8°. Mit 3 Textabbildungen und Diagrammen. 156 Seiten, 2 Bll. Anz. Originaler Leinenband mit goldverziertem Vorderdeckel und Rücken. (81)

* Linde - N. 942; Betts 10 - 26. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Widmung von Napoleon Marache auf Vorsatz: „ To T. Ketcham Esq. With compliments N. Marache“. Zustand: Buchblock etwas gelockert. Innen gebräunt und etwas fleckig. Letzter Vorsatz mit repariertem Defekt. Einband angestaubt, etwas bestoßen und Rücken mit Defekten.                30,00

 

#621  Maróczy, Géza. Eigenhändig geschriebener Brief von Géza Maróczy an Dr. Adolf Seitz in deutscher Sprache, signiert und datiert. Albertfalva, 28. V. 1937. Ein gefaltetes, jeweils einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 16,7 x 18,2 cm. (63)

* Maróczy schreibt an Dr. Seitz wegen Verrechnung von Portokosten und möglicher Teilnahme an Turnieren in Kemeri, Stockholm, Amsterdam und München. Dazu einige interessante politische Anmerkungen: "Nach München ist es für uns sehr peinlich, in einem Turnier teilnehmen wo man den früheren Gastgeber ausschliesst ... Wir haben sehr viel angriffe auszuhalten wegen Deutschland ... ich glaube mit Recht, dass man Politik und Religionsfrage, mit Schachspiel nicht mischen darf. Kurz gesagt wir haben Schwierigkeiten ..." Der ungarische Großmeister Géza Maróczy (1870 - 1951) zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den stärksten Meistern und errang viele Turniersiege. Der Schachmeister und Schachjournalist Adolf Seitz war auch Sekretär von Tarrasch und Bogoljubow. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, gelocht und doppelt gefaltet. Seltenes schachhistorisches Dokument.                90,00

 

#622  Marshall, F(rank) J(ames). Chess openings. With biographical sketch and selection of thirty - two games, played 1899 - 1904. Leeds, British Chess Magazine, 1904. 8°. Mit 1 Porträt und einigen Diagrammen. IV, 185 Seiten, 1 Bl. Anzeigen. Originaler grüner Leinenband mit goldgeprägtem Titel auf Vorderdeckel und Rücken. (93)

* Linde - N. 1884; Betts 13 - 56. Mit eigenhändiger Widmung des amerikanischen Schachmeisters Frank J. Marshall auf Vorsatz: "Bad Nauheim July 25th 1911. Fred Eckert. With kindest thoughts of the pleasant moments you helped me to pass while here Sincerely ever Frank J. Marshall.“ Darunter ein schwarzweißes montiertes Foto von Marshall in einer Gaststätte bei einer Schachpartie (Größe 8,5 x 7,5 cm). Auf der Rückseite des Vorsatzes eine eigenhändig von Marshall geschriebene Endspielsituation aus einer Partie Eckert + Magee gegen Marshall am 24.7.1911 mit Diagrammstempel. Auf dem letzten Vorsatz mit montierter Fotopostkarte mit Porträts von Marshall und Magee, darunter eine eigenhändig von Marshall geschriebene Widmung mit seiner Unterschrift an seinen Freund Eckert aus Bad Nauheim 1911 sowie die eigenhändige Unterschrift von James F. Magee. Auf der Rückseite des letzten Vorsatzes und auf hinterem Innendeckel mit zwei schwarzweißen Fotos von Marshall mit mehreren Herren in einem Café, die um einen Tisch mit einem Schachbrett sitzen. Auf dem Foto im hinteren Innendeckel ist auch Magee zu sehen, darunter mit einer eigenhändiger Widmung von James F. Magee aus Bad Nauheim 1911. Der nordamerikanische Großmeister Frank James Marshall (1877 - 1944) war einer der erfolgreichsten Schachmeister zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er galt als gefürchteter Angriffsspieler und überraschte durch unkonventionelle Züge. James F. Magee Jr. (1867 - 1955) war amerikanischer Schachkomponist und Herausgeber der Publikation des "Good Companion Chess Problem Club“. Zum Werk selbst: Ausgabe, u. a. mit Marshalls Analysen zu den Haupteröffnungsvarianten und einer Auswahl von 32 seiner Partien mit Anmerkungen aus verschiedenen Quellen. Zustand: Buchblock gelockert. Innen gebräunt und etwas fleckig, teilweise stärker. Einband ist berieben und bestoßen. Rücken etwas verblichen. Interessantes Sammlerstück.                180,00

 

#623  Mieses, Jacques. Postalisch gelaufene Postkarte an Efim Bogoljubow mit eigenhändig von Jacques Mieses geschriebenem Text in deutscher Sprache, signiert und datiert 6. Aug. 1921. Größe der Karte 14 x 9 cm. (81)

* Mieses schreibt: „Lieber Herr Bogoljuboff! Für die freundlichen Grüsse, die ich von Ihnen und Herrn Al[j]echin erhielt, danke ich vielmals. Ich habe, Ihrem Wunsche gemäss, heute auf den Jahrgang 1921 der „Deutschen Schachz.“ abonniert. Was hören Sie von dem geplanten Turnier in Budapest? Mit besten Grüssen an Sie, Ihre hochverehrte Frau Gemahlin und Herrn Al[j]echin Ihr J. Mieses.“ Der deutsch - britische Schachschriftsteller und -spieler Jacques Mieses (1865 - 1954) erhielt 1950 von der FIDE den Titel Internationaler Großmeister. Er verließ 1938 Deutschland und ging nach London. Zustand: Die Karte ist gebräunt, vereinzelt fleckig und hat Gebrauchsspuren.                60,00

 

#624  Monaco 1967. Grand Prix International d'Echecs de Monaco ... du 24 Mars au 4 avril 1967. Programmheft. Ohne Ort 1967. 4°. Mit wenigen Textabbildungen. 12 unn. Bll. Original geheftet. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der ehemaligen Weltmeister Bobby Fischer (1943 – 2008), Wassilij Smyslow (1921 – 2010), den Großmeistern Gyözö Forintos (1935 – 2018), Efim Geller (1925 – 1998), Svetozar Gligoric (1923 – 2012), Bent Larsen (1935 – 2010) , William Lombardy (1937 – 2017)und von Guy Mazzoni (1929 – 2002). Eine Turniertabelle mit handschriftlichen Eintragungen. Zustand: Innen leicht gebräunt und Heftklammern rostig. Umschlag mit geringen Gebrauchsspuren. Interessantes Sammlerstück.                180,00

 

#625  Moskau 1936. Tretij Moskowskij meshdunarodnyj schachmatnyj turnir. "64" schachmatno schaschetschnaja geseta ... Spezialnyj wypusk. Nr. 1 - 20. Redaktor: N. W. Krylenko. Moskau, Fiskultura i Sport, 1936. Folio. Mit Textabbildungen und Diagrammen. Originaler Leinenband mit goldgeprägtem Titeldruck auf Vorderdeckel. (81)

* Sacharow 963. Mit eigenhändiger Unterschrift des russisch - deutschen Großmeisters Efim Bogoljubow (1889 - 1952) auf Vorsatz: "E Bogoljubow, Triberg - Schwarzwald". Turniersieger wurde Capablanca. Zustand: Innen stark gebräunt und vereinzelt fleckig. Wenige Seiten mit Defekten. Seltene Ausgabe.                40,00

 

#626  Nizza 1974. Keene, R. und D. Levy. Chess Olympiad Nice 1974. World Team Championship. London und Sydney, Batsford, 1975. 8°. Mit 162 Diagrammen. VII, 199 Seiten. Orig. Pappband mit verblichenem Schutzumschlag. (59)

*Beiliegt ein Zettel mit gedruckten Dank für eine Spende darunter die 6 eigenhändigen Unterschriften der Mitglieder der australischen Mannschaft bei der 21. Schacholympiade in Nizza 1974: von den Internationalen Meistern Robert Jamieson (geb. 1952), Terrey Ian Shaw (1946 – 1997), Cecil J. S. Purdy (1906 – 1979; auch 1. Offizieller Fernschachweltmeister), FIDE – Meister Maxwell Fuller (1945 – 2013), Michael Woodhams (geb. 1948), John Pope. Zustand: Innen wenig gebräunt.                40,00

 

#627  Pachman, Ludek. Eigenhändig geschriebener Brief von Ludek Pachman an Meister Müller in deutscher Sprache, signiert und datiert Prag, 31. XII. 1944. 2 gefaltete, beidseitig beschriebene Blätter. Blattgröße jeweils 15 x 21 cm. (63)

* Der tschechisch - deutsche Großmeister und hervorragende Theoretiker Ludek Pachman (1924 - 2003) dankt Herrn Müller für den erhaltenen Brief und gibt danach kurze Analysen verschiedener Spielsituationen. Nachdem Pachman die Europa – Schachrundschau (Meisterschaft in München) gelesen hat, macht er Müller auf eine Widerlegung einer Variante aufmerksam, die er danach näher ausführt. Vergl. dazu unsere Abbildung im Internet. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, einmal gefaltet und haben Gebrauchsspuren.                40,00

 

#628  Paoli, Enrico. V. Torneo Scacchistico Internazionale di Venezia 8 - 23 ottobre 1953. Reggio Emilia, Tipografia Sociale, ca. 1953. 8°. Mit Diagrammen und 2 Tafeln. 95 Seiten. Orig. geheftet. (57)

