Autographen
330. Bachmann, Alfred. (Maler der Meere ... 1863 - 1956). Fünfzeilige eigenhändige Widmung an Martin Koegel, eigenhändig unterschrieben und datiert "München 1940". (12)

* Die Widmung ist auf den Umschlag einer Kleinbroschüre geschrieben, die Auszüge von Rezensionen bzw. Aufsätzen über den Maler verschiedener Autoren enthält. (Geheftet, 11 Seiten im illustrierten Papierumschlag. Innen gebräunt, einige Seiten defekt, ebenso der Umschlag) € 40,00
331. Bechstein, Ludwig. (Archivar und Dichter, 1801 - 1860) Eigenhändiger Brief, datiert und signiert "Meiningen 18(?). Nov. 1853. Beidseitig beschriebener kleiner Briefbogen. 8°. (12)

* Für uns fast nicht lesbarer Brief an einen ungenannten Herrn Professor mit dem Dank des Dichters für eine Zusendung. Im weiteren Inhalt auch Ausdruck der Freude darüber, dass sich immer noch Zeugnisse unserer Nationalliteratur auffinden lassen usw. usw. Auf leicht lindgrünem dünnen Briefpapier, einmal gefaltet. Oben links mit einer dreistelligen Zahl und einer blauen Zahl, etwas angestaubt und fleckig. € 120,00
332. Binding, Karl Lorenz. (Rechtswissenschaftler, 1841 - 1920) Eigenhändiger Kurzbrief, signiert und datiert, Leipzig, Donnerstag 5. Junius (18)88. 1 gefaltetes Blatt. 8°. (12)

* Einladung für einen Dr. Sehling "... im Rock zu uns zu kommen ...". Eine Hälfte eines Doppelbogens. Gebräunt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 20,00
333. Brandt, Marianne. (Österreichische Sängerin, 1842 (als Marie Bischof) - 1921) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Riga Hotel du Nord den 29. März ??. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an eine nicht namentlich benannte Frau Dr. in Königsberg. Sie entschuldigt sich, dass ein Besuch unmöglich war, weil sie ihren Pass in Berlin vergessen hatte und nun einen neuen benötigte. Sie schildert weitere Ereignisse des Jahres und berichtet über ihre Auftritte als "Fides" und "Afrikanerin" mit die sehr guten Erfolge. "Fides" war im übrigen auch der Beginn ihrer Kariere. Diese Rolle hatte sie in einem aufsehenerregenden Gastspiel an der Berliner Hofoper bekannt gemacht. Der Brief ist etwas gebräunt und mehrfach gefaltet. Mit fast gelöschter roter Zahl. € 20,00
334. Bunsen, Georg v. (Politiker, Mitglied des Reichstages, 1824 - 1896) Eigenhändiger zweiseitiger Brief, signiert und datiert, 8ten Mai 1883. 1 gefaltetes Doppelblatt mit Blindprägung "Deutscher Reichstag und Reichsadler". 8°. (12)

* Er bedankt sich ausführlich bei einer nicht benannten Excellenz für die Einladung der Graeca in sein "gastliches Haus". Der Brief ist etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 30,00
335. Carrière, Moritz. (Philosoph und Schriftsteller, 1817 - 1895) Eigenhändiger dreiseitiger Brief, signiert und datiert, München 17/II 1889. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an einen namentlich nicht genannten "Herrn Director". Carrière bedankt sich für eine "ausführliche Aufklärung". Der gefaltete Briefbogen ist etwas gebräunt und angestaubt. Auf der Vorderseite links oben und verso mit fast gelöschter blauer Zahl. € 60,00
336. Curtius, Ernst. (Privatdozent und Ordinarius für Archäologie in Berlin etc., 1814 - 1896) Zwei eigenhändige Kurzbriefe, signiert und datiert, Berlin 18. 2. (18)82 und 13.II. (ohne Jahresangabe). 2 gefaltete Doppelblätter. 8°. (12)

* Jeweils an unbekannte Adressaten. Er bittet um Zusage auf eine Einladung bzw. weist auf eine Veranstaltung der "Graeca" hin. Diese Kurzmitteilung ohne Jahresangabe scheint er der Schrift nach in hohem Alter geschrieben zu haben. Dieser Briefbogen ist auch mit einem leicht farbig gedruckten Monogramm versehen. Beide Bogen sind etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 80,00
337. Dahn, Felix. (Schriftsteller, 1834 - 1912). Eigenhändig geschriebene "Deutsche Reichs - Postkarte", Königsberg in Ostpreußen, 24. I. (18)75. Adressiert an Herrn Emil Fitger, Bremen, Humboldtstraße. (12)

* Felix Dahn bedankt sich ausführlich für eine Besprechung seiner "Halfred - Saga" in der Weserzeitung. Er verspricht seine nächsten Publicationen zur freundlichen Kenntnisnahme zu übersenden. Die Karte ist gebräunt und etwas fleckig. Mit gedrucktem Postwertzeichen, gestempelt. Beiliegt: Ein gelaufener kleiner Briefumschlag mit Briefmarke und Stempel "Koenigsberg (PR) 29/12/87", eigenhändig von Felix Dahn adressiert an einen Herrn Dr. Schling, Privatdocent an der Hochschule Leipzig, Brühl 1. Ohne Inhalt. € 60,00
338. Devrient, (Gustav) Emil. (Deutscher Schauspieler, 1803 - 1872) Eigenhändiger Brief, signiert u. datiert, Dresden 8/11 1855. 1 gefaltetes Blatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an Herrn Dr. Münchenberg. Er entschuldigt sich, dass er erst jetzt auf seinen Brief antwortet. Er teilt mit, dass er vergeblich seine Freunde am Rhein gesucht hat. Weiterhin äußert er sich zu einem Vorschlag in Dresden eine dramatische Akademie zu gründen. Die Aussichten auf Erfolg sieht er skeptisch, auch zweifelt er an der Unterstützung "von oben". Der Brief ist gebräunt, angestaubt und gefaltet. Verso mit Adresse und fast gelöschter roter Zahl. € 80,00
339. Dove, Richard Wilhelm. (Kirchenrechtslehrer und Politiker, 1833 - 1907) Eigenhändiger Brief an einen nicht genannten Herrn Dr. vom 4. Februar 1885. 1 doppelseitig beschriebenes Blatt. 8°. (12)

* Richard Wilhelm Dove war Professor u. a. in Tübingen, Kiel und seit 1868 in Göttingen. Später auch Prorektor der Georgia Augusta. Er schreibt wegen der Rückgabe einer Korrektur und der Möglichkeit der Berücksichtigung bzw. ihrer Einfügung wohl in einer Zeitschrift, denn am Ende seines Briefes kündigt er die Zusendung gewünschter Separatdrucke an. Der fragliche Artikel beschäftigt sich mit der Ehescheidung von Napoleon I. Der etwas gebräunte kleine Briefbogen ist gefaltet und hat links oben eine nahezu gelöschte blaue Zahl. € 20,00
340. Ebers, Georg. (Schriftsteller und Orientalist, 1837 - 1898) Eigenhändiges vierzeiliges Gedicht. Signiert, nicht datiert. 1 gefalteter kleiner Briefbogen mit gelaufenem Briefumschlag. 12°. (12)