* Mit eigenhändiger Unterschrift des Verfassers auf Titel. Zustand: Innen gebräunt und Ecken gestaucht. Umschlag verblichen und mit Randdefekten. Beiliegen: Hastings 1948 - 49. Golombek, H. Hastings Chess Tournament 1948 - 49. London und Birmingham, En Passant, ca. 1949. 8°. Mit Diagrammen. 32 Seiten. Original geheftet. Betts 25 - 188. / Southsea 1949. Golombek, H. Southsea Chess Tournament 1949. Birmingham, (1949). 8°. Mit 1 Tafel und Diagrammen. 40 Seiten. Orig. geheftet. Betts 25 - 194. Beilagen: "Supplement to London and Midland Chess Bulletins", No. 1 und No. 2. Zustand der Beilagen: Innen etwas gebräunt. Umschläge mit geringen Gebrauchsspuren.                30,00

 

#629  Petrosjan - Barcza. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie Tigran Petrosjan - Gedeon Barcza in der 13. Runde beim Interzonenturnier in Stockholm – Saltsjöbaden am 5.10.1952. Blattgröße 17 x 25,5 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Tigran Petrosjan (1929 - 1984) und des ungarischen Großmeisters Gedeon Barcza (1911 – 1986). Petrosjan gewann die Partie nach dem 30. Zug. Zustand: Das Blatt ist gebräunt.                40,00

 

#630  Petrosjan - Taimanow. Handschriftliches Spielerprotokoll von Petrosjan der Partie No. 100 Tigran Petrosjan – Mark Taimanow in der 12. Runde bei der 41. Meisterschaft der UdSSR in Moskau am 17. Oktober 1973. Blattgröße 10,3 x 27 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des ehemaligen Weltmeisters Tigran Petrosjan (1929 - 1984) und des sowjetisch – russischen Großmeisters Mark Taimanow (1926- 2016). Die Partie endete nach dem 24. Zug remis. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                40,00

 

#631  Pirc, Vasja. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache, mit Unterschrift von Vasja Pirc an Hans Müller vom 1.VII. 1958. Größe 14 x 9 cm. (63)

* Der jugoslawischen Großmeister und Historiker Vasja Pirc (1907 - 1980) bedauert, dass er wegen Portoroz nichts unternehmen kann und die Organisation in Händen des Verbandes in Belgrad liegt. Den Bürstenabzug von seinem Buch hat Pirc noch nicht erhalten und auch das Bulletin von Zagreb ist noch nicht erschienen. Müller sollte am besten nach Zagreb schreiben. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#632  Polgár. Postalisch nicht gelaufener Umschlag mit Sonderstempel zum Turnier in Budapest 1983 und Briefmarke mit Schachmotiv sowie drei eigenhändigen Unterschriften der Geschwister Polgár. Größe 16 x 10,8 cm. (63)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der ehemaligen Schachweltmeisterin der Frauen Zsuzsa Polgár, der Großmeisterin Judit Polgár, der Großmeisterin der Frauen Zsófia Polgár. Zustand: Umschlag mit geringen Gebrauchsspuren.                30,00

 

#633  Polgár, Zsuzsa, Zsófia und Judit. Tactics. 77 chess combinations. Budapest, Idea Tours, 1991. 16°. Mit 24 Abbildungstafeln und 77 Diagrammen. 95 Seiten. Orig. geheftet. (59)

* Mit den eigenhändigen Unterschriften der ehemaligen Schachweltmeisterin der Frauen Zsuzsa Polgár, der Großmeisterin Judit Polgár, der Großmeisterin der Frauen Zsófia Polgár auf Seite 3.                30,00

 

#634  Prag 1931. Postalisch nicht gelaufene Postkarte an Rud. Harthaus mit einem schwarzweißen Ansicht der Teynkirche in Prag. Rückseitig mit 15 Unterschriften von Schachmeistern. Größe der Karte 14 x 8,8 cm. (63)

* Auf der Rückseite mit den eigenhändigen Unterschriften u. a. folgender Schachmeister: der Großmeister Efim Bogoljubow (1889 – 1952), Jacques Mieses (165 – 1954), Oldrich Duras (1882 – 1957), den Internationalen Meistern Carl Ahues (1883 – 1968), Kurt Richter (1900 – 1969), Lajos Steiner (1903 – 1975) sowie David Przepiórka (1880 – 1940), Frank James Marshall (1877 – 1944), Marcel Duchamp (1887 – 1968), Mir Sultan Khan (1905 – 1966). Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt, gering fleckig und mit senkrechter Knickfalte. Seltenes Sammlerstück.                150,00

 

#635  Preti, Jean. ABC des échecs. 2. édition. Augmentée de nombreux exemples pratiques et d'une classification méthodique des débuts par Numa Preti suivi de 126 problèmes d'échecs inédits. Paris, Numa Preti, 1895. 8°. Mit 1 gefalteten Tafel und vielen Diagrammen. VIII, 355 Seiten. Heller Leinenband. (Als aufgeschnittene Broschur gebunden) (81)

* Linde - N. 948. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Privater Stempel und eigenhändige Notiz von Numa Preti auf Vortitel, nach der die vorliegende Ausgabe die Nummer 9 von 12 Exemplaren ist, die auf „papier de l’Hollande“ gedruckt wurde. Jean Louis Preti (Mantua 1798 - Paris 1881) lebte als Schachschriftsteller in Paris. Sein Sohn Numa Preti (1841 – 1908) war französischer Schachspieler, -schriftsteller und Verleger. Er übernahm nach seines Vaters Tod die Leitung der Zeitschrift „La Stratégie“, erweiterte das „ABC des échecs“, redigierte Schachkolumnen französischer Zeitschriften und arbeitete an drei Ausgaben von A. C. White’s Christmas Serie mit. Am Ende sind 48 weiße Blätter zusätzlich eingebunden, die ersten 14 sind mit handschriftlichen Anmerkungen versehen. Zustand: Name auf Innendeckel. Innen etwas gebräunt, teilweise stärker. Einband gering bestoßen.                120,00

 

#636  Problemschach. Private Zusammenstellung von ca. 120 Bll. mit Schachaufgaben und Miniaturen aus den 1950er bis 1960er Jahren und 2 maschinegeschriebene Briefe mit eigenhändiger Unterschrift des Internationalen Meisters Georg Kieninger aus dem Jahr 1951 mit kurzen Notizen zum Thema Schachproblem. 4°. Im Pappordner. (81)

* Die Zusammenstellung enthält ca. 85 Bll. mit handschriftlichen Aufzeichnungen von Schachproblemen in Diagrammform und ca. 35 Bll. mit aufgeklebten Zeitungsausschnitten. Zustand: Die Blätter sind etwas gebräunt. Ein Konvolut, das der interessierte Sammler besichtigen sollte.                30,00

 

#637  Puig y Puig, E. Apuntes Criticos sobre la obra 150 fins de partie de Mr. Henri Rinck ... con una Disertacion critica sobre esta clase de composiciones. Barcelona, Bobes, ca. 1909. 8°. Mit 1 Diagramm auf Titel. 48 Seiten. Original geheftet. (81)

* Linde - N. 2215 (mit der Jahresangabe 1926). Mit eigenhändiger Widmung des spanischen Schachspielers und Schachkomponisten Puig y Puig (1878 - 1940) an Pin y Soler auf Titel verso. Zustand: Innen stark gebräunt. Umschlag teilweise verblichen, Ecken des Vorderumschlages defekt. Rücken mit Papierstreifen erneuert.                30,00

 

#638  Reinle, Hans M. Die Geschichte der Schach – Weltmeisterschaft. Zusammengestellt … Murau, Selbstverlag, ca. 1935. 8°. 16 Seiten. Orig. geheftet. (81)

* Mit eigenhändiger kurzer Widmung des Verfassers Hans M. Reinle und eigenhändiger Unterschrift von Josef Benzinger auf Innenumschlag. Zustand: Innen gebräunt. Umschlag etwas verblichen.                30,00

 

#639  Réti, Richard. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Richard Réti an Artur Mandler, signiert und datiert „Margate, 31st March“ (1923). Größe der Karte 13,8 x 8,8 cm. (81)

* Réti schreibt: „Lieber Herr Dr. In Erinnerung an die wohltätige Wirkung, die der Kvasi. Aufenthalt auf mein Spiel in Teplitz hatte, gestatte ich mir Sie zu fragen, ob es Ihnen recht wäre, wenn ich Sie von Karlsbad 8 – 10 Tage besuchen würde. Vielleicht können Sie mir auch wieder etwas arrangieren (Königgrätz?). Schreiben Sie mir bitte nach Berlin SW 68, Alte Jakobstr. 137 bei … Herzlichst Ihr R. Réti“. Auf der Vorderseite mit der Ansicht „Margate – Pavillion and Jetty“. Der tschechoslowakische Schachmeister Richard Réti (1889 - 1929) war mit Erfolg auf vielen internationalen Turnieren aktiv. Er war Mitbegründer der Hypermodernen Schachschule und geistiger Urheber des "Réti - Systems". Zustand: Die Karte ist gebräunt, hat Gebrauchsspuren und eine senkrechte Knickspur. Die Briefmarke wurde entfernt. Seltenes Sammlerstück.                300,00

 

#640  Réti - Olson. 2 handschriftliche Spielerprotokolle der Partie Richard Réti – Olson beim Internationalen Turnier „J. G. Schultz Memorial“ in Stockholm am 15. Nov. 1919. Blattgröße 14,8 x 22,8 cm. (63)

* Die Partie endete nach 36 Zügen mit einem Sieg von Réti. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, einmal gefaltet und haben Gebrauchsspuren.                60,00

 

#641  Richter, Kurt. Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift von Kurt Richter an Erik Lundin vom 10.11.1950. Beidseitig beschriebenes Blatt mit gedrucktem Briefkopf der Deutschen Schachblätter. Blattgröße 15 x 21 cm. (63)

* Kurt Richter bedankt sich bei Lundin für den Brief und dessen Glückwünsche zum 50. Geburtstag. Er bedauert, dass Lundin nicht für Schweden in Dubrovnik teilnimmt. Von den zweiten Band der Kurzgeschichten will Richter veranlassen, ein Exemplar an Lundin zu schicken. Danach bittet er um die Übersendung des Buches von Saltsjöbaden an Ernst Sakel und für den Verlag de Gruyter ein Exemplar der Schach – Kavalkade. Der deutsche Internationale Meister Kurt Richter (1900 - 1969) nahm an den Schacholympiaden in Hamburg und Prag teil. Er war auch Schachjournalist tätig und wurde wegen seines konsequenten Angriffsstils Scharfrichter von Berlin genannt. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, einmal gefaltet und hat Gebrauchsspuren. Durch Feuchtigkeit ist die Tinte an wenigen Stellen etwas verwischt.                50,00

 

#642  Richter, Kurt. Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift von Kurt Richter an Herrn Pötzsch vom 5. II. 1966. Beidseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 14,8 x 21 cm. (57)

* In dem Brief beschäftigt sich Kurt Richter mit der Frage der Weltmeisterschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und geht auch auf Steinitz näher ein. Der deutsche Internationale Meister Kurt Richter (1900 - 1969) nahm an den Schacholympiaden in Hamburg und Prag teil. Er war auch Schachjournalist und wurde wegen seines konsequenten Angriffsstils Scharfrichter von Berlin genannt. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, einmal gefaltet und hat geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#643  Rinck, Henri. Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift von Henri Rinck in deutscher Sprache an A. Lindström vom 25. September 1924. 2 einseitig beschriebene Blätter und ein Umschlag. Blattgröße jeweils 21,5 x 27,5 cm, Umschlaggröße 16,2 x 12,8 cm. (63)

* Privater Brief von Henri Rinck, indem er sich für die von Lindström erhaltenene Korrespondenz bedankt. Rinck hat die Studien von dessen Turnier analysiert und es folgen kurze theoretische Überlegungen zu verschiedenen Aspekten des Kunstschachs und der Studien. Dabei wird auch auf Aspekte von Berger eingegangen. Henri Rinck (1870 - 1952) war ein ausgezeichneter Komponist von Endspielstudien und Endspieltheoretiker. Seine Studien waren durch eine übermäßige Korrektheit gekennzeichnet. Rinck studierte und arbeitete als Ingenieur zuerst in München, lebte später in Spanien und Frankreich. Zustand: Die Blätter sind etwas gebräunt, doppelt gefaltet und haben geringe Gebrauchsspuren. Der Umschlag ist gebräunt, fleckig und hat Defekte, die Marke wurde entfernt.                50,00

 

#644  Rinck, Henri. Postalisch gelaufene Postkarte an G. Kaiser mit eigenhändig von Rinck geschriebenem Text in dt. Sprache, signiert u. datiert vom 4.1.1933. Größe der Karte 14 x 9 cm. (81)

* Rinck sendet Neujahrsgrüße und bedankt sich bei Kaiser für dessen Abschätzung von Rincks Kompositionen. Henri Rinck (1870 - 1952) war ein ausgezeichneter Komponist von Endspielstudien. Die Vorderseite zeigt die Avenida 14 de Abril in Barcelona Zustand: Die Karte ist gebräunt, vereinzelt fleckig und hat Gebrauchsspuren. Mit Tintenfleck auf der Abbildungsseite.                40,00

 

#645  Rivière, Jules Arnous de. Eigenhändig geschriebener Brief (2 Seiten auf einem Doppelblatt) mit Unterschrift von Jules Arnous de Rivière vom 13.Nov.(18)91, dazu eine eigenhändige Zeichnung eines runden Brettes in schwarzer und roter Feder sowie Buntstift (Größe 10 x 10 cm) auf kariertem Papier. Blattgröße (Brief) 15 x 21 cm; Blattgr. (Zeichnung) 11,2 x 22 cm. (63)

* Jules Arnous de Rivière schreibt an einen nicht näher genannten Erfinder von einem Schachbrett in Kreisform bezüglich dessen Darstellung, Herausforderungen und Verwirklichung. „Le dessin que je joins à ces lignes vous sera une preuve que j’aipensé à votre invention …“ Der französische Schachmeister Jules Arnous de Rivière (1830 - 1905) zählte zu den besten Spielern Frankreichs in den 50er und 60er Jahren des 19. Jahrhunderts. Bekannt wurde er besonders durch seine Spiele gegen Morphy 1858 und 1863. Durch seine literarische Tätigkeit in verschiedenen Blättern und sein in mehreren Auflagen erschienenes Buch „Nouveau manuel …“ suchte er das Schach in Frankreich zu heben. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, einmal gefaltet und haben Gebrauchsspuren. Beiliegt: Späterer Abzug eines schwarzweißen Fotos von Rivière, der vor einem Tisch mit einem Schachbrett sitzt. Größe 12 x 16,5 cm. Das Foto ist verblichen und auf einer Pappe des Ateliers Otto Barca, Paris montiert. Seltenes schachhistorisches Dokument.                150,00

 

#646  Roegner, Adolf. Brief von Schreiberhand mit gedrucktem Kopf „Schach – Club Nürnberg“ und eigenhändiger Unterschrift von Adolf Roegner in deutscher Sprache vom 15. Mai 1883. Einseitig beschriebenes, doppelt gefaltetes Blatt und ein postalisch gelaufener Umschlag, der an Fritz Riemann in Breslau adressiert ist. Blattgröße 22,3 x 28,5 cm, Umschlaggröße 15,8 x 12,3 cm. (81)

* Der Brief von Schreiberhand mit der Anrede „Hochgeehrter Herr“ enthält eine Einladung zur Teilnahme am III. Kongress des deutschen Schachbundes. Johannes Adolf Roegner (1855 – 1910) war Präsident des Nürnberger Schachklubs und gründete später eine Schachverlag in Leipzig. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, war doppelt gefaltet gewesen, hat Gebrauchsspuren und kleine Defekte. Der Umschlag ist gebräunt, hat Defekte und handschriftliche Korrekturen.                40,00

 

#647  Rossolimo, Nicolas. Postalisch gelaufene Postkarte an Hans Müller mit eigenhändig von Rossolimo geschriebenem Text in französischer Sprache und Unterschrift aus dem Jahr 1953. Größe der Karte 13,8 x 9 cm. (81)

* Die Karte enthält die eigenhändig von Rossolimo geschriebene Notation der Partie Rossolimo – Euwe vom 12. Januar 1953 in Beverwijk und kurze Grüße an Müller: „Cher monsieur Müller! Je vous envois mes meilleurs amities ainsi q’a votre gentille femme. Je vous pris d’acceptez mes hommages Rossolimo.“ Der französisch – US-amerikanische Großmeister Nicolas Rossolimo (1910 – 1975) nahm an mehreren Schacholympiaden teil und war auch als Schachkomponist tätig. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                40,00

 

#648  Rubinstein, Akiba. Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift von Rubinstein in deutscher Sprache vom 17. Februar 1948. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 21 x 24,5 cm. (63)

* „Brüssel den 17. Februar 1948. Sehr geehrter Herr Meister. Durch Meister Sultanbeieff habe ich erfahren, dass die Schachfreunde […?] sich meiner interessieren, was in mir grosse Freude erzeugte. Ihre bereitwillige Hilfe nehme ich dankend an. Mit Schachgruss A. Rubinstein“. Der polnische Großmeister Akiba Rubinstein (1880 - 1961) zählte bis zum Jahr 1931 zu den weltweit stärksten Spieler, war Endspielspezialist und Namensgeber einiger Eröffnungsvarianten. Er siegte in einigen bedeutenden Turnieren, wie Karlsbad 1907 und St. Petersburg 1909. 1931 spielte er in Rotterdam sein letztes Turnier und hatte später mit psychischen Problemen zu kämpfen. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, doppelt gefaltet, hat Gebrauchs- und Knickspuren. Seltenes und gesuchtes Sammlerstück.                180,00

 

#649  Rubinstein – Réti. Handschriftliches Spielerprotokoll von Rubinstein der Partie Richard Réti - Akiba Rubinstein beim Turnier in Stockholm am 13. Dezember 1919. Blattgröße 14,8 x 21,5 cm. (63)

* Eigenhändig von Rubinstein geschriebenes handschriftliches Protokoll. Die Partie endete nach dem 77. Zug mit dem Sieg von Rubinstein. Der polnische Großmeister Akiba Rubinstein (1880 - 1961) zählte bis zum Jahr 1931 zu den weltweit stärksten Spieler, war Endspielspezialist und Namensgeber einiger Eröffnungsvarianten. Er siegte in einigen bedeutenden Turnieren, wie Karlsbad 1907 und St. Petersburg 1909. 1931 spielte er in Rotterdam sein letztes Turnier und hatte später mit psychischen Problemen zu kämpfen. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, einmal gefaltet und hat geringe Gebrauchsspuren. Seltenes schachhistorisches Dokument.                180,00

 

#650  Sämisch, Friedrich. Postalisch gelaufene Postkarte an Bogoljubow mit eigenhändig von Sämisch geschriebenem Text in deutscher Sprache, datiert vom 21.10.1921 und signiert. Größe der Karte 14,2 x 9 cm. (81)

* Sämisch schreibt, dass er auf seiner Rückreise in Stuttgart ist und vielleicht auf einen Tag zu Besuch kommen möchte. Am Ende fragt er nach dem Befinden von Bogoljubow‘s Frau. Der deutsche Großmeister Friedrich Sämisch (1896 – 1975) war in den 1920er Jahren einer stärksten Spieler Deutschlands und nahm an den Schacholympiaden 1930 und 1936 teil. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat Gebrauchsspuren.                60,00

 

#651  Sämisch, Friedrich. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache, mit Unterschrift von Friedrich Sämisch an Dr. Wildhagen im Mai 1962. Größe 14 x 9 cm. (63)