* "Nicht wie wir schreiben, Nein wie wir's treiben, - Weib oder Mann - Darauf kommt's an". Auf leicht getöntem Briefbogen, einmal gefaltet. Beiliegt: Der gelaufene Briefumschlag mit eigenhändig geschriebener Anschrift "Fräulein Helene Kares". Poststempel Leipzig, 7. 3. (18)83. Der Umschlag ist angestaubt und etwas fleckig. Beide Teile mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
341. Einem, Karl von (genannt von Rothmaler). Eigenhändiger Brief an Herrn v. Bredow, eigenhändig unterschrieben u. datiert "23. 2. (19)22" Mehrfach gefalteter u. schwarz umrandeter Briefbogen, beidseitig beschrieben. (12)

* Ausführliches Beileidsschreiben zum Tode des Vaters von Herrn von Bredow. Von Einem (1853 - 1934) war Preußischer Generaloberst im Ersten Weltkrieg und von 1903 - 1909 Königlich Preußischer Kriegsminister. Der Briefbogen ist leicht gebräunt und minimal angestaubt. € 40,00
342. Ernst, Otto. (Eigentlich Otto Ernst Schmidt, Deutscher Dichter und Schriftsteller, 1862 - 1926) Porträtpostkarte mit eigenhändigem Namenszug auf der Rückseite. Nicht datiert und nicht postalisch gelaufen. (12)

* Die Karte zeigt den bekannten Schriftsteller im Halbporträt, lesend im Sessel sitzend. Etwas angestaubt und minimal fleckig. € 20,00
343. Eschstruth, Nataly v. (Ehename Nataly von Knobelsdorff - Brenkenhoff. 1860 - 1939. Deutsche Schriftstellerin) Kleine Briefkarte an Herrn Joseph Loevenich, eigenhändig geschrieben, unterzeichnet und datiert "22.11.(19)08. Mit Signierung: Nataly von Knobelsdorff - Brenkenhoff / von Eschstruth. (12)

* Sie bedankt sich für die Übersendung einer Broschüre und fragt gleichzeitig an, ob der Adressat ihr bei der Beschaffung eines Zimmers "von ganz großer Stille" in Godesberg behilflich sein kann. Mit blauer Tinte geschrieben. Links oben in der Ecke mit dem Namen des Adressaten von anderer Hand bezeichnet. € 30,00
344. Eulenburg, August Ludwig Traugott Graf zu. (Preußischer Oberhofmarschall und Hausminister, 1838 - 1921) Eigenhändiger zweiseitiger Brief, signiert und datiert, Berlin 18. December (18)85. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Ausführliches Entschuldigungsschreiben an eine namentlich nicht benannte Exzellenz. Er kann dessen Einladung zum Diner nicht folgen, weil er gezwungen ist, dem alljährlichen Botschafter Diner beizuwohnen. Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt, an den Faltstellen mit Einrissen. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
345. Fontane, Theodor. (1818 - 1898) Eigenhändiger Brief, ohne Umschlag. Krummhübel, 6. Juni (18)85. Th. Fontane. Doppelblatt, zweiseitig beschrieben. Gr. - 8°. (12)

* "Eure Excellenz ..." Fontane schreibt an einen hier nicht namentlich genannten Adressaten wegen der Rückgabe eines Gedichtbandes von (Christian Friedrich) Scherenberg in erster Auflage. Gleichzeitig drückt er sein Bedauern darüber aus, dass er sein Buch über Scherenberg nicht rechtzeitig nach Erscheinen übersendet hat. Er meint damit wohl den Titel: Christian Friedrich Scherenberg und das literarische Berlin von 1840 bis 1860. Berlin, Hertz, 1885. Er entschuldigt das mit dem Bemerken "Fräulein Auguste, die, wie sie mir sagte, vorhatte, das Buch gleich nach seinem Erscheinen, an Eur. Excellenz gelangen zu lassen ..." Zustand: Vierfach gefaltet, leicht gebräunt und etwas angestaubt bzw. minimal fleckig. In der mittleren Knickstelle etwas defekt. Mit blauer Zahl auf letztem Blatt verso. Im Verzeichnis der Briefe Fontanes bei Jolles, Müller - Seidel sind Briefe aus Krummhübel mit gleichem Datum an Anna von Lepel, Friedrich Fontane und Georg Friedlaender verzeichnet. € 750,00
346. Friedberg, Heinrich v. Zwei gedruckte Einladungen des Kaisers bzw. des Kronprinzen für den "Staats- und Justiz - Minister Dr. Friedberg". (12)

* Die Einladung des Kaisers war zum "Parade - Diner am 22. Mai 1885 ... im Weissen Saale pp: des Königlichen Schlosses"; die Einladung zum Ball bei "Ihren Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten dem Kronprinzen und der Kronprinzessin im Königlichen Schloss ... den 11. Februar 1886 ..." Die Einladung des Kaisers ist auf goldgerandetem Zierbogen mit Wappen und Ansicht des Schlosses. Jeweils verso die Kleiderordnung. Die Einladung des Kronprinzen ist auf schlichter Karte mit Blindprägestempel. Die Karten sind angestaubt und etwas fleckig. € 40,00
347. Geibel, Emanuel. (Dichter und Übersetzer, 1815 - 1884) Eigenhändiges vierzeiliges Gedicht. Signiert, nicht datiert. 1 gefalteter kleiner Briefbogen mit gelaufenem Briefumschlag. 12°. (12)

* "Laß dich nicht irren von Kritikastren / Und wie du bist, so gieb dich ganz. / Trägst du nicht Rosen, so trägst du Astern, / Sie finden wohl auch ihre Stell' im Kranz." Auf leicht getöntem Briefbogen, einmal gefaltet. Beiliegt: Der gelaufene Briefumschlag mit eigenhändig geschriebener Anschrift "Fräulein Helene Kares". Poststempel 9. 5. (18)83. Der Umschlag ist angestaubt und etwas fleckig. Beide Teile mit fast gelöschter blauer Zahl. € 80,00
348. Georg V. König von Hannover. (1819 - 1878) Mit 24 Sept 1873. datierter Brief von Schreiberhand, von König Georg V. eigenhändig signiert. 1 gefaltetes Blatt. 8°. (12)

* Mitteilung an seinen Oberhofmarschall von Malortie, daß er es unmöglich genehmigen kann, dass der Hofbaumeister Wagele (?) "die Direction" des Baus einer Baumwollspinnerei und Weberei übernimmt. Es folgt eine ausführliche Begründung. Links oben mit dem Vermerk " "Confidentiell" und handschriftlichem Kürzel "M" (für Malortie?). Zustand: Der Briefbogen ist stark gebräunt, fleckig und zerknittert. Mit Defekten und Einrissstellen am Rand, teilweise hinterlegt. Mit fast gelöschter roter Zahl, verso ebenso und mit zwei Schriftzeilen, die mit Blau gelöscht sind. € 40,00
349. Georgi, Yvonne. (Ballettänzerin und Choreographie, 1903 - 1975) Konvolut von 7 eigenhändigen Briefen (auf 9 Blättern), jeweils mit Vornamen unterschrieben aus der Zeit von 1965 - 1972. Verschiedene Größen. (18)
* Yvonne Georgi (1903 - 1975) war Balletttänzerin und Choreographin. Sie emigrierte 1939 in die USA. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitete sie als Ballettdirektorin am Opernhaus Hannover und ist Professorin an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover gewesen. Die vorliegenden Briefe enthalten meist Anmerkungen zu privaten Geschehnissen, Eindrücke von Reisen und Gesellschaften und die Notiz über die Zusendung eines Ringelnatz - Fotos. Die Blätter sind leicht gebräunt, teilweise gefaltet bzw. gelocht und haben kleine Randdefekte. € 90,00
350. Gerok, Friedrich Karl. (Geistlicher Dichter und Prediger, 1815 - 1890). Eigenhändiger zweizeiliger Vers auf einem gefalteten Blatt (Kleinformat 8°) mit gelaufenem Briefumschlag, Gruß aus Stuttgart, 27. Apr. 1883. 1 gefaltetes Blatt. (12)

* "Thu Du nur das deine / Gott thut schon das Seine". Karl Gerok schrieb das an Fräulein Helene Kares in Essen an der Ruhr, Schützenbahn 66. Beiliegt ein dreiseitig eigenhändig beschriebenes gefaltetes Doppelblatt (Kleinformat 8°) Gerok bestätigt erst einmal den Erhalt der "interessanten Schrift" und gibt die vage Zusage den Dank mit Begründung nach dem Lesen zu senden. Allerdings mit der Einschränkung, daß ihm im Winterhalbjahr der Beruf dafür wenig Zeit ließe. Datiert Stuttgart 19. Okt. 1882. Zustand: Beide Schriftstücke sind etwas gebräunt bzw. leicht vergilbt. Der Umschlag ist fleckig und angestaubt, mit gestempelter Briefmarke. Jeweils mit nahezu gelöschter blauer Zahl. € 40,00
351. Giesebrecht, Wilhelm v. (Historiker, 1814 - 1889) Einzeiliger eigenhändiger Sinnspruch, signiert und datiert München 6. Juni 1883. 1 gefalteter kleiner Briefbogen mit gelaufenem Briefumschlag. 12°. (12)

* "Arbeit ist Leben; nur das Leben ist reich, das reich an Arbeit". Auf leicht getöntem Briefbogen, einmal gefaltet, am oberen Rand mit hinterlegtem Einriss. Beiliegt: Der gelaufene Briefumschlag mit eigenhändig geschriebener Anschrift "Herrn Direktor Dr. Kares in Essen an der Ruhr. Der Umschlag ist angestaubt und fleckig. Beide Teile mit blauer Zahl. € 40,00
352. Gneist, Rudolf v. (Professor und preußischer Politiker, 1816 - 1895) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Berlin 4. April (18)83. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Absage an eine namentlich nicht genannte Excellenz für eine Einladung zum Mittagessen. Etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 20,00
353. Gottschall, Rudolf v. (Deutscher Dichter, 1823 - 1909) Eigenhändiger Brief, sig. u. dat., Leipzig den 19 Nov. 1892. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an einen nicht namentlich benannten Herrn Professor mit dem Dank für die Aufnahme seiner "Saga" in Erlangen. Es folgen weitere Mitteilungen. Der Brief ist etwas gebräunt, angestaubt und gefaltet. Verso mit fast gelöschter roter Zahl und Notizen. € 20,00
354. Gottschall, Rudolf v. (Hofrat & Schriftsteller, 1823 - 1909) Eigenhändige Notiz auf einem Briefbogen der "Blätter für Literarische Unterhaltung", unterschrieben und datiert Juni 1877. Gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Kurznotiz für Dr. Büchner in Coefeld mit der Bitte die beigefügten Texte (fehlen hier) für "Blätter für Literarische Untterhaltung" zu verwenden. Der Briefbogen ist angestaubt, etwas fleckig und dreifach gefaltet. Beiliegt: Eine gedruckte Visitenkarte mit handschriftlichem Dank für Glückwünsche, signiert, nicht datiert. Stark angestaubt und fleckig. Beide Teile mit blauer Nummer. Karl Rudolf von Gottschall war im übrigen 1877 vom Kaiser geadelt worden. € 40,00
355. Groth, Klaus. (Niederdeutscher Dichter, 1819 - 1899) Eigenhändiges vierzeiliges Gedicht "In Italien", signiert und datiert "Florenz (sagt Kiel) Pfingstsonntag 13 Mai 1883. Einseitig beschriebenes Doppelblatt. 8°. (12)

* "Nu freu di an de schöne Welt / Un wes' mich to vernünftig / Lat ehr man logen as se löppt: Rund blift se al uns künftig" Auf leicht getöntem Briefbogen, einmal gefaltet. Beiliegt: Der gelaufene Briefumschlag mit eigenhändig geschriebener Anschrift "Fräulein Helene Kares". Poststempel von Firenze / Ferrovia vom 13.5.83. Der Umschlag ist angestaubt und etwas fleckig. Beide Teile mit fast gelöschter blauer Zahl. € 80,00
356. Grunert, Karl. (Deutscher Schauspieler und Charakterdarsteller, 1810 - 1869) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, 19 März deutsche ??. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Nachdem er kurze Zeit Theologie in Leipzig studiert hatte. ging er in Waldenburg zur Bühne. Später Tätigkeit in Augsburg, Freiburg, Hannover, Hamburg und Stuttgart. Wegen seiner Vorlesungen in Tübingen wurde er von der dortigen Universität mit seiner Abhandlung "Über den Macbeth - Character" zum Dr. der Philosophie promoviert. Sein Brief richtet sich an einen namentlich nicht genannten Dr., den er vor fünf Jahren kennen gelernt hatte und dem er nun seinen Besuch ankündigt. Der Brief ist auf bläulichem Papier geschrieben und ist mehrfach gefaltet. Verso mit fast gelöschter roter Zahl. € 20,00
357. Heeremann, Clemens August Freiherr von Zuydwyck. (Jurist und Politiker, 1832 - 1903) Eigenhändiger dreiseitiger Brief, signiert u. datiert, Berlin 5.2.(18)86. Freitags. 1 gefaltetes schwarzgerandetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an Herrn Dr. Friedberg, Im Königl. Staats u. Justiz Ministerium mit einer ausführlichen Entschuldigung. Beiliegt: Der eigenhändig adressierte, ebenfalls schwarzgerandete Umschlag. Verso mit einem gedruckten Papiersiegel "Deutscher Reichstag Abgeordneter". Brief und Umschlag sind leicht gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 50,00
358. Heimburg, Wilhelmine. (Pseudonym für Bertha Behrens. 1848 - 1912. Deutsche Schriftstellerin) Eigenhändig geschriebene Postkarte, postalisch gelaufen, an Herrn Joseph Loevenich "Begründer und Leiter des Ernst Moritz Arndt - Museums Godesberg", eigenhändig unterschrieben und datiert "Niederlössnitz 14.3.(19)12". (12)