* Der deutsche Großmeister Friedrich Sämisch (1896 - 1975) schreibt in knappen Worten über den bisherigen Verlauf seines Auftretens beim 10th International Open in Bognor Regis 1962. Zustand: Die Karte ist wenig gebräunt, gelocht und hat geringe Gebrauchsspuren.                40,00

 

#652  San Sebastian 1912. Postalisch gelaufene, schwarzweiße Postkarte mit den eigenhändigen Unterschriften der meisten Teilnehmer am Turnier in San Sebastian 1912 auf der Rückseite u. kurzen, eigenhändig v. Marshall geschriebenem Text auf der Vorderseite. Gr. 13,8 x 9 cm. (81)

* Auf der Rückseite mit 13 eigenhändigen Unterschriften der meisten Teilnehmer am Turnier in San Sebastian 1912: u. a. vom ehemaligen Weltmeister José Raul Capablanca (1888 – 1942), Oldrich Duras (1882 – 1957), Leopold Hoffer (1842 – 1913), Paul S. Leonhardt (1877 - 1934), Frank James Marshall (1877 – 1944), Jacques Mieses (1865 – 1954), Aaron Nimzowitsch (1886 – 1935), Julius Perlis (1880 - 1913), Akiba Rubinstein (1880 – 1961), Carl Schlechter (1874 – 1918), Rudolf Spielmann (1883 – 1942), Siegbert Tarrasch (1862 – 1934), Richard Teichmann (1868 – 1925). Die Vorderseite zeigt eine Stierkampfszene in San Sebastian und hat den eigenhändig von Frank J. Marshall geschriebenen Text: „Dear friend I guess I cannot tell you how I feel after my defeat here Sincerely F. J. Marshall.“ Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat Gebrauchsspuren. Außergewöhnliches Sammlerstück.                450,00

 

#653  Schallopp, Emil. Eigenhändig geschriebener Brief von Emil Schallopp an Herrn Keidanski in deutscher Sprache, signiert und datiert. Steglitz, den 14. Oktober 1894. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 12,5 x 19,8 cm. (81)

* Schallopp teilt Keidanski mit, wann bestimmte Aufgaben in einzelnen Nummern der Schachspalte des Saaleblattes erschienen sind. Der deutsche Schachmeister, Schachschriftsteller und Stenograph des Reichstages Emil Schallopp (1843 - 1919) war ein starker Schachspieler seiner Zeit. Er bearbeitete mehrere Schachspalten u. war Vorsitzender der Berliner Schachgesellschaft. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, gelocht u. hat eine waagerechte Knickfalte u. Gebrauchsspuren.                60,00

 

#654  Schallopp, Emil. Eigenhändig geschriebener Brief von Emil Schallopp an Herrn Keidanski in deutscher Sprache, signiert und datiert, auf einem Blatt mit Papierstempel des Dt. Reichstages. Berlin, den 11. Januar 1895. Ein gefaltetes beidseitig beschriebenes Blatt. Blattgr. 14 x 21 cm. (81)

* Schallopp teilt in dem Brief Keidanski mit, wie der Stand bei verschiedenen seiner übersandten Aufgabennummern sei, u. a. eine Aufgabe erscheint wegen des schlechten Druckes in der folgenden Nummer, wenige Nummern habe Schallopp kassiert, erwähnt seine Abneigung gegen Mischungsaufgaben u. eingearbeitete Änderungen u. wenige Nummern seien erledigt. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, gelocht u. hat eine waagerechte Knickfalte u. geringe Gebrauchsspuren.                60,00

 

#655  Schallopp, Emil. Eigenhändige Abschrift von Emil Schallopp eines Spielerprotokolls von der Partie Emil Schallopp – Louis Paulsen vom 16.8.1884 beim Meisterturnier des 5. Kongresses des Dt. Schachbundes in Frankfurt am Main. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 17,8 x 22 cm. (63)

* Schallopp gab nach dem 25. Zug die Partie auf. Zustand: Das Blatt ist gebräunt, doppelt gefaltet, hat Defekte, Gebrauchs- und Knickspuren. Interessantes Sammlerstück.                60,00

 

#656  Schallopp, Emil. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text von Emil Schallopp in deutscher Sprache signiert und datiert. Steglitz, 9. März 1889. Größe der Karte 14,2 x 9,3 cm. (81)

* Schallopp übermittelt Keidanski einen weiteren Abschnitt mit Schachaufgaben zur Korrektur. Zustand: Die Karte ist gebräunt, gelocht, hat eine senkrechte Knickfalte und geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#657  Schallopp, Emil. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text von Emil Schallopp in deutscher Sprache signiert und datiert. Berlin, Reichstag, 14. März 1889. Größe der Karte 14,2 x 9,3 cm. (81)

* Schallopp schreibt, dass er Keidanski in zwei Sendungen weitere Abschnitte schickt. Inzwischen möge dieser ihm die Analysen einer Partie zuschicken. Danach schreibt Schallopp über ein Turnier und Partien mit Caro. Zustand: Die Karte ist gebräunt, gelocht, vereinzelt fleckig, hat eine senkrechte Knickfalte und geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#658  Schallopp, Emil. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text von Emil Schallopp in deutscher Sprache signiert und datiert. Steglitz, 22. April 1889. Größe der Karte 14 x 9,2 cm. (81)

* Schallopp schreibt Keidanski, dass er den Artikel noch habe und ihn Heyde nicht übergeben hat. Er folgen Anmerkungen zur Korrektur von Keidanskis Aufgaben. Zustand: Die Karte ist gebräunt, gelocht, hat eine senkrechte Knickfalte und geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#659  Schallopp, Emil. Konvolut von 6 eigenhändigen Spielerprotokollen von Emil Schallopp und 16 Blätter mit Durchschriften von 10 Partien, deren Notation und kurze Anmerkungen von Emil Schallopp aufgeschrieben wurden; alle Partien wurden beim 5. Kongress des Dt. Schachbundes in Frankfurt am Main 1887 gespielt. Verschiedene Blattgrößen. (81)

* Die Zusammenstellung enthält u. a. die Spielerprotokolle der Partien v. Bardeleben – Schallopp, Schallopp – Berger, L. Paulsen – Schallopp, Schiffers – Schallopp, Weiß – Schallopp, die Durchschriften u. a. von den Partien Zukertort – Schallopp, Taubenhaus – Schallopp, Schallopp – v. Gottschall. Der deutsche Schachmeister, Schachschriftsteller und Stenograph des Reichstages Emil Schallopp (1843 - 1919) war ein starker Schachspieler seiner Zeit. Er bearbeitete mehrere Schachspalten und war Vorsitzender der Berliner Schachgesellschaft. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, vereinzelt fleckig, haben Knickspuren und Defekte. Interessante schachhistorische Zusammenstellung.                600,00

 

#660  Schenzel, Johannes. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Johannes Schenzel, signiert und datiert 20. III. (19)11. Größe der Karte 14 x 9 cm. (81)

* Schenzel schreibt an Ludwig Bachmann: „Sehr geehrter Herr Regierungsrat! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Ernennung als Ehrenmitglied des Augsburger Schachklubs u. gleichzeitig die Mitteilung, daß am 13. d. M. der Schachklub Speyer (14. Mitgl.) gegründet wurde. Ergebenste Grüße von Ihrem J. Schenzel.“ Johannes Schenzel war DSB-Schriftführer 1907, Stellvertreter 1910 bis 1913 und erster Präsident des wiedergegründeten Bayerischen Schachbundes von 1906 bis 1920. Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild von Teilnehmern und Funktionären auf dem I. Bayerischen Schachkongress in München 1907. Zustand: Die Karte ist wenig gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                40,00

 

#661  Schmid, Lothar. 2 farbige Postkarten mit Schachmotiv und eigenhändigen kurzen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen von L. Schmid für 1984 und 1986. Größe jeweils ca. 15,5 x 10 cm. (57)

* Die Vorderseiten zeigen Reproduktionen einer Illustration mit zwei auf einem Schachbrett spielenden Katzen und eine Brettspielszene aus einer mittelalterlichen Handschrift. Beiliegt: Bischoff, Klaus. Farbige Porträtkarte mit eigenhändiger Unterschrift des deutschen Großmeisters Klaus Bischoff. Größe 10,5 x 14,8 cm. Zustand: Alle Teile mit geringen Gebrauchsspuren und etwas gebräunt.                40,00

 

#662  [Selenus, Gustavus; Kryptonym für Herzog August d. J. von Braunschweig und Lüneburg, 1579 - 1666] Ludus latrunculorum. Stein oder Schachspiel Frankfurt, Johann Hüttner, 1650. 12°. Mit 1 gestochenen Titel. 77 Seiten. Brauner Leinenband mit Rückenvergoldung. (81)