* Entschuldigung wegen verspäteter Antwort auf einen Brief. Beiliegt: Ein ebenfalls eigenhändig adressierter Briefumschlag, postalisch gelaufen. Ohne Inhalt. € 20,00
359. Helander, Sven Victor. (Maler, 1839 - 1901) Eigenhändiger Brief, signiert u. datiert, Düsseldorf den 24. April 1886. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Einseitig geschriebener Brief an den Buchhändler Bädecker (Baedeker) wegen der Ausstellung eines Bildes und einer Erhöhung des Verkaufspreises auf 1400 Mark, wegen der 20% Verkaufsprovision. Auf leicht getöntem Briefbogen mit Blindgeprägestempel, mehrfach gefaltet. Verso mit Datum und Namenszug Helanders. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
360. Helmholtz, Hermann v. (Physiologe und Physiker, 1821 - 1894) Eigenhändiger Brief, signiert nicht datiert. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Brief an einen nicht namentlich genannten Kollegen, mit der Zusage dessen Einladung zum Mittagessen auf den 13. September zu folgen, wenn nicht "force majeur" ihn hindere nach Nürnberg zu kommen. Er bezieht sich wegen der Einschränkung auf sein Alter. Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt. Mit verso fast gelöschter roter Zahl. € 60,00
361. Hirschfeld, Gustav. (Professor der Archäologie in Königsberg, 1847 - 1895) Eigenhändiger dreiseitiger Brief, signiert und datiert, Königsberg 18. Novbr. 1879. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Er bedankt sich ausführlich bei Herrn Klehmet für die Zusendung eines Plans, den er verwenden wird, und bittet um Rechnungsstellung mit Angabe des Adressaten. Der Brief ist etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
362. Hölty, Hermann. (Lyriker und Pfarrer, 1828 - 1887) Eigenhändiges Gedicht "Im Murgthale", signiert, nicht datiert. Ein gefaltetes Doppelblatt, einseitig beschrieben. 8°. Mit dem originalen gesiegelten Briefumschlag, adressiert an Fräulein Helene Kares, Hannover, Ferdinandstraße 23. Frankiert, mit Datumsstempel vom 28.4.(18)82. (12)

* Der Nebel hält das Sonnenlicht gefangen; Im Thale rauscht der Bäche dunkler Chor ... Drei Verse zu je vier Zeilen, eigenhändig unterschrieben Hermann Hölty. Der leicht bräunliche Briefbogen ist mit blau gedrucktem Monogramm verziert und auf Umschlaggröße gefaltet. Mit blauer Zahl. Das Siegel ist ungebrochen, der geöffnete Umschlag ist verblichen u. angestaubt. € 50,00
363. (Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich v.) (Dichter und Bibliothekar, 1798 - 1874) Handschrift. "Weinlied", sechs Strophen mit jeweils vier Zeilen. Nicht signiert und datiert. Einseitig beschriebenes Blatt. 8°. (12)

* "I. Weinlied. Auf den Bergen grünt die Freude, Reift am goldnen Sonnenstrahl, / Kommt gepflückt von Winzerhänden / Heim zu uns ins stille Thal. / Und gepresset in der Kelter / Wird der Rebe süßer Saft, / Und gethan in Faß und Bande, / Daß er wachs an Glut und Kraft. / Und er schlummert süßen Schlummer / Manchen Tag und manche Nacht, / Bis er als ein Wonnespender / Aller Welt zum Heil erwacht. / Und aus seinem engen Hause / Dringt er wie ein guter Geist, / Den auf allen seinen Wegen / Jedes Herz willkommen heißt. / Sei gegrüßt, Du Wonnespender ! / Der du linderst unser Leid, / Dich in unsre Lieder mischest, / Liebe lehrst und Fröhlichkeit. / Ja, im Weine wohnt die Liebe, / und im Weine wohnt die Lust, / Und im Weine wird das Leben / sich des Lebens erst bewußt." Saubere gut lesbare Handschrift. Nicht signiert, vom kundigen Vorbesitzer Hoffmann von Fallersleben zugeschrieben. Das Blatt ist etwas vergilbt, angestaubt und fleckig. Einmal gefaltet. Links oben mit blauer Zahl. € 300,00
364. Jünger, Ernst. Eigenhändige sechszeilige Widmung an einen Freund, eigenhändig unterschrieben und datiert "W.30.7.1963". (12)

* Widmung in "L'Apocalypse / Joseph Foret / Fassungen erstmalig erscheinender Text von Ernst Jünger. Druck J. Gotteswinter, München, ohne Jahr. 8°. 16 Seiten. Im Papierumschlag mit Titeldruck. (Etwas gebräunt und fleckig) Nicht bei Mühleisen 508. Beiliegen: Gedruckte Danksagung an seine Freunde für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. 1 mehrfach gefaltetes Doppelblatt. (Gebräunt und fleckig, mit kleinen Defekten bzw. Ausrissen am Rand) / Steuer, Wilfried. Oberschwäbischer Kunstpreis. Ernst Jünger. 17. März 1990. Mit Abbildungen auf 24 Textseiten. Original geheftet mit farbigem Porträt Jüngers auf dem Vorderumschlag. € 80,00
365. Koch, Robert. (Deutscher Mediziner und Mikrobiologe, 1843 - 1910) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Berlin N.W. Charitéstr 1. d. 6ten Jan. 1893. 1 gefaltetes Blatt. 8°. (12)

* Brief an einen nicht genannten Herrn. Er teilt mit, dass die Professoren Brieger und Ehrlich zu einer beigefügten Arbeit noch weitere Informationen haben wollen. Dazu macht er weitere Angaben über eine Veröffentlichung bzw. notwendigen Änderungen usw. Der Brief ist auf bräunlichem Papier geschrieben und etwas fleckig und angestaubt. Auf der Vorderseite und verso mit Notiz und fast gelöschter roter Zahl. € 180,00
366. Kölbing, Eugen. (Professor, Anglist und Skandinavist, 1846 - 1899) Gedruckte Visitenkarte mit eigenhändigem zweizeiligem Dank für Glückwünsche Breslau d. 2. I. (18)85, nicht signiert. (12)

* "erwidert Ihre freundl. Glückwünsche auf das herzlichste". Die Visitenkarte ist etwas angestaubt und leicht fleckig. € 20,00
367. Koschat, Thomas. (Österreichischer Komponist und Chorleiter, 1845 - 1914) Autogrammpostkarte, nicht gelaufen, mit Porträt, eigenhändigem Namenszug, Notenzeile mit Kurztext, nicht datiert. (12)

* Thomas Koschat machte das Kärntner Lied populär. Auf der Karte ist er mit farbig angelegtem Halbporträt (Chromolithographie) abgebildet. Daneben die gedruckte Liedzeile "Verlassen verlassen; verlassen bin i! mit Noten. (Entstanden 1870?) Darunter sein eigenhändiger Namenszug und auszugsweiser Textwiederholung mit Noten. Die Postkarte ist angestaubt und fleckig. Verso mit gelöschter blauer Zahl. € 20,00
368. Kronecker, Leopold. (Mathematiker, 1823 - 1891) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Berlin 1. Juni 1883. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Einladung für eine nicht näher genannte Excellenz zu einer Veranstaltung der "Graeca". Er erinnert an den Beschluß von Aristophanes nun zu Thucydides überzugehen. Etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
369. Launhardt, Wilhelm. (Nationalökonom, Verkehrswissenschaftler und Bauingenieur, 1832 - 1918) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert Hannover, den 17 Nov. 1893. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Nach seiner Ausbildung zum Bauingenieur war er zwischen 1854 und 1869 in der Staatsbauverwaltung des Königreich Hannover tätig. Weitere Lehrtätigkeit dann am Polytechnikum. Im Jahr 1871 erhielt er den Titel eines Professors, von 1880 bis 1886 war er der erste Rektor der Technischen Hochschule in Hannover. Seinen Brief richtet er an einen Herrn Frielingsdorf im Gewerbeverein in Wilhelmshafen und teilt ihm mit wann er nach Wilhelmshafen kommen wird und wie seine Pläne sind. Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt. Mit verso fast gelöschter roter Zahl. € 40,00
370. Lohmeyer, Dr. Julius. (Deutscher Schriftsteller, 1835 - 1903) Eigenhändiger Kurzbrief, sig. u. datiert "Charl. d. 23 / ?? 94". 1 gefaltetes Blatt. 8°. (12)

* Brief an einen nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, dass er mit dem vorgeschlagenen Honorar von 120 Mark für einen Vortrag einverstanden ist. "Es wäre mir allerdings in Hinblick auf die weite Tour erwünscht, wenn ich in jenen Tagen auch für einen anderen benachbarten Verein eine Aufforderung erhielte ..." Brief auf leicht getöntem Papier, etwas fleckig und angestaubt. € 20,00
371. Luckner, Felix Graf v. Porträtpostkarte mit eigenhändiger Signierung und Datierung, verso mit handschriftlichen Grüßen an General Hippel; ebenfalls datiert (5/I.23) und signiert. (12)

* "Stiek in de Leine Hippel ... Treu deutsch Ihr Seeteufel Felix Graf Luckner". Die Karte ist auf bräunlichem Postkartenpapier und an der oberen rechten Ecke minimal defekt. € 60,00
372. Marr, Heinrich. (Deutscher Schauspieler, 1797 - 1871) Eigenhändiger Brief, sig. u. dat., Hamburg 27. April 1859. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Brief an Herrn Dr. Müncheberg in Königsberg. Ankündigung seines Besuches in Königsberg in Begleitung seiner Frau. Der Brief ist auf bläulichem Papier geschrieben und etwas fleckig und angestaubt. Mehrfach gefaltet, auf der Vorderseite mit einer Zahl, die mit Kugelschreiber notiert ist. € 20,00
373. Masius, Hermann. (Pädagoge und Professor in Leipzig, 1818 - 1893) Gedruckte Visitenkarte mit dreizeiligem Dank für Glückwünsche vom 2. I. (18)85, nicht signiert. (12)

* "Zu dankbarer Erwiderung Ihrer freundlichen Glückwünsche ergebenst" Die Visitenkarte ist etwas angestaubt und leicht fleckig. € 20,00
374. Nadler, Josef. (1884 - 1963. Autor und Professor für Germanistik und Literaturhistoriker). Zwei eigenhändig geschriebene Post- bzw. Briefkarten, datiert Kgb. 8.9.(19)30 und 2. Dez. 1930. (12)

* Der Schreiber war zu dieser Zeit Professor an der Universität in Königsberg. Er bedankt sich bei einem Herrn Kindl in Berlin für den Erhalt einer Schrift; die 2. Karte beinhaltet seine Entschuldigung für die Nichtbeantwortung eines Briefes. € 40,00
375. Neufeld, Carl. (Kaufmann in Ägypten, Dolmetscher, 1856 - 1918) Eigenhändiger kleine Karte, auf einem Vortragsprospekt vom 3. März 1900 aufgeklebt. Die Karte ist signiert, nicht datiert. (12)

* Ein ausführliche Ankündigung der "Concert - Direction Martin Stein, Hamburg" zu einem Vortrag von Carl Neufeld über das Thema "Carl Neufeld, der Gefangene des Mahdi". Die Veranstaltung war "Casinosaal - Braunsberg" vorgesehen, hier handschriftliche Änderung in "Gymn. Aula ..." Die Ankündigung enthält die Lebensgeschichte Neufelds und eine umfangreiche Übersicht über den Inhalt des Vortrags. In größerem Format, gefaltet und an den Knickstellen und am Rand mit Defekten, gebräunt und angestaubt. Die Karte selbst ist mit Bleistift geschrieben erste Zeile in arabisch Mit fast gelöschter roter Zahl. € 40,00
376. Oncken, Wilhelm. (Historiker, 1838 - 1905) Eigenhändig geschriebene Briefkarte, signiert und datiert Gießen 5 Juni 1894. (12)

* Er teilt einem nicht genannten Adressaten mit, dass er zu einem Vortrag bereit sei und nennt Thema des Vortrages und sein Honorar. Verso der Entwurf der Antwort des Angeschriebenen. Die Karte (Postkartengröße) auf leicht bräunlichem Papier ist angestaubt und fleckig. Mit gelöschter roter Zahl. € 20,00
377. Palleske, Emil. (Schauspieler, Schriftsteller und Rezitator, 1823 - 1880) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Jasenitz bei Stettin d. 18ten April 1851. 1 mehrfach gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Kurzbrief an Herrn Ober - Staats - Anwalt Friedberg in Greifswald. Er berichtet über Reisepläne und Vorhaben zu Lesungen. Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt. Zum Briefversand gefaltet und gesiegelt. Das Siegel ist erbrochen. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
378. Passini, Ludwig Johann. (Österreichischer Maler, 1822 - 1903) Eigenhändiger Brief, signiert, nicht datiert. 1 gefaltetes Doppelblatt (kleiner Briefbogen). 8°. (12)

* Brief an eine nicht namentlich genannte Excellenz mit dem Dank für eine Einladung zum Mittagessen in Begleitung seiner Tochter Marie auf einen Donnerstag, den 12. Oct. und der Entschuldigung, dass er an diesem Tag nicht kommen kann, weil er bei "Landgerichtsrath Hackel" ebenfalls eingeladen sei und bereits zugesagt habe. Am Ende bitte er den uns unbekannten Adressaten um Empfehlung bei einem Minister. Auf leicht getöntem Briefbogen, einmal gefaltet. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 20,00
379. Peschka - Leutner, Minna. (Koloratursängerin, 1839 - 1890) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, 14 / 3 (18)73. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Brief an einen nicht namentlich genannten Herrn Dr. Sie teilt mit, dass die Oper "Lucia" heute nicht stattfindet, weil "Herr Hallermeier" abgesagt habe. Als Ersatz gäbe es eine Wiederholung des "Figaro". Sie unterstellt, dass der Adressat und seine Gattin aber dafür kein Interesse hätten. Der Brief hat oben ein farbig angelegtes Monogramm der Sängerin, ist gebräunt, angestaubt und gefaltet. Mit fast gelöschter roter Zahl, ebenso verso. € 20,00
380. Proelß, Johann. (Deutscher Schriftsteller, Journalist und Übersetzer, 1853 - 1911) Eigenhändiger Kurzbrief, signiert und datiert "Stuttgart, den 13. Juni 1894. 1 gefaltetes Blatt. 8°. (12)