* Linde - N. 367; van der Linde I, 351. Eingebunden sind zwei weiße Blätter mit handschriftlichen Aufzeichnungen von Tassilo von Heydebrand und der Lasa: Das erste Blatt mit der Abschrift des Titels und kurzer Notiz zu einem Brief, das zweite Blatt mit einem handschriftlichen Auszug von einem Brief von Alliey zum Ludus latrunculorum. Mit eigenhändiger Unterschrift und Nummerierung von Tassilo von Heydebrand und der Lasa auf einem Exlibris mit seinem Familienwappen: "No ... 1884 Lasa" auf Innendeckel. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Diese anonym erschienene, kleinformatige Ausgabe ist ein Auszug aus der umfangreichen großen Publikation "Das Schach - oder König - Spiel" von Herzog August. Das umfangreiche Werk entstand nach gründlichen Literaturrecherchen, wobei besonders die Ausgabe von Ruy Lopez de Sigura, Libro de la invención liberal y arte del juego del Axedrez ... Grundlage der Darstellung war. Abraham Aben - Esza schreibt in seinem Werk hierzu: Ein "Epitome [des Gustavus Selenus] darbey doch der Autor eigene Observationes darzu gethan hat". In einem Beitrag der Deutschen Schachzeitung von 1860, Seite 322 über den "Ludi Magister" wird erwähnt: "Augustus Selenus, in Opere, de Ludo Latrunculorum. Darinnen besonders die Historia und Praxis dieses Spiels gezeiget wird." Die Abbildung auf dem Titel hat Philipp Harpff in Anlehnung an die Darstellung aus dem Schachwerk von Selenus nachgestochen. Sie wurde im Erscheinungsbild und in einigen Details jedoch verändert. Dargestellt ist Herzog August beim Schachspiel mit einem unbekannten Herren und im Hintergrund drei weitere Personen. Zustand: Das Titelblatt, das laut der eingebundenen Notiz aus einem anderen Exemplar stammte, wurde kürzer beschnitten und am linken Rand auf ein eingebundenes weißes Blatt montiert. Name auf Titel. Innen stark gebräunt, wenig vereinzelt fleckig, durchgehend randig und oben etwas knapp beschnitten. Einband berieben, wenig bestoßen und teilweise verblichen. Seltene kleinformatige Ausgabe.                300,00

 

#663  Spasski - Furman. Handschriftliches Spielerprotokoll der Partie No. 101 Boris Spasski – Semjon Furman bei der XXXI. Meisterschaft der UdSSR Leningrad am 11. Dezember 1963. Blattgröße 14 x 28 cm. (63)

* Mit der eigenhändigen Unterschrift des ehemaligen Schachweltmeisters Boris Spasski (geb. 1937) und dem sowjetischen Großmeister Semjon Furman (1920 – 1978). Die Partie endete nach dem 17. Zug remis. Zustand: Blatt teilweise verblichen und gelocht.                40,00

 

#664  Spielmann, Rudolf. Eigenhändig geschriebener Brief von Spielmann in deutscher Sprache, Stockholm vom 19.II.1940 und signiert. Beidseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 21 x 27,5 cm. (63)

* Brief von Spielmann an einen nicht näher genannten Herrn Ingenieur mit dem er sich für einen Brief bedankt. Danach folgen Ausführungen über eine mögliche Neubearbeitung des Collijn‘schen Lehrbuches. Dies haben bisher die Herren Collijn mit Hinweis auf die noch bestehende Restauflage abgelehnt. Spielmann fragt an, ob sich in Göteborg möglicherweise eine schachliche Veranstaltung für ihn organisieren lässt. Er hatte beim letzten Besuch großes Interesse für Schach festgestellt und würde weitere Einzelheiten dem Adressaten oder den Göteborgern überlassen. Der österreichische Schachmeister Rudolf Spielmann (1883 - 1942) nahm an vielen internationalen Turnieren teil und siegte u. a. in Baden bei Wien 1914, in Semmering 1926. Er war ein ausgezeichneter Angriffs- und Kombinationsspieler. 1939 gelang ihm die Flucht nach Schweden. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, wenig fleckig, war doppelt gefaltet und hat einen Randdefekt. Der Bogen hat Gebrauchs- und Knickspuren. Seltenes Sammlerstück.                150,00

 

#665  Spielmann, Rudolf. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Rudolf Spielmann an Adolf Seitz, signiert und datiert. Mährisch Ostrau 15. VII (19)23. Größe der Karte 13,8 x 8,8 cm. (81)

* Spielmann sendet Grüße vom Turnier in Mährisch – Ostrau, berichtet kurz über das Turnier und seine Partie gegen Tarrasch. Am Ende schreibt er über seine kommende Reise nach Scheveningen und dass er gegen den 10. August nach München kommt. Der österreichische Schachmeister Rudolf Spielmann (1883 - 1942) nahm an vielen internationalen Turnieren teil und siegte u. a. in Baden bei Wien 1914, in Semmering 1926. Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild der Teilnehmer am Turnier in Mährisch - Ostrau. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt, gering fleckig und hat Gebrauchsspuren. Interessante Sammlerstück.                120,00

 

#666  Spielmann, Rudolf. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache und Unterschrift von Rudolf Spielmann an Lindström vom 3. September (19)23. Größe 13,9 x 9 cm. (63)

* Spielmann bedauert, dass Lindström auf sein Schreiben noch nicht geantwortet hat und bittet um baldige Nachricht. Er fragt, ob Lindström die 4 Partiebeiträge erhalten hat, diese in seiner Schachrubrik unterbringen konnte und wann die Absendung des Honorars möglich wäre. Am Ende nennt er seine Adresse in München. Der österreichische Schachmeister Rudolf Spielmann (1883 - 1942) nahm an vielen internationalen Turnieren teil und siegte u. a. in Baden bei Wien 1914, in Semmering 1926. Zustand: Die Karte ist gebräunt, hat Gebrauchsspuren und Randdefekt.                120,00

 

#667  Spielmann, Rudolf. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Rudolf Spielmann an Adolf Seitz, signiert und datiert. Wien, 3. Sept. 1925. Größe der Karte 13,8 x 9 cm. (63)

* Spielmann schreibt an Seitz wegen Partien aus Breslau und Debrecen, erwähnt das Turnier in Moskau sowie einen doch nicht zustande kommenden Wettkampf Lasker - Vidmar. Am Ende gibt er noch seine derzeitige Adresse an. Der österreichische Schachmeister Rudolf Spielmann (1883 - 1942) nahm an vielen internationalen Turnieren teil und siegte in Semmering 1926. Zustand: Die Karte ist stärker gebräunt, wenig fleckig und hat Gebrauchsspuren. Schönes Sammlerstück.                120,00

 

#668  Spielmann, Rudolf. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Rudolf Spielmann an G. C. Oskam, signiert und datiert. Meran, 20 XII. (19)26. Größe der Karte 13,6 x 8,5 cm. (81)

* Spielmann schreibt: „Lieber Herr Oskam! Die herzlichsten Grüsse aus Meran und recht fröhliche Feiertage an Sie und Ihre werte Frau Gemahlin von Ihrem ergebensten Rudolf Spielmann“. Der österreichische Schachmeister Rudolf Spielmann (1883 - 1942) nahm an vielen internationalen Turnieren teil und siegte u. a. in Baden bei Wien 1914, in Semmering 1926. Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild der Teilnehmer am Turnier, mit Prägestempel „Photo - Material E. Joffé, Merano“ und handschriftlicher Notiz „Meran 1926“. Zustand: Die Karte ist etwas gebräunt, angestaubt und hat geringe Gebrauchsspuren. Schönes Sammlerstück.                120,00

 

#669  Spielmann – Bogoljubow. Handschriftliches Spielerprotokoll von Spielmann der Partie Efim Bogoljubow - Rudolf Spielmann beim Internationalen Turnier „J. G. Schultz Memorial“ in Stockholm am 15. Nov. 1919. Blattgröße 14,8 x 22,5 cm. (63)

* Eigenhändig von Spielmann geschriebenes handschriftliches Protokoll. Der österreichische Schachmeister Rudolf Spielmann (1883 - 1942) nahm an vielen internationalen Turnieren teil und siegte u. a. in Baden bei Wien 1914, in Semmering 1926. Zustand: Das Blatt ist stark gebräunt, einmal gefaltet, hat Gebrauchs- und Knickspuren. Seltenes schachhistorisches Dokument.                60,00

 

#670  Spielmann – Réti. Handschriftliches Spielerprotokoll von Spielmann der Partie Rudolf Spielmann - Richard Réti beim Turnier in Dortmund am 28. Juli 1928. Blattgröße 14,5 x 22,8 cm. (63)

* Eigenhändig von Spielmann geschriebenes handschriftliches Protokoll. Die Partie endete mit dem Sieg von Réti. Der österreichische Schachmeister Rudolf Spielmann (1883 - 1942) nahm an vielen internationalen Turnieren teil und siegte u. a. in Baden bei Wien 1914, in Semmering 1926. Zustand: Das Blatt ist stark gebräunt, einmal gefaltet, hat Randdefekte, Gebrauchs- und Knickspuren. Interessantes Dokument.                60,00

 

#671  Stamma. (Oppen, O. H. A. v.). Die Schachgeheimnisse des Arabers Philipp Stamma, wie sie der Meister gab. Erläutert von einem Schachfreunde. Berlin, Dümmler, 1840. 8°. 127 Seiten. Pappband mit etwas defektem Rückenschildchen. (81)

* Linde - N. 435; van der Linde I, 381. Mit eigenhändigem Namenszug des Berliner Schachmeisters Paul Lipke auf Innendeckel. Doublette aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Der syrische Schachmeister Philipp Stamma ging nach Paris und gab 1737 eine Sammlung von Endspielstudien heraus. Damit erwachte wieder das Interesse am Kunstschach. Stammas wichtiges Verdienst ist die Erfindung der Kurznotation. Die vorliegende Ausgabe enthält 100 Endspiele. Zustand: Innen etwas gebräunt und vereinzelt fleckig. Einband etwas bestoßen und Rücken mit Defekten. Seltene Ausgabe.                150,00

 

#672  Staunton, Howard.  Eigenhändig geschriebener Brief von H. Staunton in englischer Sprache, signiert und nicht datiert. Gefaltetes beidseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 11,3 x 18,2 cm. (63)

* Staunton schreibt an einen Herren über den Verkauf von Ausgaben seiner Schachpublikation: „My dear Sir. Your agreement this time makes a perilous gash in my remuneration by lopping off my one third share of the stock of Vol. 10. Under other circumstances I would rather publish the work myself, but I wish that this forthcoming volume should fairly „bring you home again“ against any previous losses, and will therefore forego my claim on the stock stipulating only for 18 instead of 12 of the numbers and that, if a double number is published, I receive the honorarium as for two single Nos. I really think you should print 750. Push the work well & you will sell 500 … By all means send me Chess for Winter evenings & by the bearer if possible. I dare say we can get sonething out of it interesting for the Chron … yours H. Staunton“. Der britische Schachmeister und Schachjournalist Howard Staunton (1810 – 1874) galt zwischen 1843 und 1851 als stärkster Spieler der Welt. Er beschäftigte sich detailliert mit der Eröffnungstheorie, gründete 1841 die erste englische Schachzeitung "The Chess Players Chronicle", gab ab 1845 die Schachspalte der „Illustrated London News“. Nach dem Gewinn des Wettkampfes gegen St. Amant 1843 in Paris wurde er als stärkster Spieler der Welt angesehen. Vergl. dazu unsere Abbildung im Internet. Zustand: Die Blatt ist etwas gebräunt, teilweise stärker und wenig fleckig, mehrfach gefaltet und haben Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                300,00

 

#673  Staunton, Howard.  Eigenhändig geschriebener Brief von H. Staunton in englischer Sprache, signiert und nicht datiert (vermutlich aus dem Jahr 1848). Ein einmal gefaltetes Blatt. Blattgröße 11,3 x 18,5 cm. (63)

* Staunton schreibt an einen Herren, dass er in einer Sackgasse bei der letzten Partie von Kennedy und Lowe ist, über die Bestellung von Ausgaben einer Schachpublikation und über eine gewonnene Partie. Der britische Schachmeister und Schachjournalist Howard Staunton (1810 – 1874) galt zwischen 1843 und 1851 als stärkster Spieler der Welt. Er beschäftigte sich detailliert mit der Eröffnungstheorie, gründete 1841 die erste englische Schachzeitung "The Chess Players Chronicle", gab ab 1845 die Schachspalte der „Illustrated London News. Vergl. dazu unsere Abbildung im Internet. Zustand: Die Blatt ist etwas gebräunt und fleckig, mehrfach gefaltet, hat Gebrauchsspuren und Randläsuren. Seltenes Sammlerstück.                300,00

 

#674  Stein – Dzindzichaschwili.  Handschriftliches Spielerprotokoll von Stein der Partie No. 99 Leonid Stein – Roman Dzindzichaschwili in der 9. Runde bei der 39. Meisterschaft der UdSSR in Leningrad am 27. September 1971. Blattgröße 13 x 27 cm. (63)

* Spielerprotokoll von Stein mit den eigenhändigen Unterschriften der sowjetischen Großmeister Leonid Stein (1934 - 1973) und des Großmeisters Roman Dzindzichaschwili (geb. 1944). Stein gewann nach dem 25. Zug. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, gelocht und hat Gebrauchsspuren.                30,00

 

#675  Tal - Barbero. Handschriftliches Spielerprotokoll von Tal der Partie Gerardo F. Barbero – Michail Tal beim „Torneo Magistral G. M. Najdorf“ in Buenos Aires am 6.4.1991. Blattgröße 15,2 x 21,5 cm. (63)

* Eigenhändig von Tal geschriebenes Protokoll, mit den eigenhändigen Unterschriften des ehemaligen Weltmeisters Michail Tal (1936 – 1992) und des argentinischen Großmeisters Gerardo Fabian Barbero (1961 – 2001). Die Partie endete nach dem 16. Zug remis. Zustand: Das Blatt ist wenig gebräunt.                40,00

 

#676  Tarrasch, Siegbert. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache und Unterschrift von Siegbert Tarrasch an A. Lindström, datiert München 20.XI. (19)23. Größe der Karte 14 x 9 cm. (63)

* Auf der Rückseite mit eigenhändig geschriebenem Text von Tarrasch an Axel Lindström, worin er die Verzögerung der Herausgabe seines Endspielwerkes ankündigt. Um ihn zu entschädigen, schlägt Tarrasch vor, die bald kommende 4. Auflage der „Modernen Schachpartie“ Herrn Lindström zu widmen und schreibt eine mögliche Formulierung des Widmungstextes dazu. Der deutsche Schachmeister und Schachschriftsteller Siegbert Tarrasch (1862 - 1934) hatte seine größten Erfolge um die Jahrhundertwende (u. a. Sieg in Wien 8198 und Monte Carlo 1903) und unterlag aber bei der Weltmeisterschaft 1908 gegen Lasker. Zustand: Die Karte ist gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                150,00

 

#677  Tarrasch, Siegbert. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Siegbert Tarrasch (unterschrieben mit "Papa und Grosspapa"). Semmering 22.(?) III. (19)26. Größe der Karte 13,7 x 8,8 cm. (81)

* Auf der Rückseite mit eigenhändig geschriebenem Text von Siegbert Tarrasch: „Herzliche Grüsse an Euch alle vom Turnier! Mit etwas mehr Training hätte ich viel besser abgeschnitten, aber ich bin wieder unzufrieden. Heute nach der 11. Runde, stehe ich an 5. Stelle. Nur etwas Glück könnte ich brauchen, Das fehlt! Euer Papa und Grosspapa.“ Der deutsche Schachmeister und Schachschriftsteller Siegbert Tarrasch (1862 - 1934) hatte seine größten Erfolge um die Jahrhundertwende (u. a. Sieg in Wien 8198 und Monte Carlo 1903) und unterlag aber bei der Weltmeisterschaft 1908 gegen Lasker. Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild der Teilnehmer am Internationalen Schachturnier in Semmering 1926. Zustand: Die Karte ist gebräunt, gering fleckig und hat Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                180,00

 

#678  Tarrasch. Radierung von Hugo Ganten(?) mit der Darstellung von zwei Pfauen als Geschenk vom Breslauer Schachverein Anderssen an Siegbert Tarrasch. Mit eigenhändiger Signierung des Künstlers und datiert „1912“. Blattgröße 28 x 41,5 cm. (81)

* Die Darstellung zeigt zwei Pfaue vor floralem Hintergrund, unter dem Bild mit stilisiertem Schachbrett. Auf den unteren weißen Rand wurde ein kalligraphisch schön ausgeführter handschriftlicher Widmungtext montiert: „Seinem Ehrenmitgliede Herrn Dr. Siegbert Tarrasch der Breslauer Schachverein „Anderssen“ Breslau, den 21. Juli 1912“ und 3 eigenhändige Unterschriften u. a. von H. Seger und O. Alexander. Zustand: Das Blatt ist gebräunt und hat Gebrauchsspuren.                120,00

 

#679  Tarrasch, Siegbert. Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft von Siegbert Tarrasch im Schachclub Augsburg vom 16. Juli 1893. Druck aus der Lithographischen Anstalt G. Stempfle, Augsburg. Blattgröße 32 x 40,5 cm. (81)

* Der teils gedruckte und teils handschriftlich kalligraphisch schön ausgeführte Text lautet: «Schachclub Augsburg Ehren Diplom für Herrn Dr. S. Tarrasch in Nürnberg welcher durch Beschluss der Generalversammlung vom 4. Juli 1893 einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Augsburg, den 16. Juli 1893» Darunter Vereinsstempel und die eigenhändigen Unterschriften vom Präsidenten, Sekretär und Kassierer. Am linken und oberen Rand mit ornamentaler Verzierung und einem Schachbrett. Der Text ist eingerahmt von einer goldfarbenen - roten Bordüre. Zustand: Das Blatt ist angestaubt, gebräunt und hat Gebrauchsspuren. Rückseitig mit Klebespuren. Seltenes schachhistorisches Dokument.                180,00

 

#680  Tarrasch, Siegbert. Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft von Siegbert Tarrasch im Dresdner Schachverein vom 1. Juli 1892. Blattgröße 38 x 50 cm. (81)

* Der gedruckte Text lautet: «Laut einstimmigen Beschlusses der ordentlichen Generalversammlung des Dresdner Schachvereins vom 24. November 1890 ernennt derselbe Herrn Dr. med. Tarrasch pract. Arzt in Nürnberg zu seinem Ehrenmitgliede in Anerkennung seines in Deutschland wie im Auslande bewähren ruhmvollen Spieles. Dresden, den 1. Juli 1892. Der Vorstand des Dresdner Schachvereins.» Darunter 5 eigenhändige Unterschriften von Vereinsvertretern, darunter des Vorsitzenden Oskar Schütz. Am linken und oberen Rand mit ornamentaler und Blattwerk - Verzierung sowie in der Ecke ein Schachbrett. Der deutsche Schachmeister und Schachschriftsteller Siegbert Tarrasch (1862 - 1934) hatte seine größten Erfolge um die Jahrhundertwende (u. a. Sieg in Wien 1898 und Monte Carlo 1903), unterlag aber bei der Weltmeisterschaft 1908 gegen Lasker. Zustand: Das Blatt ist angestaubt, gebräunt und hat Gebrauchsspuren. Im weißen Rand mit Defekten. Seltenes Sammlerstück.                180,00

 

#681  Tarrasch. Réti, Richard. Die Meister des Schachbretts. "Das Werk Richard Rétis im Schach. Erster Band: Das Lehrbuch". Mähr. - Ostrau, Keller, 1930. 8°. Mit 1 Porträttafel und vielen Diagrammen. 398 Seiten, 1 Bl. Originaler blauer Leinenband mit etwas defektem Schutzumschlag. (81)

* Linde - N. 2991. Exemplar aus dem Besitz von Dr. Siegbert Tarrasch, mit einigen eigenhändigen Anmerkungen und Anstreichungen von Tarrasch. Zustand: Buchblock gelockert. Innen gebräunt, an den Rändern stärker. Einband berieben und etwas bestoßen.                120,00

 