* Kurzbrief auf einem Bogen der "Union Deutsche Verlagsgesellschaft" an einen nicht genannten Herrn. Absage auf eine Einladung, einen Vortrag zu halten. Brief auf leicht getöntem Papier, etwas angestaubt. € 20,00
381. Raabe, Wilhelm. (1831 - 1910. Deutscher Schriftsteller) Eigenhändig geschriebenes dreizeiliges Zitat nach Ariost, eigenhändig unterschrieben und datiert: Wilh Raabe / Br. 2 Juni 1877." Ein gefaltetes Blatt. 12)

* "Frau'n, Ritter, Waffen, Liebesabenteuer "Die Höflichkeit und der verwegene Muth "Sing ich der Zeit ! .... Nach Lud. Ariosto. Dieses Zitat ist ein Ausschnitt aus einem Vers von Ludovico Ariost, gerichtet an einen nicht genannten Empfänger. Das Blatt hat am weißen Rand unten einen hellbraunen Fleck. € 120,00
382. Raeder, Erich. Mein Leben. 2 Bände. Tübingen, Schlichtenmayer, 1956 / 57. 8°. Mit vielen Abbildungen. Originale blaue Leinenbände mit goldgeprägtem Titeldruck auf den Rücken und goldgeprägtem Namenszug auf den Vorderdeckeln. (24)

* Mit ausführlicher eigenhändiger Widmung auf dem 1. Vortitel, datiert Kiel 1956. Druck auf leicht getöntem Papier. Buchblock etwas schief. Die etwas defekten Schutzumschläge liegen vor. € 40,00
383. Rangabé, Alexandros Risos. (Neugriechischer Gelehrter, Dichter und Staatsmann, 1810 - 1892) Kleiner eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Berlin den 2ten Dez. 1881. 1 gefaltetes Doppelblatt. 12°. (12)

* Rangabé (auch Rangawis) war zu der Zeit griechischer Gesandter in Berlin. Er schreibt an eine nicht namentlich genannte Exzellenz, dass er nicht weiß, ob er von einer anderen Veranstaltung rechtzeitig zur Veranstaltung der Graeca kommen kann. Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 20,00
384. Roquette, Otto. (Dichter und Literaturprofessor, 1824 - 1896) Eigenhändiger zweiseitiger Brief. Signiert, und datiert Darmstadt 11. Dez. (18)83. 1 gefaltetes Doppelblatt (kleiner Briefbogen) mit gelaufenem Briefumschlag. 8°. (12)

* Roquette schreibt an Dr. W. Bucher in Crefeld wegen seines Vorhabens einen Vortrag in Krefeld zu halten und bittet um die Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Gasthof. Beiliegt: Der gelaufene Briefumschlag mit eigenhändig geschriebener Anschrift und Poststempel Darmstadt 11.12.83. Der Umschlag ist angestaubt und fleckig. Beide Teile mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
385. Scaduto, Francesco. (Italienischer Rechtswissenschaftler und Professor in Palermo, 1858 - 1942) Eigenhändig geschriebene Postkarte (gelaufene Cartolina Italiana), signiert und datiert Bagheria (Prov. Palermo) Italien 23. Novembre 1885. (12)

* Postkarte in italienischer Sprache an Herrn Dr. E. Sehling in Leipzig. Die Postkarte aus leicht grünlichem Papier ist angestaubt und fleckig. Mit gelöschter blauer Zahl. € 20,00
386. Schaukal, Richard (v). Eros Thanatos. Novellen. Wien und Leipzig, Wiener Verlag, 1906. 8°. 3 Bll., 263 Seiten. Originaler roter Halbmaroquinlederband mit goldgeprägtem Rückentitel und reicher Rückenvergoldung. Kopfgoldschnitt. (24)

* Vergl. Wilpert - G. 1318 /19. (Singer Vlg.) Eines von 800 Exemplaren dieser Novellensammlung. Nr. 2, auf Japan gedruckt und vom Autor (1874 - 1942) eigenhändig signiert. Mit Exlibris auf Innendeckel. Innen papierbedingt etwas gebräunt, an den Rändern am Anfang und Ende stärker. Der dekorative Einband ist etwas bestoßen. € 40,00
387. Scheffel, Joseph Victor v. (Dichter und Epiker, 1826 - 1886) Eigenhändiger vierzeiliger Gedenkspruch, datiert und signiert "Kissingen am Tag des Kinder Maienfestes bei der Bodenlaube, 23. Mai 83". Einseitig beschriebenes Doppelblatt. 8°. (12)

* "Gedenkspruch / O Frühlingsblüthenwunder / O holde Maien Zeit, / Wen ihr beglückt, der fühlt auch / Die aechte Froemmigkeit". Auf leicht getöntem Briefbogen, einmal gefaltet, oben links mit Blindprägestempel. Beiliegt: Der gelaufene Briefumschlag mit eigenhändig geschriebener Anschrift "Fräulein Helene Kares". Poststempel von Bad Kissingen, 23. Mai 83. Der Umschlag ist angestaubt und etwas fleckig. Beide Teile mit blauer Zahl. € 120,00
388. Schelling, Hermann v. (Jurist und königlich preußischer Justizminister, 1824 - 1908) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Berlin den 19 Dezember (18)85. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Brief an einen nicht namentlich genannten "Gönner" mit der Entschuldigung, einer Einladung nicht folgen zu können, weil seine Schwester Frau von Eichhorn verstorben ist. Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
389. Scherer, Georg. (Dozent und Professor in Stuttgart, ab 1881 in München, 1828 - 1909) Eigenhändig geschriebener Brief, signiert und datiert München den 8. Juni 1886. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Nach seinem Studium in München ging er 1854 nach Stuttgart als Erzieher eines Neffen des Barons Cotta, wodurch er auch in Beziehung zur Cottaschen Buchhandlung kam. Wegen seines Fachgebietes Literatur und Kunstgeschichte unternahm er auch viele Reisen, um die Kunstwerke an Ort und Stelle "zu studieren". Hier schreibt er an nicht näher benannte Herren mit Vorschlägen für einen zu haltenden Vortrag. Auf der Innenseite des Brief sind seine Themata des Jahres 1886 / 87 abgedruckt. Der Brief ist auf leicht bräunlichem Papier, etwas angestaubt und fleckig. Verso mit fast gelöschter roter Zahl. € 40,00
390. Scherer, Georg. (Dozent und Professor in Stuttgart, ab 1881 in München, 1828 - 1909) Eigenhändig geschriebene Postkarte (gelaufene Postkarte - Königreich Bayern), signiert und datiert München 29 / I. 84. (12)