#682  Tartakower, Savielly G. Eigenhändig geschriebener Brief von Savielly Tartakower an Dr. Adolf Seitz in deutscher Sprache, signiert und datiert. Paris, dem 8. Juli 1938. Zwei beidseitig beschriebene Doppelblätter. Blattgröße jeweils 12,8 x 16,5 cm. (63)

* Tartakower stellt sich hinter den in einem Artikel von K. W. angegriffenen Seitz. Er übermittelt mit dem Brief den Text für einen Beitrag über die Blitzpartie Trögner - Amberger, den er in seiner typischen brillanten und geistreichen Sprache verfasst hat. Darin wird auch die Partie Capablanca - Menchik erwähnt. Es folgt eine kritische Bemerkung über Hannak. Am Ende macht er einige Ausführungen das bald erscheinenden Schachwerk von J. du Mont, von dem Tartakower den Bürstenabzug hat und eventuelle Übersetzungen anspricht. Der polnisch - französische Großmeister Savielly Tartakower (1887 - 1956) nahm mit Erfolg an vielen internationalen Turnieren teil. Große Bedeutung erlangte er auch als Schachschriftsteller. Seine Artikel und Bücher zeichneten die schöpferische Kraft, gepaart mit einen originellen Stil aus. Zustand: Die Blätter sind gebräunt, einmal gefaltet und gelocht (mit Buchstabenverlust). Schönes schachhistorisches Dokument.                90,00

 

#683  Tartakower, Savielly G. Eigenhändig geschriebener Brief von Savielly Tartakower in deutscher Sprache mit Unterschrift und datiert Paris, 2. II. 1947. Beidseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 13,8 x 18 cm. (63)

* Tartakower schreibt an einen geehrten Herrn (Lundin?), dass dessen Brief zu spät eingetroffen ist, um eine Antwort für die betreffende Nummer zu senden. Tartakower könne auch sonst keine nachträglichen Erläuterungen zum Artikel von 1923 geben. Auch beklagt er die chaotischen Zustände bei der gegenwärtigen Schachweltmeisterschaftsfrage und endet mit abgewandelten Versen von Wilhelm Busch: „Schachweltmeister werden, ist nicht schwer, Schachweltmeister sein, ist’s schon viel mehr!“ Der polnisch - französische Großmeister Savielly Tartakower (1887 - 1956) nahm mit Erfolg an vielen internationalen Turnieren teil. Große Bedeutung erlangte er auch als Schachschriftsteller. Seine Artikel und Bücher zeichneten die schöpferische Kraft, gepaart mit einen originellen Stil aus. Zustand: Das Blatt ist stärker gebräunt, doppelt gefaltet, hat Gebrauchs- und Knickspuren. Schönes schachhistorisches Dokument.                90,00

 

#684  Tartakower, Savielly G. Eigenhändig von Tartakower geschriebenes Manuskript mit einem Entwurf für einen Artikel „Zum Tode Richard Rétis“ im Jahr 1929. 5 einseitig beschriebene Blätter. Lose ohne Umschlag. (63)

* Interessanter Beitrag zur Schachhistorie. Tartakower möchte in dem Beitrag über Réti „insbesondere die technischen Einzelheiten seiner erfolgreichen Schachlaufbahn zusammenfassend darstellen.“ Geschildert werden diese Aspekte anhand einzelner Partien aus Rétis Turnier- und Wettkampfgeschichte. Der polnisch - französische Großmeister Savielly Tartakower (1887 - 1956) nahm mit Erfolg an vielen internationalen Turnieren teil. Große Bedeutung erlangte er auch als Schachschriftsteller. Seine Artikel und Bücher zeichneten die schöpferische Kraft, gepaart mit einen originellen Stil aus. Zustand: Die Blätter sind stärker gebräunt, wenig fleckig und waren doppelt gefaltet. Alle Blätter mit Gebrauchs-, Knickspuren und mit Defekten. Seltenes Sammlerstück.                120,00

 

#685  Tartakower, Savielly G. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Tartakower an Anton Hösslinger, signiert und datiert vom 19. I. (19)56. Größe der Karte 14,7 x 10,5 cm. (81)

* Tartakower schreibt: „Sehr geehrter Herr! Ich gratuliere Ihnen für Ihre gewaltigen Ingo – Untersuchungen, die zweifellos ihren Nutzen haben. Mit besten Schach – Grüssen Dr. S. Tartakower“. Der polnisch - französische Großmeister Savielly Tartakower (1887 - 1956) nahm mit Erfolg an vielen internationalen Turnieren teil. Große Bedeutung erlangte er auch als Schachschriftsteller. Die farbige Abbildung auf der Vorderseite zeigt eine Teilansicht von Paris mit einem Blick über die Seine auf den Eiffelturm. Zustand: Die Karte ist leicht gebräunt, gelocht und hat Gebrauchsspuren. Interessantes Sammlerstück.                80,00

 

#686  Taylor, Howard. Chess Skirmishes. Chiefly light, short parties, won of or by the author, through sacrifices; with a selection from his chess contributions, critical and comical, in prose and verse: Obituary notices of masters, (Staunton, Cochrane, Lowenthal, de Vere, Boden, Kolisch, etc.) enigmas, and mate positions. Norwich, Goose, 1889. 8°. XVII, 1 Bl., 248 Seiten. Originaler blauer Leinenband mit goldverziertem Vorderdeckel. Dreikantgoldschnitt. (81)

* Linde – N. 3176; Betts 29 - 151. Doublette aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Unterschrift von Howard Taylor auf Vortitel. Der britische Amateurspieler John Odin Howard Taylor (1837 – 1890) war lange Jahre Präsident des Norwich Chess Clubs und Autor von „Chess Brilliants“. «70 miniature games (with annotations …), articles reprinted from the ‘Westminster Papers’ 1871 – 3, obituaries, 19 problems and 10 game endings.» (Betts) Zustand: Druck auf etwas getöntem Papier. Einband wenig bestoßen, Rückdeckel stärker. Dekorativ gebundene Ausgabe.                40,00

 

#687  Tel Aviv 1964. Postalisch nicht gelaufene, farbige Postkarte mit 21 eigenhändigen Unterschriften von Schachmeistern, die bei der 16. Schacholympiade in Tel Aviv 1964 waren. Größe der Karte 14,7 x 10,4 cm. (63)

* Auf der Rückseite der Karte sind die eigenhändigen Unterschriften folgender Schachmeister: der ehemaligen Weltmeister Wassili Smyslow (1921 – 2010), Tigran Petrosjan (1929 – 1984) und der Großmeister Milko Bobozow (1931 – 2000), Victor Ciocaltea (1932 – 1983), Mato Damjanovic (1927 – 2011), Klaus Darga (geb. 1934), Gyözö Forintos (1935 – 2018), Svetozar Gligoric (1923 – 2012), Paul Keres (1916 – 1975), Alexander Kotow (1913 – 1981), Lajos Portisch (geb. 1937), Lothar Schmid (1928 – 2013), Georgi Tringow (1937 – 2000), Mijo Udovcic (1920 – 1984), Wolfgang Unzicker (1925 – 2006) sowie den Internationalen Meister Miguel Cuéllar (1916 – 1985), Moshe Czerniak (1910 – 1984), Andreas Dückstein (geb. 1927), Károly. Honfi (1930 – 1996), Svein Johannessen (1937 – 2007), Zdravko Milev (1929- 1984). Auf der Vorderseite ist die farbige Abbildung der Ruinen einer antiken Synagoge in Capernaum. Zustand: Die Karte ist leicht gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren. Schönes Sammlerstück.                180,00

 

#688  Tilburg 1977 – 1980. Konvolut von 4, auf Mappe montierte Plakate zu den jährlich stattfindenden Interpolis Schachturnieren in Tilburg von 1977 bis 1980 mit 47 Unterschriften der meisten Teilnehmer. Größe jeweils 36 x 53 cm (63)

* Auf den verschiedenen Plakaten sind die folgenden Unterschriften: von den ehemaligen Weltmeistern Anatoli Karpow, Wassili Smyslow, Boris Spasski, Michail Tal und den Großmeistern Ulf Andersson, Juri Balaschow, Walter Browne, Roman Dzindzishashwili, Vlastimil Hort, Robert Hübner, Lubomir Kavalek, Bent Larsen, Ljubomir Ljubojevic, Tony Miles, Fridrik Olafsson, Lajos Portisch, Zoltan Ribli, Oleg Romanischin, Gyula Sax, Gennadi Sosonko, Jan Timman. Da einige der Spieler an mehreren Turnieren teilgenommen haben sind einige Unterschriften doppelt oder mehrfach vorhanden. Bei den Teilnehmern fehlt nur im Jahr 1977 die Unterschrift von Gligoric. Zustand: Die Plakate und Pappen sind angestaubt, gebräunt, wenig fleckig, an den Rändern mit kleinen Defekten und in den Ecken mit Löchern für die Montage. Auf der Rückseite der Pappe vom Jahr 1980 sind durch die früheren Klebung Defekte und Klebereste.                90,00

 

#689  Torre, Carlos. Development of chess ability. New York, American chess bulletin, (1926). 8°. Mit 1 Porträt. 32 Seiten. Orig. geheftet. (81)

* Betts 29 - 152. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Widmung von Carlos Torre für Tarrasch auf Tafel verso: „To Dr. S. Tarrasch. In sincere appreciation of his Friendship. Respectfully and with my best wishes. Carlos Torre New York 3 / 11 / 26.“ Der mexikanische Schachmeister Carlos Torre (1904 – 1978) gewann 1924 in Detroit und spielte 1925 bei den Turnieren in Baden – Baden, Marienbad und Moskau, wo er spektakulär gegen Emanuel Lasker gewann. Zustand: Innen papierbedingt gebräunt.                90,00

 

#690  Troitzky, Alexei. 2 eigenhändig geschriebene Schachkompositionen von Troitzky mit jeweils einem Diagrammstempel, eingestempelten Figuren und der eigenhändigen Unterschrift von Troitzky auf einem Blatt. Ohne Ort und Jahr. Blattgröße 13,3 x 21 cm. (63)

* Jede Seite hat oben das Diagramm mit der Aufgabenstellung, darunter die handschriftliche Lösung und unten die Unterschrift von Troitzky. Alexei Troitzky (1866 – 1942) war Schachkomponist und Schachtheoretiker. Er gilt als Begründer der modernen Schachstudie. Berühmt wurde er für seine Auffassung, dass die Schachstudie als Teil einer Schachpartie verstanden wurde und nicht nur des Endspiels. Zustand: Das Blatt ist einmal gefaltet, etwas gebräunt und hat geringe Gebrauchsspuren.                50,00

 

#691  Tschigorin, Michail. Postalisch gelaufene Postkarte vom Schachturnier in Wien an Max Lange mit kurzer eigenhändig geschriebener Notiz in deutscher Sprache von Michail Tschigorin, datiert 24. VII. (18)98. Größe der Karte 14,3 x 9,3 cm. (81)

* Auf der Vorderseite mit kurzer eigenhändig geschriebener Notiz von Michail Tschigorin: „M. Tschigorin. 24/VII 98 Ich komme 30/VII.“ Der russische Schachspieler Michail Tschigorin (1850 – 1908) war einer der führenden Schachmeister seiner Zeit. Er spielte erfolgreich bei vielen bedeutenden Turnieren. Tschigorin galt als einer der wichigsten Eröffnungstheoretiker seiner Zeit und wurde für sein erfindungsreiches Kombinationsspiel berühmt. Die Vorderseite zeigt ein Gruppenbild der Teilnehmer am „Kaiser – Jubiläums - Schachturnier in Wien 1898“. Auf der Rückseite mit handschriftlicher Adresse von Max Lange in Leipzig (dem Schachmeister, Schachautoren und Vorsitzenden des Deutschen Schachbundes). Postkarte aus dem Verlag des Wiener Schach – Clubs. Zustand: Die Karte ist gebräunt, gering fleckig und hat Gebrauchsspuren. Seltenes Sammlerstück.                450,00

 

#692  Tschigorin, Michail. Postalisch gelaufene russische Fernschachpostkarte mit Notiz einer Adresse und Poststempel vom 13. 3. 1901. Größe der Karte 14 x 9,2 cm. (63)

* Mit der Notation von 4 Zügen, einer kurzen handschriftlichen Notiz und der eigenhändigen Unterschrift von Michail Tschigorin auf Rückseite. Der russische Schachspieler Michail Tschigorin (1850 – 1908) war einer der führenden Schachmeister seiner Zeit. Er spielte erfolgreich bei vielen bedeutenden Turnieren. Tschigorin galt als einer der wichigsten Eröffnungstheoretiker seiner Zeit und wurde für sein erfindungsreiches Kombinationsspiel berühmt. Zustand: Die Karte ist stärker gebräunt, etwas fleckig, hat Gebrauchs- und Knickspuren sowie Defekte. Die Briefmarke wurde abgelöst. Seltenes Sammlerstück.                300,00

 

#693  Unzicker, Wolfgang. Postalisch gelaufene Postkarte mit eigenhändig geschriebenem Text in deutscher Sprache von Unzicker an Alfred Brinckmann, signiert und datiert vom 12.10.1953. Größe der Karte 14,8 x 10,5 cm. (81)

* Unzicker schreibt: „München, 12.10.1953. Lieber Herr Brinckmann! … möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, daß ich Herrn … mitgeteilt habe, daß ich aus beruflichen Gründen jetzt noch nicht sicher sagen kann, ob ich an der deutschen Meisterschaft teilnehmen werde. Ich glaube, daß es möglich sein wird, aber sicher ist es noch nicht. Ich hoffe bis Ende der Woche endgültigen Bescheid geben zu können. Mit freundlichen Grüßen Ihr W. Unzicker“. Der deutsche Großmeister Wolfgang Unzicker (1925 - 2006) war in den 1950er und 1960er Jahren einer der stärksten deutschen Schachspieler mit vielen Turniersiegen. Zustand: Die Karte ist gebräunt, wenig fleckig und hat Gebrauchsspuren und Rotstiftanstreichung. Interessantes Sammlerstück.                50,00

 

#694  Walker, George. Eigenhändig geschriebener Brief von George Walker in englischer Sprache mit Unterschrift und datiert vom 20. Juli 1849. Einseitig beschriebenes Blatt. Blattgröße 20,5 x 15 cm. (63)

* „Sir If you will give me a call any day before 1 o’clock – say 11 to 1. I am never absent from office more than a few minutes. Or write me respecting ‚Chess Made Easy‘. Yours … George Walker.“ Der englische Schachschriftsteller George Walker (gest. 1879) war Schüler MacDonnells, Präsident des Schachclubs in Nottingham und Sekretär des St. Georges Chess Club. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, gering fleckig, war mehrfach gefaltet und hat Gebrauchsspuren und Randläsuren. Auf der Rückseite sind drei Klebereste. Schönes schachhistorisches Dokument.                60,00

 

#695  Walker, George. A new treatise on chess; containing the rudiments of the science, with an analysis of the best methods of playing the different openings and ends of games … and a selection of fifty chess problems ... London, Walker, 1832. 8°. Mit 1 Frontispiz (Diagramm). 2 Bll. (inkl. Titel), 80 Seiten. Dunkelgrüner Leinenband mit Titelschild auf Vorderdeckel. (Als aufgeschnittene Broschur gebunden) (81)

* Linde - N. 665; van der Linde II, 7; Schmid S. 355f. Mit eigenhändigem Namenszug des englischen Schachbuchsammlers des 19. Jahrhunderts J. W. Rimington Wilson auf Innendeckel und eigenhändiger Unterschrift des niederländischen Schachkomponisten John Selman auf Vorsatz. "... dass sein Treatise on Chess ... zu den Hauptwerken der Schachliteratur gehört ..." (Schmid) Die Ausgabe enthält einen Abschnitt zur Einführung und Grundlagen des Spiels, einen Eröffnungsteil, Endspiele und Probleme. Zustand: Innen gebräunt und wenig fleckig, teilweise stärker. Textseiten mit vielen Notizen von alter Hand eines Amateurs. Einband stark bestoßen und teilweise verblichen.                50,00

 

#696  White, Mitchell R. The Art of War Revisited. Robert J. Fischer vs. Boris V. Spassky 1992. Midland, Chess Central, ca. 1992. 4°. Mit Diagrammen. VIII, 140, 68 Seiten. Original geheftet. (63)

* Mit eigenhändiger Unterschrift von Mitchell R. White auf Titel. Seltene Ausgabe, da dieser Wettkampf in den USA "gebannt" gewesen war.                30,00

 

#697  Zukertort, Johannes Hermann. Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift von J. H. Zukertort vom 29. Mai 1885 in Weimar. Größe 13,8 x 22 cm. (63)

* „Sehr geehrter Herr! Ich bin vor wenigen Stunden hier eingetroffen, wo ich Ihr werthes Schreiben vorfand welches nachgeschickt war. Ich gehe Montag nach Leipzig und denke Donnerstag den 4ten bei Ihnen einzutreffen. Es wäre mir nicht angenehm wenn Sie das Blindlingsspiel auf Freitag oder Sonnabend legen wollten. Selbstverständlich werde ich die Stunde meiner Ankunft Ihnen von Leipzig aus mittheilen. Mit besten Grüssen Ihr ergebener J H Zukertort“. Johannes Hermann Zukertort (1842 - 1888) war polnisch - deutscher Schachmeister und unterlag 1886 im ersten Weltmeisterschaftskampf gegen Steinitz. Zustand: Das Blatt ist etwas gebräunt, hat Defekte (mit geringem Buchstabenverlust) und zwei Randausrisse. Es war einmal gefaltet gewesen und ist rückseitig am linken und rechten Rand mit Papierstreifen verstärkt. Seltenes Sammlerstück.                180,00

 

#698  Zukertort, J(ohannes) H(ermann) und J(ean) Dufresne. Leitfaden des Schachspiels. Mit ... 42 erläuterten Muster - Partieen folgender Schachmeister u. Schach - Clubs: A. Anderssen, Alexander, Barnes, Bird, de la Bourdonnais, Cochrane, Crefelder Club, Deacon ... W. Steinitz, H. Staunton etc. etc. Berlin, Fünfhausen, (1869). 8°. Mit 120 Diagrammen. VI, 1 Bl., Anzeigen, 144 Seiten. Brauner Halblederband mit goldgeprägtem Titeldruck auf Rücken. (81)

* Linde - N. 892; van der Linde II, 24 f. Aus der Schachbuchsammlung Lothar Schmid. Mit eigenhändiger Widmung von J. H. Zukertort auf Titel: „J. O. H. Taylor Esq. From the Editor“. Der polnisch – deutsche Schachmeister Johannes Hermann Zukertort (1842 – 1888) war einer der besten Spieler seiner Zeit und unterlag 1886 im ersten offiziellen Weltmeisterschafts – Kampf Wilhelm Steinitz. Die Ausgabe beginnt mit der Behandlung der grundlegenden Erklärungen zum Spiel, erläutert danach Eröffnungen, gespielte Partien und Endspiele. Zustand: Innen stärker gebräunt, vereinzelt fleckig, teilweise stärker und mit mehreren Stempeln. Wenige Seiten mkit Defekten. Etikett auf Vorderdeckel, Rücken und Vorsatz. Einband bestoßen und beschabt.                300,00



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