* Nach seinem Studium in München ging er 1854 nach Stuttgart als Erzieher eines Neffen des Barons Cotta, wodurch er auch in Beziehung zur Cottaschen Buchhandlung kam. Wegen seines Fachgebietes Literatur und Kunstgeschichte unternahm er auch viele Reisen, um die Kunstwerke an Ort und Stelle "zu studieren". Hier schreibt er an einen Fabrikanten C. W. Crous in Krefeld und bittet ihn das "Thema Rom" in das Programm aufzunehmen. "Der Zusatz als Wanderziel erregt Erwartungen, welche bei der Urkundenfülle des Stoffs nur zum kleinsten Theil (am Schluß) erfüllt werden können ...". Die Postkarte aus leicht bräunlichem Papier ist angestaubt und fleckig. Mit gelöschter blauer Zahl. € 20,00
391. Scherer, Rudolf Ritter v. (Professor in Graz, 1845 - 1918) Gedruckte Visitenkarte, verso mit fünfzeiligem eigenhändiger Notiz, datiert Graz 8/80, nicht signiert. (12)

* Er teilt einem nicht genannten Adressaten mit, dass dessen Mitteilung ihn wegen der Ferien nicht erreichte und er deswegen eine Korrektur nicht liefern konnte. "... so ist leider der böse Druckfehler stehen geblieben ...". Die Visitenkarte ist angestaubt und leicht fleckig. € 20,00
392. Schmidt, Arthur. (Privatdozent und Germanist in Leipzig) Eigenhändiger Brief, sig. u. dat., Leipzig, den 26. II. (18)88. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Einladung an einen nicht namentlich genannten Freund, zum Abendessen ins Haus seiner Eltern zu kommen "natürlich im Rock". Etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 20,00
393. Schücking, Levin. (Schriftsteller und Journalist, 1814 - 1883) Eigenhändig geschriebene u. gelaufene Deutsche Reichspost - Karte, sig. u. datiert. (12)

* Er bedankt sich mit dieser Postkarte aus Sassenberg in Westfalen vom 3.7.(18)81 bei einem Herrn Dr. W. Buchner in Crefeld für die Übersendung eines Buches und entschuldigt sich für die Verzögerung des Dankes, weil er Monate in Italien war. Gleichzeitig drückt er seine Spannung auf die Lektüre des Buches aus. Die Postkarte aus leicht bräunlichem Papier ist etwas angestaubt und minimal fleckig. Mit gelöschter blauer Zahl. € 50,00
394. Simson, Martin Eduard Sigismund v. (Jurist, Politiker und erster Präsident des Reichsgerichts in Leipzig, 1810 - 1899) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Leipzig 17 / Februar 1881. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Kurzbrief an eine namentlich nicht benannte Exzellenz. Dank für die Versetzung seines Schwiegersohns an das Berliner Landgericht. Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
395. Sonnenthal, Adolf. (Österreichischer Schauspieler, 1834 - 1909) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Wien d. 25 / 2 (18)67?. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an seine Freunde in Königsberg. Er drückt seine überschwängliche Freude darüber aus, bald wieder in seinem "unvergesslichen Königsberg bei meinen unvergesslichen Freunden" zu sein. "Er habe mit Woltersdorff abgeschlossen". Arthur Woltersdorff war ein bekannter Theaterdirektor. Sonnenthal galt im übrigen als einer der besten Konversationsschauspieler in Salonlustspielen, war aber auch als Helden- und Charakterdarsteller erfolgreich. Der Brief ist auf grünlichem Papier geschrieben und etwas gebräunt. Mit fast gelöschter roter Zahl. € 20,00
396. Stammbuch mit handschriftlichen Versen und Unterschriften auf 70 Seiten aus der Zeit 1847 - 1860. Quer - 8°. Mit 3 Zeichnungen und einigen eingeklebten getrockneten Pflanzen auf ca. 50 nicht paginierten und meist beschriebenen Blättern. Originaler violetter Lederband der Zeit mit dekorativer Vergoldung auf den Deckeln, auf dem Vorderdeckel mit kleinem goldgeprägten Namen "Rosa". Dreikantgoldschnitt. (10)

* Schönes Beispiel jener zur damaligen Zeit beliebten Erinnerungsbüchlein. Die Eintragungen sind überwiegend aus Flensburg und dem norddeutschen Raum; es handelt sich um persönliche Texte und Abschriften von Gedichten. Innen gebräunt und fleckig. Buchblock gelockert. Der Einband ist etwas berieben und bestoßen. € 60,00
397. Stammbuchkassette mit handschriftlichen Versen und Unterschriften auf 14 Blättern. Meist aus dem Zittauer Raum aus der Zeit 1819 - 1825. Quer 8°. Mit 3 farbig aquarellierten Zeichnungen. Originale rote Pappkassette mit dekorativer Vergoldung auf den Deckeln. Dreikantvergoldung. (10)

* Dekorative Kassette für die Aufbewahrung der Einzelblätter, die in der Art der Poesiealben beschriftet sind. Die Eintragungen sind überwiegend aus Zittau. Innen leicht gebräunt und wenig fleckig. Beiliegt: Ein wohlerhaltener kleiner Taufbrief aus dem Jahre 1838. Auf das Format von 7 x 7 cm gefaltet, mit altkolorierten christlichen Darstellungen. € 60,00
398. Sternberg, Ludwig. (Schauspieler u. Rezitator, bedeutender Interpret der Werke Fritz Reuters, 1857 - 1935) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Neubrandenburg d. 5. Oct. 1893. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an einen Herrn Frielingsdorf im Gewerbeverein Wilhelmshafen. Er erklärt sich bereit einen Vortrag im Februar 1894 zu halten. Gleichzeitig schlägt er Themata aus Fritz Reuters "Stromtid" zur Auswahl vor. Beiliegt: Eine eigenhändige Postkarte von Sternberg mit Mitteilung einer Adressänderung. Wiederum an Herrn Frielingsdorf gerichtet. Beide Schriften sind etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter roten Zahl. € 20,00
399. Stier, Wilhelm. (1799 - 1856. Architekt und Hochschullehrer an der Berliner Bauakademie) Handschriftliches Schreiben mit rotem Siegel, eigenhändig datiert und unterzeichnet "Berlin d. 14ten July 1849. Wilh. Stier Privigl. Professor". Ein gefaltetes Blatt. (12)

* Mit diesem Dokument bescheinigt er als "ältester Lehrer der Schule" Herrn Bauführer Moetens, dass seine Reise einzig und allein künstlerische Ausbildung zum Zweck hat. Das Blatt ist leicht gebräunt, etwas fleckig und hat leichte Knickstellen und unbedeutende Randdefekte. € 60,00
400. Stobbe, Otto (Johann Ernst). (Deutscher Historiker und Professor der Rechte in Leipzig, 1831 - 1887) Eigenhändig geschriebene Postkarte (gelaufene Deutsche Reichspost - Karte), signiert und datiert Leipzig 4. März 1885. (12)

* Terminvereinbarung für die Beglaubigung der Unterschriften von ihm und seiner Frau bei "Herrn Referendarius Dr. jur. Sehling, Amtsgericht ..." Die Postkarte aus leicht bräunlichem Papier ist angestaubt und fleckig. Mit gelöschter blauer Zahl. € 20,00
401. Strauß und Torney, Viktor v. (Politiker und geistlicher Schriftsteller, 1809 - 1899) Eigenhändiges vierzeiliges Gedicht, datiert und signiert "Dresden, 28. Apr. 1883". Einseitig beschriebenes Doppelblatt. 8°. (12)

* "Zu der fernen Unbekannten, / Mir so freundlich zugewandten, / Mögen grüßend diese Zeilen / Mit dem zart Gewünschten eilen". Oben links mit gedrucktem Wappen. Beiliegt: Der gelaufene Briefumschlag mit eigenhändig geschriebener Anschrift "Fräulein Helene Kares". Poststempel von Dresden, 28 4 83. Der Umschlag ist angestaubt und etwas fleckig. Beide Teile mit fest gelöschter blauer Zahl. € 20,00
402. Sybel, Heinrich v. (Historiker und Politiker, 1817 - 1895) Eigenhändiger Brief, signiert u. datiert, B(erlin) 11.Mai 1883. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Absage seiner Teilnahme an einer Veranstaltung der "Graeca", da er wegen eines Katarrs nicht sprechen kann. Das Blatt ist leicht gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
403. Thiel, Andreas. (1826 - 1908, Bischof von Ermland 1886 - 1908) Brief von Schreiberhand, datiert 24. Dezember 1900, eigenhändig signiert, 1 gefaltetes Blatt. 8°. (12)

* Brief an Herrn Kreisbauinspektor Klehmet in Braunsberg. Er bedankt sich die Prüfung der Zeichnungen und Kostenanschläge für einen Neubau des Pfarrhauses nebst Oratorium in Gumbinnen. Gleichzeit fragt er ob der Regierungsbaumeisters Gyßling, der für den Kreis Gumbinnen zuständig ist, noch in Gumbinnen wohnhaft ist. Mit gedrucktem Briefkopf. Etwas gebräunt, leicht angestaubt und mehrfach gefaltet. Beiliegt: Eine Postkarte an Herrn Klehmet in Braunsberg mit der sich sein Kollege Stembrant (?) für die Überlassung der Zeichnungen von Schloss Pr. Holland bedankt und sie zurück schickt. Postalisch gelaufen, gestempelt und mit dem Stempel der "Königliche Schloßbau - Verwaltung". € 30,00
404. Thyra (?). Eigenhändige Danksagung an die Mitglieder der Vaterländischen Vereinigung zu Lutter am Barenberge. Eigenhändig unterschrieben und datiert "Ludwigslust, den 7. Oktober 1912". Ein schwarz gerandeter Doppelbriefbogen. (12)

* Das Schreiben ist an Herrn H. Kohlbrandt in Lutter am Barenberge gerichtet. Der Bogen ist viermal gefaltet, minimal gebräunt und unbedeutend fleckig bzw. randig. Mit kleinen Knickstellen. € 20,00
405. Uhde, Wilhelm. (1874 - 1947. Deutscher Kunstsammler, Kunstschriftsteller und Kunsthändler) Zwei eigenhändig geschriebene Postkarten, eigenhändig unterschrieben und datiert "1923 und 1904 ? (12)

* Beide Karten richtete er an einen Dr. Maertens in Braunschweig und teilt mit der Karte aus dem Jahr 1923 auf der Rückseite hektographiert (Schreibmaschine) mit, daß er wieder in Berlin wohnt und "fast täglich zu sprechen ist in der Galerie Gurlitt ... von 11 - 1 Uhr. Die Karte aus Paris enthält die Mitteilung über seine Adresse in Paris. Beide Karten sind etwas gebräunt und postalisch gelaufen, bei der Karte aus Paris fehlt die Briefmarke. € 40,00
406. Vogeler, Heinrich. Sechszeiliger Glückwunsch an Herrn von Poellnitz, eigenhändig unterschrieben und datiert "31.März 1903". 1 gefalteter kleiner Briefbogen (13 x 18 cm) mit kleiner lithographierter Ansicht vom Barkenhoff in Worpswede. (10)

* Glückwunschadresse an Rudolf von Poellnitz (1865 - 1905), dem damaligen Leiter des Inselverlages. Der Briefbogen ist etwas angestaubt, leicht gebräunt bzw. vergilbt. Der Doppelbogen war noch einmal gefaltet. € 180,00
407. Wattenbach, (Wilhelm). (Historiker und Paläograf, 1819 - 1897) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Berlin, 13. Jan. (18)86. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Mitteilung für eine nicht näher benannte Excellens, "... ergebenst anzuzeigen, daß in der letzten Versammlung der Graeca beschlossen worden ist, künftig nur alle 14 Tage zusammenzukommen, zunächst aber noch eine Sitzung am nächsten Freitag d. 15. d. zu halten ..." Etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 40,00
408. Windscheid, (Bernhard) (Rechtsgelehrter, 1817 - 1892) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, 6. Apr. (18)83. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Mitteilung an einen Freund, "... besten Dank für die Einladung auf Sonnabend 14 d.M. 6 U. Wenn nicht Unvorhergesehenes sich ergibt, werde ich gerne erscheinen ... " Etwas gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 30,00
409. Wolff, Julius. (Dichter, 1834 - 1910) Gedruckte Danksagung mit eigenhändiger Verszeile u. Unterschrift. Nicht dat. Ein gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* "Der Minne Sang und Sehnen". Mit diesem gedruckten Brief bittet Julius Wolff bei den "geehrten Correspondenten" um Verständnis, daß er wegen Zeitmangel sich nicht für die vielen Zuschriften bedanken kann. Unter Umständen ein Vordruck für Briefe, die ihn wegen eines Ehrentages erreichten. Die Zeile stammt vermutlich aus dem 11. Kapitel des ersten Bandes seines Tannhäuser, erschienen bei Grote in Berlin 1880. Das Blatt ist zweimal gefaltet gewesen, etwas gebräunt und fleckig. An den Knickstellen mit minimalen Defekten. Mit blauer Zahl verso. Ohne Umschlag. € 40,00
410. Zipser, Anna. (Schauspielerin) Eigenhändiger Brief, signiert und datiert, Hamburg den 22ten Oct. 1866. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Umfangreicher Brief an einen nicht genannten Herrn Dr. (Unter Umständen an Dr. Müncheberg in Königsberg). Sie teilt ihm mit, dass sie sich in Hamburg sehr wohl fühlt und nur im ernsten Fach spielt. "Welch ein Unterschied in den Theaterverhältnissen mit Königsberg ...". Biographische Daten zur Künstlerin konnten wir nicht ermitteln. Der Brief ist auf bräunlichem Papier geschrieben und etwas fleckig und angestaubt. Mehrfach gefaltet, verso mit einer Zahl, die mit Kugelschreiber notiert ist. € 20,00
411. Zobeltitz, Hanns v. (Schriftsteller und Redakteur, 1853 - 1918) Eigenhändiger Kurzbrief auf einem Briefbogen der "Daheim - Redaktion", signiert und datiert, Berlin 11 / II 1895. 1 gefaltetes Doppelblatt. 8°. (12)

* Kurzantwort an einen nicht namentlich genannten Adressaten mit der sinngemäßen Mitteilung, dass zur Zeit keine Einsendungen angenommen werden. Er war nach 1890 Schriftleiter "Daheim" und "Velhagen und Klasings Neuen Monatsheften". Der Brief ist leicht gebräunt und angestaubt. Mit fast gelöschter blauer Zahl. € 20,00
à Autographen - siehe auch Kat.-Nr. 567ff
à Urkunden - siehe Kat.-Nr. 467 + 468